Artikel zum Schlagwort Medien

Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 69 ist da

Frei nach Schiller: Die Gedanken sind nicht frei, wenn Einer nicht den Mut zur Freiheit hat

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Zur Ausgabe 69, seit 19. Juli im HandelManchmal schält sich erst beim Lesen der frisch gedruckten „Leipziger Zeitung“ heraus, wo eigentlich der Schwerpunkt des Monats lag. Oder liegt. Welches Thema wirklich die Stadt oder gleich die ganze Gesellschaft tatsächlich bewegt hat. Nicht nur aufgeregt, so wie die üblichen Themen, über die sich die Zeitgenossen in unsozialen Medien zerfleischen. Das heimliche Mega-Thema in der Juli-Ausgabe ist tatsächlich das Thema Freiheit. Weiterlesen

Der Fall eines verurteilten Steinewerfers aus dem linken Spektrum taugt nicht zum Vergleich

Freispruch im Fall Gemkow: Lehrstück der Rechtsstaatlichkeit

© Lucas Böhme

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 69, seit 19. Juli im Handel„Funfacts aus Sachsen: Richter, der diese Woche einen einschlägig vorbestraften rechten Hooligan bezüglich Steinwürfen auf Justizministerwohnung freisprach, weil DNA-Spuren als Beweis nicht ausreichen würden, verurteilte 2018 einen linken Steinewerfer wegen DNA-Spuren zu Haftstrafe.“ – so lautete der Eintrag eines Nutzers im Kurznachrichtendienst Twitter am Tag nach dem Urteil. Weiterlesen

15 Jahre Leipziger Internet Zeitung

Warum der lokale Journalismus mit Ameisen, Bienen und Mäusen beginnt

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWas haben wir da nur angestellt? Kann man eine Zeitung mit einer philosophischen Frage gründen? Und ohne Geld? Eine richtige Zeitung? Eine digitale, nur im Netz? Gab’s das nicht schon? 2004? Die Antwort lautet: Nein. Gab’s nicht. Schon gar nicht auf lokaler Ebene, ganz unten also, wenn man die Hierarchie der Medien so betrachtet. „Bau mir eine Website, die wie eine Tageszeitung funktioniert“, sagte einer von uns zum anderen. „Kannst du das?“ – „Ich versuch’s.“ So fing das an. Weiterlesen

Oliver Georgi erklärt die ungreifbar gewordenen Sprachwelten unserer Politik

Und täglich grüßt das Phrasenschwein: Warum Politiker wie Technokraten klingen und warum die Medien auch schuld daran haben

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Duden Verlag hat die Sprache entdeckt. Den Kitt, den wir tagtäglich benutzen, um unsere Gesellschaft irgendwie zusammenzukleben. Wie genau Sprache ist, konnte man ja schon immer in dicken Duden-Titeln nachlesen. Aber seit geraumer Zeit, seit ein paar eingebildete Leute unsere Sprache wieder zum Pöbeln und Brüllen benutzen, mehren sich die Duden-Titel, die sich mit genau dem Thema beschäftigen: der Sprache unserer Gesellschaft. Und in diesem Fall: den politischen Phrasen. Weiterlesen

Hoffentlich nicht mehr lange ...

Kommentar: Geht so sächsisch? „Bautzen – wir müssen reden!“

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserAm Freitag, 8. Februar 2019, strömten über 800 Menschen in die Maria-und-Martha-Kirche in Bautzen, um miteinander zu reden, zumindest um anzuhören, was diejenigen, die sich an der Diskussion beteiligt haben, zu sagen hatten. Auf Youtube kann sich nun jeder die Veranstaltung ansehen (Link im Beitrag). Eingeleitet wurde der Abend durch zwei kurze Voten: eines von Annalena Schmidt, einer engagierten Neubautznerin und Bloggerin, die mit ihren Beiträgen das gesellschaftliche Leben in Bautzen kritisch kommentiert. Und ein Votum des Bauunternehmers Jörg Drews (Hentschke Bau GmbH), der aufgrund seiner florierenden Firma (700 Beschäftigte) in der Stadtgesellschaft eine starke Stellung Weiterlesen

Zum „Tag des Radios“ am 13. Februar

„Die Zukunft des Radios ist unausweichlich digital“

Foto: Peter Komarowski/Universität Leipzig

Mit dem Siegeszug des Internets schien das Ende der traditionellen Medien besiegelt – doch auch heute wird noch Zeitung gelesen, ferngesehen oder Radio gehört. Die Radionutzung in Deutschland sei stabil geblieben, sagt Dr. Sven Stollfuß, Juniorprofessor für Digitale Medienkultur am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Doch auch das Radio musste neue Strategien entwickeln, um die Hörer weiterhin zu erreichen. Im nachfolgenden Interview spricht Sven Stollfuß über Herausforderungen und die Zukunft des Radios. Weiterlesen

Verleihung des Preises am 13. Juni in Breslau

Deutsch-Polnischer Journalistenpreis: Noch 30 Tage bis zum Einsendeschluss

Nur noch bis zum 20. Januar können Beiträge für den 22. Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis eingereicht werden. Kriterien für die Bewertung von Beiträgen in allen Kategorien, Bewerbungsunterlagen und andere Möglichkeiten der Einreichung finden Sie auf der Webseite des Preises. Die Teilnahme am Wettbewerb wird erleichtert durch das neue Online-Anmeldesystem.Weiterlesen

„Wir in den Medien“ – eine Konferenz für Vielfalt in einer inklusiven Gesellschaft

Foto: Michael Freitag

Am 07.12.2018 veranstalten das Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur e.V. (ZEOK) und die Universität Leipzig die Fachkonferenz „Wir in den Medien – Kommunikation für eine partizipative Gesellschaft“. Dr. Kefa Hamidi vom Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig ist davon überzeugt: „Das "Wir" in den Medien wächst!“ Weiterlesen

Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2019 startet

Der Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis 2019 ist eröffnet. Die Beiträge können in den folgenden Kategorien eingereicht werden: Print, Hörfunk, Fernsehen, Multimedia und „Journalismus in der Grenzregion“. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro je Kategorie. Die Gewinner werden im Rahmen der Deutsch-Polnischen Medientage in der Woiwodschaft Niederschlesien im Juni nächsten Jahres prämiert. Weiterlesen

Vortrags- und Gesprächsabend: „Medienkonsum unserer Kinder – Fluch oder Segen?“

Den Möglichkeiten und Gefahren des Medienkonsums unserer Kinder geht am Mittwoch, dem 5. September 2018, ein Vortrags- und Gesprächsabend im Bachsaal Portitz, Zum Birkenwäldchen, nach. Die Veranstaltung beginnt 19.30 Uhr. Sozialpädagoge Matthias Rost vom Diakonie-Projekt „Drahtseil“, einem Sucht-, Gewalt- und Medienpräventionsprojekt, spricht zum Thema und stellt sich den Fragen der Zuhörer. Weiterlesen

Madsack 2018 in Aktion

L-IZ.de allein zu Haus? Online-Medien im Wandel

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserLVZ Online will über Leipzig zukünftig aus Hannover schreiben. So zumindest könnte man die im April bekanntgewordenen Pläne des Madsack Verlages deuten. Als der 85-prozentige Haupt-Inhaber der LVZ, der Madsack-Verlag, 2013 sein Umbauprogramm „Madsack 2018“ vorstellte, betonte das Hannover Unternehmen mehrfach und bis heute den Wert der „lokalen und regionalen Berichterstattung“. Weiterlesen

Gespräch mit Dr. Uwe Krüger (UNI Leipzig) am 3. Mai in Wurzen

Lügenpresse und Mainstream-Medien

Die sogenannte Lügenpresse, sie ist in aller Munde, mehr denn je. Nicht nur Umfragen belegen, dass es hunderttausende, wenn nicht Millionen Menschen hierzulande gibt, die glauben, dass die Medien sie anlügen; auch die Sachbuch-Bestsellerlisten zeigen, wie ungebrochen populär diese Annahme ist: Unter den Top 10 findet sich konstant mindestens ein Titel aus dem Kopp-Verlag, der vorgibt, die „Wahrheit“ darüber zu erzählen, was die Medien verschweigen. Weiterlesen

Eine Bestandsaufnahme nach der Erregungswelle

Thomas Rauscher und der mediale Durchbruch

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserDer Leipziger Uni-Juraprofessor Thomas Rauscher muss wegen seiner Träumereien von einem „weißen Europa“ keine dienstrechtlichen Konsequenzen fürchten. So viel ist seit einigen Tagen klar. Anlass genug für einen Rückblick auf die mediale Dauerpräsenz eines Mannes, der den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland beklagt, aber wie kaum ein anderer Professor in den vergangenen Wochen von ihr profitiert und sie genutzt hat. Weiterlesen

Zeitung war gestern! Nachrichten aus dem Selbstbaukasten?

Linke diskutiert über Nachrichtenverbreitung und Medien

Ist die Vereinfachung der Nachrichtenverbreitung Fluch oder Segen? Wozu braucht es Journalistinnen und Redakteure, wenn das Netz jede gewünschte Information ausspuckt? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt einer Diskussionsveranstaltung, die Die Linke Leipzig am Dienstag, dem 5. Dezember 2017, um 18:00 Uhr im Liebknecht-Haus, Braustraße 15, durchführt. Weiterlesen

Das SachsenBarometer 2017 der sächsischen CDU-Fraktion, Teil 3

Bei jungen Sachsen wurde der Informationskanal Fernsehen längst vom Internet als Informationsquelle abgelöst

Grafik: Dimap, CDU-Fraktion Sachsen

Für alle LeserIn ihrem „SachsenBarometer“ hat die sächsische CDU-Fraktion durchaus auch ein Thema abfragen lassen, das die Frage umreißt: Wie und wo informieren sich die Bewohner des Freistaats eigentlich über Politik? Wer ist also letztlich dafür verantwortlich, wie gut oder schlecht informiert die Bürger in Sachsen sind? Die schlechte Nachricht für „Bild“ und Freunde: Boulevardpresse scheint nicht zu den gefragten Medien zu gehören. Weiterlesen

Am 10. November: Fachkonferenz „Medien, Migration und Integration – Der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft?!“

In Deutschland wächst soziale Diversität und Pluralisierung der Gesellschaft. Wir wollen in dieser Konferenz diskutieren, welche Rolle den Medien als Opinion- Leaders bei der Herausbildung von Einstellungen gegenüber Minderheiten in der postmigrantischen Gesellschaft zukommt. Viele Angehörige der Mehrheitsbevölkerung haben im Alltag wenig Berührung, sondern greifen auf medial vermittelte Sekundärerfahrungen zurück - d.h. sie beziehen ihr Wissen über Minderheiten, Migration und Integration vor allem aus Zeitungen, Fernsehen, Rundfunk oder dem Internet. Daher ist es essentiell zu fragen, welche Bilder die Medien von ethnischen und religiösen Minderheiten produzieren und wie diese entstehen. Weiterlesen

Ein Brief, eigentlich nur für die Linkspartei gedacht

Die mediale Inszenierung von Show-Politik ist nicht nur ein Problem für die sächsische Linke

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserWer in den großen Medien präsent ist, den sogenannten Mainstream-Medien, der hat beste Chancen, in Wahlen richtig abzuräumen. Sie bestimmen das Bild. Und sie verzerren es. Nicht nur durch die Erwähnung oder Nichterwähnung von Parteien und Politikern, sondern auch durch ihre Darstellungsweise. Ein Problem, das jetzt auch die sächsische Linke umtreibt. Denn wenn der mediale Showdown weiter so inszeniert wird, läuft alles auf eine Kissenschacht CDU gegen AfD hinaus. Und der Rest? Weiterlesen

Ein andauernder Angriff auf die Pressefreiheit

Gastkommentar von Christian Wolff: Dominosteine der Demokratie – und wie sie fallen

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserKommentar„Es ist offen gesagt ekelhaft, dass die Presse schreiben kann, was sie will. Jemand sollte das überprüfen.“ Das schleuderte Donald Trump am vergangenen Dienstag den anwesenden Journalisten im Weißen Haus entgegen – im Beisein des kanadischen Ministerpräsidenten Justin Trudeau und seiner Frau. Längst sind die Zeiten vorbei, dass eine solche Äußerung zu einem weltweiten Aufschrei geführt hätte. Zu viele haben sich schon an diese Ausfälle gewöhnt oder sind müde geworden, sie zu kommentieren, geschweige denn dagegen zu protestieren. Weiterlesen

Arbeitspapier der Otto-Brenner-Stiftung „Polarisiert und radikalisiert?“, Teil 2

Wie die Echokammern des Internets die Abschottung und Blasenbildung der Gesellschaft befördern

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDemokratie betont zwar die Herrschaft des Volkes. Aber so, wie einige Leute dieser Tage wieder über Volk reden, haben sie sichtlich nicht begriffen, dass das Wort das Gegenteil meint von „Wir sind ein Volk“. Das Arbeitspapier nimmt zwar die Lüge vom „einigen Volk“ nicht auseinander. Zumindest nicht direkt. Aber indirekt. Denn wo Medienwelten zersplittern, leben auch die Menschen in unterschiedlichen Blasen. Echokammer nennen es die Autoren. Weiterlesen