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Jungliberale erinnern Bettina Kudla an ihren Auftrag als Volksvertreterin

Von Junge Liberale (JuLis)

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    Die Jungen Liberalen (JuLis) Leipzig reagieren entnervt auf die neuerlichen Ausfälle der Leipziger Bundestagsabgeordneten Bettina Kudla, CDU. Diese war in der Vergangenheit bereits dadurch aufgefallen, dass sie nach rechtsextremistischen Ausschreitungen darauf beharrte, das Problem seien „die Linken“. Zwischenzeitlich stimmte sie – als einzige aller 630 Bundestagsabgeordneten – gegen eine Resolution des Parlaments, die sich mit dem Völkermord der Türken an den Armeniern befasste. Zuletzt hat sie vergangene Woche einen türkischen Journalisten, der sich für demokratische Werte einsetzt und darum verfolgt wird, beleidigt: Sie bildete aus einer Abwandlung seines Namens eine fäkalsprachliche Abwertung.

    „Frau Kudla macht durch eigentümliche Minderheitenmeinungen auf sich aufmerksam und vergisst dabei ihre Kinderstube“, empört sich der JuLis-Vorsitzende Rudi Ascherl, 27: „Niemand hat sie für so etwas gewählt! Als Volksvertreterin sollte sie sich für die Belange ihres Leipziger Wahlkreises einsetzen – stattdessen schadet sie uns allen, indem sie das Ansehen Leipzigs schwer beschädigt.“ Es werfe ein denkbar schlechtes Licht auf Kudla, dass sie einen demokratisch orientierten Journalisten mittels Fäkalsprache unter der Gürtellinie angreife. Ihre Weigerung, auch nach Bedenkzeit, von der Äußerung abzurücken, spreche eine deutliche Sprache.

    Die JuLis erachten ein solches Verhalten als einer Bundestagsabgeordneten unwürdig. Wer im Bundestag sitze, müsse argumentativ zu Debattenbeiträgen oberhalb der Gossensprache fähig sein. Ascherls Fazit: „Frau Kudla agiert als Geisterfahrerin. Es wäre schön, wenn sie die nächste Ausfahrt nähme und sich wieder an die Regeln des demokratischen Zusammenlebens hielte.“

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