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Warnstreiks bei der Telekom gehen weiter: Beschäftigte erwarten ein akzeptables Angebot

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    Am gestrigen Tag haben sich rund 450 Beschäftigte an den Arbeitsniederlegungen an den Standorten Leipzig und Magdeburg beteiligt. Für heute sind an den Standorten Erfurt, Chemnitz und Dresden weitere zweistündige Warnstreiks geplant. Die Warnstreiks sind die Reaktion auf das in der 2. Verhandlungsrunde durch die Telekom-Arbeitgeber vorgelegte, völlig unzureichende, Angebot.

    Mit ihrem Ausstand bekräftigen die Beschäftigen ihre Forderungen nach

    • überproportionaler Anhebung der unteren Einkommen,
    • einer 5,5 %igen Einkommenserhöhung,
    • einer Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 65,- Euro, Laufzeit 12 Monate
    • sowie der Verlängerung des Ausschlusses betriebsbedingter Beendigungskündigungen.

    In der 2. Verhandlungsrunde hatten die Arbeitgeber lediglich 1,6 % Gehaltserhöhung für 2014 und 1,4 % für 2015, bei einer zweijährigen Laufzeit, angeboten.

    „Vor dem Hintergrund, dass die Telekom im Jahr 2013 alle Finanzziele erreicht hat, sollen auch die Beschäftigten von diesem Ergebnis profitieren“, so Achim Fischer, zuständiger Landesbezirksfachbereichsleiter von ver.di.

    Die dritte Runde der Tarifverhandlungen beginnt am 27. März 2014 in Hannover und ist für zwei Tage angesetzt.

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