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Tarifrunde Telekom: Warnstreiks werden ausgeweitet

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    In der Tarifauseinandersetzung bei der Deutschen Telekom wird die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Warnstreiks am heutigen Dienstag ausweiten. An den mitteldeutschen Standorten Dresden, Radebeul, Bautzen, Chemnitz, Leipzig, Erfurt, Gera und Magdeburg ruft ver.di über 1.100 Telekom Beschäftigte zu einem vollschichtigen Warnstreik auf. Aufgerufen sind Beschäftigte aus dem Kundenservice und den technischen Bereichen.

    „Mit den Arbeitsniederlegungen soll entsprechender Druck auf die Arbeitgeber ausgeübt werden, um die Arbeitgeber zu einem akzeptablen Angebot zu bewegen. Bislang ist man von einer Beilegung des Tarifstreits noch ein deutliches Stück entfernt,“ so Achim Fischer, ver.di Landesbezirksfachbereichsleiter.

    „Wir bitten die Kunden schon jetzt um Verständnis, dass es zu Verzögerungen bei verschiedenen Telekom-Dienstleistungen kommen kann“, betonte Fischer. Die Warnstreiks richten sich gegen den Arbeitgeber, nicht gegen die Kunden.

    ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde neben dem Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen eine Erhöhung der Gehälter um 5,5 Prozent, wobei eine überproportionale Anhebung der unteren Monatseinkommen im Mittelpunkt steht. Für Auszubildende und Studenten wird unter anderem eine Anhebung der Vergütung um 65 Euro im Monat gefordert. Die Laufzeit der Tarifvereinbarung soll zwölf Monate betragen. Dagegen hatte die Telekom für die 72.000 Tarifbeschäftigten lediglich eine Lohnanhebung von drei Prozent verteilt auf zwei Anhebungsschritte während einer Gesamtlaufzeit von zwei Jahren vorgeschlagen.

    Die dritte Runde der Tarifverhandlungen beginnt am Donnerstag, den 27. März 2014 in Hannover und ist für zwei Tage angesetzt.

    An den Standorten Magdeburg, Chemnitz und Dresden sind gemeinsame Solidaritätsaktionen mit Beschäftigten der T Systems geplant. Für den T Systems Konzernteil hat der Arbeitgeber einen drastischen Personalabbau angekündigt, dagegen wehren sich die Beschäftigten.

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