In eigener Sache

Eine L-IZ.de für alle: Wir suchen „Freikäufer“

Seit Sonntag, 7. August, ist die L-IZ.de für unbestimmte Zeit in den reinen „Leserclub-Modus“ gegangen. Die Artikel sind ab jetzt nicht mehr drei Tage für alle sichtbar, sondern erscheinen sofort hinter der Bezahlschranke. Von uns veröffentlichte Beiträge sind also nur noch für registrierte Leser erreichbar. Nicht, weil wir es so wollten, sondern weil wir es nach nun 12 Jahren - angesichts der zunehmend prekären Lage des Onlinejournalismus - müssen. Damit werden wir versuchen, baldmöglichst wieder alle Artikel für unsere 250.000 Leser pro Monat frei zugänglich zu machen. Paradox? Nein, logisch. Wir unterbreiten ein einfaches Angebot: Wir suchen im ersten Schritt 1.500 „Freikäufer“ für freien, konzernunabhängigen, lokalen Journalismus in, aus und über Leipzig, Sachsen und die Welt. Ist diese Zahl erreicht, sind alle Texte - inklusive unseres Archivs mit rund 40.000 Artikeln - wieder für jeden erreichbar.

Denn eigentlich möchten wir unsere Texte, Reportagen, Video- und Audio-Berichte auf der L-IZ.de im Sinne einer breiten Öffentlichkeit wieder für alle interessierten Leser anbieten können. Und so auch unserer Verantwortung für eine nachhaltige, lokale Berichterstattung über unsere Heimatstadt und gern – wie oft von Lesern gewünscht – auch darüber hinaus, direkt vor Ort und manchmal sogar live nachkommen. Und ja, manchmal denken wir auch darüber nach, aus ganz Mitteldeutschland berichten zu können.

Doch dies geht nicht ohne einen „neuen Deal“.

Alle Versuche, das Ziel einer nachhaltigen Finanzierung der L-IZ.de seit nun 1,5 Jahren der Abonnement-Angebote unsererseits zu erreichen, sind erfolgreich, aber für die täglichen Lasten einer Tageszeitung im Netz trotz genauer Kostenkontrolle zu langsam verlaufen. Wir bedanken uns deshalb bei den bislang 762 Freunden der L-IZ.de, welche uns bereits jetzt mit einem Abonnement freiwillig unterstützen und unsere tägliche Arbeit somit nachhaltig fördern.

Ohne dieses Verständnis für Medienvielfalt, Journalismus und die Menschen, die ihn schaffen, wären wir schon nicht mehr da. Für diese Abonnenten ändert sich nichts, denn bis heute bereits gebuchte Abonnements bleiben selbstverständlich so bestehen, wie sie vereinbart wurden.

Natürlich freuen wir uns auch aus diesem Kreis über jeden, der uns jetzt weiter unter die Arme greift und dabei hilft, die L-IZ.de für alle Leipziger und Leser aus anderen Städten Jahr für Jahr dauerhaft und frei zugänglich zu machen.

Was ist, wenn die 1.500 „Freikäufer“ nicht erreicht werden?

Wird die benötigte Zahl von „Freikäufern“ nicht erreicht, berichten wir selbstverständlich für unsere Online-Abonnenten und die hinzukommenden „Freikäufer“ der L-IZ.de weiter – allerdings dann nur noch für sie. Im geschlossenen „Leserclub“, welchen wir Anfang 2015 starten mussten, um eine Finanzierung unserer Arbeit zu erreichen.

Ist die Zahl 1.500 erreicht, öffnen wir das gesamte L-IZ-Archiv mit derzeit 40.000 Artikeln ebenso wie alle neu erschienenen, tagesaktuellen Artikel für Jedermann.

Wird die Zahl 1.500, in Zukunft auf unserem neuen Signalbalken unter dem Seitenkopf ablesbar, wieder unterschritten, ist die jährliche Grundfinanzierung der L-IZ.de, also der hier tätigen Journalisten, gefährdet. Da nur geringe Verwaltungs- und Technikkosten bei der L-IZ.de anfallen, ist dies der Hauptteil unserer Ausgaben. Dann müssen wir den Leserclub gegen unseren Willen beim Erreichen des roten Bereiches wieder geschlossen gestalten.

Unsere Gründe in Kurzform

Wir wollen für alle Leipziger und Sachsen berichten. Vor Ort, ehrlich, nah und tiefgründig. Das geht nicht, wenn eine Reportage am Zugticket scheitert, Journalisten aus purem Idealismus schreiben oder ein Abmahnanwalt erfolgreich auf eigene Kosten abgewehrt werden muss, weil die Wahrheit nicht jedem gefällt. Oder eben auch nicht, wenn in zunehmendem Maße die Abhängigkeit von den Werbekunden bei gleichzeitig seit Jahren sinkenden Einnahmen so hoch ist, dass ein unabhängiges Recherchieren in Leipzig unmöglich wird.

Darüber hinaus geht es auch darum, der einzigen nach 1989 gegründeten bis heute existierenden, konzernunabhängigen lokalen/regionalen Tageszeitung im Netz Deutschlands eine echte Chance zur Arbeit zu geben.

Denn so etwas wie die „Leipziger Internet Zeitung“ gibt es in keiner anderen Stadt Deutschlands, mit 12 Jahren sind wir zudem die dienstälteste Neugründung ohne Investoren, ohne Konzernverlag oder eine Partei im Rücken, welche heute noch existiert. Unzählige Versuche anderer Journalisten und Akteure, unabhängige Strukturen aufzubauen, haben wir in den letzten Jahren scheitern oder dahinsiechen und so scheitern sehen. Keiner kam bei aller Bescheidenheit in der Reichweite und Relevanz so weit wie die L-IZ.de.

Kaufen Sie uns frei – eine Zeitung für alle Leser

Viele Schreiben und Anrufe, die wir erhalten, drücken einen Dank für unsere Arbeit aus oder enthalten die Bitte um Übersendung von einzelnen Artikeln. Oder sie enden mit einer freundlichen Aufmunterung samt Dank für unsere Arbeit. Diese würden wir gern fortsetzen und ausbauen. Deshalb heißt es nun, wirklich einzusteigen und die L-IZ.de, die Journalisten und ihre Zeit für Gespräche, Recherchen und Berichte „freizukaufen“. Denn uns erreichen über die rund 200 täglichen Maileingänge und Anrufe hinaus noch weit mehr Hinweise auf Geschichten, die alle niemals erzählt werden – weil keiner Zeit dafür finden wird ohne Sie.

Wenn Sie also lokalen, freien Journalismus für wichtig halten, unsere Stadt oder gar uns persönlich mögen, packen Sie mit an. Wenn Sie mehr L-IZ.de wollen ebenfalls. Vielen Dank dafür schon an dieser Stelle. Auch an alle, die uns in den letzten Jahren geholfen haben, uns mit Hinweisen versorgten, die uns unterstützt, gelesen haben und weiterempfahlen. So dass die L-IZ.de längst auch überregionale Bekanntheit erreichen konnte. Es sind zu viele Menschen in all den Jahren geworden, um sie alle aufzuzählen. Nun ist es an Ihnen allen, ein kleines „Wunder“ zu vollbringen.

Bis dieses erreicht ist, möchten wir uns an dieser Stelle auch bei unseren langjährigen Werbekunden bedanken, welche wir nicht grundlos lieber Kooperationspartner nennen. Denn immer haben die getroffenen Vereinbarungen den gegenseitigen Respekt widergespiegelt und werden es auch weiterhin tun. Auch hier in der Hoffnung, dass das „Freikaufen“ gelingen möge und wir auch in den kommenden Jahren ein starker und fairer Partner vor Ort sein können.

Eine unabhängige Zeitung aus Leipzig für alle ist möglich. Unterstützen Sie uns, damit wir andere unterstützen können. Kaufen Sie uns frei: Hier werden Sie mit einem Abonnement Mitglied im L-IZ Leserclub

Ihr Ralf Julke, Alexander Böhm, Marko Hofmann, René Loch, Sebastian Beyer, Michael Freitag, Matthias Weidemann, Petra Dobschütz, Patrick Kulow, Jan Kaefer, Martin Schöler, Robert Dobschütz (ohne freie Autoren)

Wenn Sie Fragen und Anregungen haben oder ein persönliches Gespräch über die L-IZ.de wünschen, schreiben Sie uns einfach. Unter redaktion@l-iz.de erreichen Sie uns.

„Freikäufer“ – Eine L-IZ.de für alle: Unsere Beweggründe im Detail

MedienSachsenFreikäuferLeipzig
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 
12 Kommentare


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

41.000 Euro aus ehemaligem SED-Vermögen für das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V.
Dr. Saskia Paul,Eva-Maria Stange und Uwe Schwabe. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Freitag, 15. Februar, gab es hohen Besuch in den Räumen des Archivs Bürgerbewegung Leipzig e. V. im Haus der Demokratie. Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange war angereist, hat einen Zuwendungsbescheid über 41.000 Euro aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der DDR, den sogenannten PMO-Mitteln, an das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V. übergeben. Geld, das für ein wichtiges Projekt gebraucht wird.
NuKLA schreibt einen Offenen Brief an die Leipziger Grünen-Fraktion
Markierter Baum in der Burgaue. Foto: NuKLA e.V.

Foto: NuKLA e.V.

Für alle LeserDarf sich eine Stadtratsfraktion einfach die Stellungnahme der Verwaltung zu eigen machen? Gute Frage. Im Herbst 2017 stellte ja bekanntlich der NuKLA e. V. die Leipziger Praxis, den Auenwald einfach über informelle Forstwirtschaftspläne zu bewirtschaften, infrage. Ein Thema, das auch die Grünen-Fraktion ins Grübeln brachte, denn bis dahin war der Stadtrat immer nur aller zehn Jahre mal um ein Händchenheben zur Forsteinrichtung gebeten worden.
Die Kontroverse um Kurt Masur am Montag im Deutschlandfunk
Das Ehrengrab der Stadt Leipzig für Kurt Masur auf dem Südfriedhof. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserRoland Mey freut sich ja, wenn seine Kritiken am Leipziger Kapellmeister Kurt Masur auch mal von klassischen Medien aufgenommen werden. So wie am Montag, 18. Februar, ab 20:10 Uhr im „Musikjournal“ des Deutschlandfunks. Ihn ärgert vor allem der Kult um den 2015 verstorbenen langjährigen Gewandhauskapellmeister, der in einigen Kreisen bis heute als der Übervater der Friedlichen Revolution in Leipzig gefeiert wird. Der er nie war.
Mühlrose: Die LEAG hat keine Abbaugenehmigung
Mühlrose am Tagebau Nochten in der Oberlausitz. Bild: Google Maps

Bild: Google Maps

Für alle LeserDa schauten nicht nur die Oppositionsfraktionen im Sächsischen Landtag verblüfft, als Sachsens Wirtschaftsminister am Donnerstag, 14. Februar, tatsächlich die LEAG-Entscheidung begrüßte, das Dorf Mühlrose in der Lausitz leerräumen zu lassen. Darüber hatte die LEAG am Donnerstag die Mühlroser in einer Einwohnerversammlung informiert.
Peter Gosse schrieb sich zum 80. ein besonderes Enkel-Erinnerungbuch
Peter Gosse: Pemmikan. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm vergangenen Jahr hat er seinen 80. Geburtstag gefeiert: der Leipziger Dichter Peter Gosse. Und die Gelegenheit hat er gleich genutzt, auch so eine Art Abschiedsbuch für seinen Enkel zu schreiben. Bei Enkel denkt man ja an ein kleines Bürschlein mit Windel und Lätzchen. Aber dieser Enkel ist selbst schon ein gestandener Mann und verträgt augenscheinlich auch eine große Packung Unverblümtheit von seinem Großvater.
Schulstreik fürs Klima: 700 Menschen gehen in Leipzig auf die Straße
Was schmutziges ... Junge Menschen protestieren für ihre Zukunft in Zeiten des Klimawandels vor dem Rathaus Leipzig. Foto: Marco Arenas

Foto: Marco Arenas

Für alle LeserDer „Kohlekompromiss“ mit dem auf spätestens 2038 datierten Ausstieg aus dem Kohleabbau sollte die Gemüter der Umwelt- und Naturschützer eigentlich abkühlen. Doch stattdessen sind sie weiterhin ähnlich stark erhitzt wie das Weltklima. Erneut gingen in Leipzig deshalb mehrere hundert Menschen auf die Straße, um für Maßnahmen gegen den Klimawandel und den sofortigen Kohleausstieg zu demonstrieren. Für Ministerpräsident Michael Kretschmer gabs am Tag der Zeugnisausgabe in Leipzig auch ein paar Schulnoten für seine Kohle-Politik.
Grüner Vorschlag zum Stopp des Flächenfraßes in Sachsen kommt in der Anhörung gut an
Entsiegelt und neu bepflanzt: Leipziger Kompensationsfläche an der Koburger Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Land da draußen ist wertvoll, viel wertvoller, als es meist in Kaufverträgen erscheint, denn die lebendige Rendite, die fruchtbare Ackerflächen, lebendige Wiesen und Wälder über ganze Generationen geben, lässt sich mit einfachen Bodenpreisen nicht berechnen. Und Sachsen hatte eigentlich schon längst den massiven Flächenfraß im Land deutlich senken wollen. Doch noch immer werden wertvolle Böden zubetoniert und asphaltiert. Thema für eine Landtagsanhörung.
Am 16. Februar im Ost-Passage Theater: Aufspüren Jagen Entsorgen – Die Sprache der Neuen Rechten
Aufspüren Jagen Entsorgen © Georg Skowronek

Aufspüren Jagen Entsorgen © Georg Skowronek

Spannende Theaterprojekte werden bekanntlich nicht nur in Leipzig produziert. Um so glücklicher sind wir darüber, dass es uns gelungen ist, eine besondere Produktion aus der sächsischen Hauptstadt nach Leipzig zu lotsen. Am Samstag, den 16.02., gastiert das Dokumentartheaterstück „Aufspüren Jagen Entsorgen“ um 20 Uhr am Ost-Passage Theater.
Die Leipziger haben 17 Jahre mit echten Einkommenseinbußen hinter sich
Entwicklung der realen Haushaltseinkommen in Leipzig nach Haushaltsgröße. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserEs war der finanzpolitische Sprecher der Linksfraktion im Leipziger Stadtrat, Steffen Wehmann, dem eine Tabelle im jüngsten Sozialreport der Stadt Bauchschmerzen bereitete. Denn da war dann wieder optimistisch aufgemalt, wie schön sich die durchschnittlichen Monatseinkommen der Leipziger Haushalte seit 2005 entwickelt hatten. Das sah toll aus, aber jeder Käufer im Laden weiß, dass die Zuwächse meist von der Inflation aufgefressen werden. Steigende Einnahmen bedeuten nicht unbedingt mehr Kaufkraft.
Wie Personalabbau die Steuerhinterziehung in Sachsen begünstigt
Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist so ein unerschütterliches Misstrauen ins Land geschlichen – nicht gegenüber den so emsigen „Leistungsträgern“, die alle Künste beherrschen, ihre Steuern vor dem Fiskus in Sicherheit zu bringen. Sondern denen gegenüber, die eigentlich nichts haben, um Stütze betteln müssen und gern als „Sozialschmarotzer“ bezeichnet werden. Ein Zustand, der auch in Sachsen zu seltsamen Erscheinungen führt. Denn auch hier sorgt Personalabbau dafür, dass Steuerschlupflöcher noch größer wurden.
Grüne fordern umfassende Messprogramme für Mikroplastik in sächsischen Gewässern
Weiße Elster bei Schkeuditz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm heutigen Donnerstag, 15. Februar, stimmt der Bundesrat über eine Initiative der Länder Hamburg und Thüringen zum brisanten Thema Mikroplastik in Wasser, Böden und Luft ab. Und die sächsischen Grünen appellieren dringend an die Staatsregierung, auch im Sinne Sachsens diesem Antrag zuzustimmen, auch wenn es erst ein kleiner Schritt ist, die Verwendung von Mikroplastik in Kosmetika zu verbieten.
Am 16. Februar im Werk 2: Mono & Nikitaman
Mono & Nikitaman. Quelle: WERK 2 - Kulturfabrik Leipzig e.V.

Quelle: WERK 2 - Kulturfabrik Leipzig e.V.

Das neue Album von Mono & Nikitaman ist am Start und überzeugt mit unfassbarer Energie. Die 13 neuen Songs sind sozialkritisch wie nie zuvor und kommen zugleich mit einer wunderbaren Leichtigkeit daher. Rhythmische Strophen mit Texten voller Tiefe werden abgelöst von hookigen Melodien. Sie bewegen beim Zuhören nicht nur die Gehirnzellen, sondern auch das Tanzbein. Die Bässe sind druckvoll und erlauben kein Stillstehen.
Stadtratsentscheidung zum Elsterbecken
Inselbildung im Elsterbecken. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Mittwoch. 13. Februar, diskutierte der Leipziger Stadtrat über den Antrag der Linksfraktion, auch die Herstellung eines Flusslaufs im Elsterbecken zu prüfen. Eine Stadtratsmehrheit stimmte dann gegen den Prüfauftrag. Einige Argumente hatte zuvor Sportbürgermeister Heiko Rosenthal geliefert. Und die stärksten waren: Der Stadtrat selbst hat in den letzten Jahren zwei Mal für die Herrichtung des Elsterbeckens zum Ruderbecken gestimmt. Da dürfte so mancher Stadtrat verblüfft seine Erinnerung bemüht haben? Stand das je auf der Tagesordnung?
Hof-Compositeur Bach: Das Bach-Museum Leipzig entführt in die Klangwelt barocker Fürstenhöfe
Der berühmte Hof-Compositeur Johann Sebastian Bach. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm heutigen Freitag, 15. Februar, eröffnet im Bachmuseum am Thomaskirchhof die Sonderaustellung „Hof-Compositeur Bach“. Sie entführt in jene Welt, die oft zu verschwinden scheint hinter den großen Kirchenkompositionen des Leipziger Thomaskantors, der sich Zeit seines Lebens auch um den Ehren-Titel eines Hof-Komponisten bewarb. Zeitweilig war er ja selbst als Hofkapellmeister angestellt – in Weimar und Köthen. Und auch seine Hof-Musik begeistert bis heute.
Stadträte fragen, Verwaltung antwortet: Amtsblatt, ein gefährlicher Drucker und Wohnungsnotfallhilfe + Video
OB Burkhard Jung am 23. Januar 2019 im Satdtrat Foto: L-IZ.de

Oberbürgermeister Burkhard Jung im Satdtrat. Foto: L-IZ.de

Für alle LeserOberbürgermeister Burkhard Jung hat in der Ratsversammlung am Mittwoch, den 13. Februar, darüber informiert, welche Auswirkungen ein BGH-Urteil aus Sicht der Verwaltung auf das Amtsblatt der Stadt Leipzig hat. Außerdem beschäftigten sich die Anfragen der Fraktionen unter anderem mit einem möglicherweise gefährlichen Drucker, dem Fachplan Wohnungsnotfallhilfe und der Wohnungssuche von Menschen, die Geld vom Jobcenter erhalten.