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Landesdirektion Sachsen schafft vorübergehende Asyl-Notunter­künfte in Meißen und Chemnitz 

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    Die Landesdirektion Sachsen wird ab morgen erneut Asylbewerber vorüberge­hend in der Mehrzweckhalle der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung Meißen unterbringen. Insgesamt sollen bis zu 200 Asylbewerber in der Notunterkunft in Meißen ein Quartier verhalten. Zusätzlich wird auch auf dem Gelände der Chemnitzer Bereitschaftspolizei die Unterbringungskapazität mit Zelten weiter ausgebaut.

    Dort sollen bis zu 150 Plätze für Asylbewerber zusätzlich entstehen. Gegenwärtig werden an den genannten Unterbringungsorten die erforderliche soziale und medizini­sche Betreuung, Wachdienst sowie Verpflegung für neu ankommende Asylbe­werber vorbereitet.

    Die unmittelbaren Anwohner der Fachhochschule der Sächsischen Verwal­tung im Meißen erhalten kurzfristig eine Information über die erneute Bele­gung der Mehrzweckhalle. Dazu werden Informationsblätter in die Briefkäs­ten der umliegenden Häuser verteilt.

    Hintergrund der erneuten Notunterbringung in Meißen und zusätzlich in Chem­nitz ist der unverändert hohe Zustrom von Asylbewerbern nach Sach­sen. Die augenblicklich verfügbaren Kapazitäten der Erstaufnahmeeinrich­tung sind im Grenzbereich strapaziert und für das bevorstehende Wochen­ende ist mit dem Eintreffen von mehreren hundert neuen Asylbewerbern zu rechnen. Zur Vermeidung von Obdachlosigkeit nimmt die Landesdirektion Sachsen daher die kurzfristig verfügbaren Unterbringungsmöglichkeiten in der Meißner Fachhochschule sowie weitere Zeltkapazitäten in Chemnitz in Anspruch.

    Im ersten Halbjahr 2015 hat der Freistaat Sachsen bereits 10.500 Asylbewer­ber neu aufgenommen, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 3.800, Die Erstaufnahmeeinrichtung ist derzeit bereits mit über 3.000 Asylbewerbern belegt.

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