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Donnerstag, 21. Januar 2021

Thema

Medien

Prämierungsfilm zum Medienpädagogischen Preis 2020 veröffentlicht

In Form eines Prämierungsfilms werden die Preisträger des Medienpädagogischen Preises in diesem Jahr gekürt. Die Preise gehen an die Seminarschule Auerbach, den Chemnitzer Filmwerkstatt e.V., das CSW WfmB St. Mauritius in Zwickau und die beiden Entwickler Marius Gebert & Jonas Kellert in Dresden.

Die Redaktion: Benjamin Fredrich erzählt mit Eulenspiegel-Freude die Entstehung des Katapult-Magazins

Beim Katapult-Magazin in Greifswald läuft so einiges anders als bei klassischen Medien. Seit 2015, seit Benjamin Fredrich seine Promotion an der Universität Greifswald erst einmal in den Pausenmodus versetzte und einfach mal loslegte und Katapult gründete. Einfach so. Was man eigentlich nicht machen sollte in Deutschland, wo selbst die Gründerberatung nichts für neue Ideen übrig hat. Wo kämen wir sonst hin?

Panter: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk unverzichtbar

Dirk Panter, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag und medienpolitischer Sprecher, am Mittwoch im Landtag zum 23. Rundfunkänderungsstaatsvertrag: „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist unverzichtbar und wichtig für die Demokratie. Das zeigt sich jetzt in der Corona-Krise umso mehr“, so Dirk Panter.

29 Beiträge für den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises 2020 nominiert

Der 23. Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2020 wird trotz der Corona-Pandemie zu Ende geführt, und die Siegerinnen und Sieger werden geehrt. Dies gilt unabhängig von der notwendigen Absage der Deutsch-Polnischen Medientage am 4. und 5. Juni 2020 in Frankfurt (Oder). Darauf haben sich das gastgebende Land Brandenburg, die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius verständigt.

Rüge für Berliner Zeitung wegen Interessenkonflikt

Der Deutsche Presserat hat auf seinen Sitzungen am 18.03. vier Rügen ausgesprochen. Es tagten allerdings nur zwei von vier Ausschüssen: Der Beschwerdeausschuss 3 mit dem Schwerpunkt Schleichwerbung und der Ausschuss für den Redaktionsdatenschutz berieten per Videokonferenz. Die beiden allgemeinen Ausschüsse wurden wegen der Corona-Pandemie verschoben.

MDR-Wahlarena „Fakt ist …!“: Eine LVZ-Kooperation und zwei unwichtige Kandidatinnen

Am 6. Januar 2020 veranstaltete die LVZ bekanntlich ein OBM-Wahlpodium, welches im Nachgang nicht nur freundlich aufgenommen wurde. Einerseits geriet der Fokus auf die Silvesterkrawalle in die Kritik, doch auch die Auswahl der Kandidat/-innen ließ wenigstens zwei Bewerberinnen vermissen und die LVZ+-Strategie verbannte das ganze hinter die Paywall. Wie man eine Wahlkampf-Debatte ausgewogen und fair hinbekommt, zeigte kurz darauf die IHK zu Leipzig mit allen Kandidat/-innen an Bord. Nun, fünf Tage vor der ersten Wahlrunde am 2. Februar, möchte es auch der MDR am heutigen 27. Januar versuchen. Die Vorzeichen scheinen allerdings kurios.

Leipzigs Freie Szene glaubt, die LVZ mit Forderungen unter Druck setzen zu können + Vorschlag

Es geht schon wundersam zu in Leipzig. Dieser Stadt, die gern so tut, als habe sie Kultur. Hat sie aber nicht. Das hat jetzt auch die „Initiative Leipzig + Kultur“ gemerkt. Am 4. Dezember hat sie einen Brief an Jan Emendörfer, den Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung geschrieben: „Mit großem Bedauern und Unverständnis hat die Leipziger Kulturszene zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Leipziger Volkszeitung die Szene-Seite eingestellt hat.“ Sie haben was gemerkt. Aber was genau?

Wie schlechte journalistische Arbeit das Vertrauen der Bevölkerung zur Presse schädigt

Ich bin nur ein einfacher Leser diverser Zeitschriften und Magazine. Und ich lebe schon länger in Leipzig. Ich kenne natürlich auch einige andere Menschen aus Leipzig. Ich kenne junge und alte Menschen, reiche und arme, und ich kenne auch andere Stadtteile von Leipzig, nicht nur den, in dem ich zufälligerweise wohne. Aber immer mehr wundert es mich, wie über Leipzig in der Presse und wie in Leipzig über Geschehnisse berichtet wird.

Fakten gegen Fake News: Wie Desinformationskampagnen unsere Demokratie zerstören

Es ist, als hätte jemand den Geist aus der Flasche gelassen, die zerstörerischen Alpträume herausgelassen, und nun zermürben sie die Demokratie: Hass, Beleidigung, Lüge, Verleumdung. Diskussionen entgleisen, Menschen werden zu Trollen und Berserkern und sind für realistische Berichterstattung kaum noch erreichbar. Aber was können Medien dagegen noch tun? Patrick Gensing, der seit 2017 beim Projekt ARD-faktenfinder arbeitet, versucht, es zu erklären.

Connewitz: Randale statt Gedenken?

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 72, ab 25. Oktober 2019 im HandelTypisch Connewitz. Zu diesem Fazit konnte man gelangen, wenn man am 10. Oktober auf den Webseiten von LVZ, „Bild“ und „Tag24“ unterwegs war. Dort war zu lesen, dass es „schon wieder“ zu „Randalen“ beziehungsweise „Krawallen“ in dem Stadtteil gekommen sei. Vermummte „Chaoten“ hätten Böller gezündet und die Polizei angegriffen. Das Problem an diesen Formulierungen: Die Realität sah wahrscheinlich vollkommen anders aus.

Vortrag und Diskussion – „Verstehe einer die Nachrichten!“

Die Welt ist komplex, die Nachrichten versuchen uns aktuelle Ereignisse zu vermitteln, erklären jedoch immer nur das aktuelle Geschehen ohne Zusammenhänge. Die Volkshochschule Leipziger Land veranstaltet am Mittwoch, den 06.11.19 zu diesem Thema einen Vortrag und Diskussion.

Frei nach Schiller: Die Gedanken sind nicht frei, wenn Einer nicht den Mut zur Freiheit hat

LEIPZIGER ZEITUNG/Zur Ausgabe 69, seit 19. Juli im HandelManchmal schält sich erst beim Lesen der frisch gedruckten „Leipziger Zeitung“ heraus, wo eigentlich der Schwerpunkt des Monats lag. Oder liegt. Welches Thema wirklich die Stadt oder gleich die ganze Gesellschaft tatsächlich bewegt hat. Nicht nur aufgeregt, so wie die üblichen Themen, über die sich die Zeitgenossen in unsozialen Medien zerfleischen. Das heimliche Mega-Thema in der Juli-Ausgabe ist tatsächlich das Thema Freiheit.

Freispruch im Fall Gemkow: Lehrstück der Rechtsstaatlichkeit

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 69, seit 19. Juli im Handel„Funfacts aus Sachsen: Richter, der diese Woche einen einschlägig vorbestraften rechten Hooligan bezüglich Steinwürfen auf Justizministerwohnung freisprach, weil DNA-Spuren als Beweis nicht ausreichen würden, verurteilte 2018 einen linken Steinewerfer wegen DNA-Spuren zu Haftstrafe.“ – so lautete der Eintrag eines Nutzers im Kurznachrichtendienst Twitter am Tag nach dem Urteil.

Warum der lokale Journalismus mit Ameisen, Bienen und Mäusen beginnt

Was haben wir da nur angestellt? Kann man eine Zeitung mit einer philosophischen Frage gründen? Und ohne Geld? Eine richtige Zeitung? Eine digitale, nur im Netz? Gab’s das nicht schon? 2004? Die Antwort lautet: Nein. Gab’s nicht. Schon gar nicht auf lokaler Ebene, ganz unten also, wenn man die Hierarchie der Medien so betrachtet. „Bau mir eine Website, die wie eine Tageszeitung funktioniert“, sagte einer von uns zum anderen. „Kannst du das?“ – „Ich versuch’s.“ So fing das an.

Und täglich grüßt das Phrasenschwein: Warum Politiker wie Technokraten klingen und warum die Medien auch schuld daran haben

Der Duden Verlag hat die Sprache entdeckt. Den Kitt, den wir tagtäglich benutzen, um unsere Gesellschaft irgendwie zusammenzukleben. Wie genau Sprache ist, konnte man ja schon immer in dicken Duden-Titeln nachlesen. Aber seit geraumer Zeit, seit ein paar eingebildete Leute unsere Sprache wieder zum Pöbeln und Brüllen benutzen, mehren sich die Duden-Titel, die sich mit genau dem Thema beschäftigen: der Sprache unserer Gesellschaft. Und in diesem Fall: den politischen Phrasen.

Kommentar: Geht so sächsisch? „Bautzen – wir müssen reden!“

Am Freitag, 8. Februar 2019, strömten über 800 Menschen in die Maria-und-Martha-Kirche in Bautzen, um miteinander zu reden, zumindest um anzuhören, was diejenigen, die sich an der Diskussion beteiligt haben, zu sagen hatten. Auf Youtube kann sich nun jeder die Veranstaltung ansehen (Link im Beitrag). Eingeleitet wurde der Abend durch zwei kurze Voten: eines von Annalena Schmidt, einer engagierten Neubautznerin und Bloggerin, die mit ihren Beiträgen das gesellschaftliche Leben in Bautzen kritisch kommentiert. Und ein Votum des Bauunternehmers Jörg Drews (Hentschke Bau GmbH), der aufgrund seiner florierenden Firma (700 Beschäftigte) in der Stadtgesellschaft eine starke Stellung einnimmt. Und mit der AfD und anderen rechten Gruppierungen sympathisiert.

„Die Zukunft des Radios ist unausweichlich digital“

Mit dem Siegeszug des Internets schien das Ende der traditionellen Medien besiegelt – doch auch heute wird noch Zeitung gelesen, ferngesehen oder Radio gehört. Die Radionutzung in Deutschland sei stabil geblieben, sagt Dr. Sven Stollfuß, Juniorprofessor für Digitale Medienkultur am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Doch auch das Radio musste neue Strategien entwickeln, um die Hörer weiterhin zu erreichen. Im nachfolgenden Interview spricht Sven Stollfuß über Herausforderungen und die Zukunft des Radios.

Deutsch-Polnischer Journalistenpreis: Noch 30 Tage bis zum Einsendeschluss

Nur noch bis zum 20. Januar können Beiträge für den 22. Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis eingereicht werden. Kriterien für die Bewertung von Beiträgen in allen Kategorien, Bewerbungsunterlagen und andere Möglichkeiten der Einreichung finden Sie auf der Webseite des Preises. Die Teilnahme am Wettbewerb wird erleichtert durch das neue Online-Anmeldesystem.

„Wir in den Medien“ – eine Konferenz für Vielfalt in einer inklusiven Gesellschaft

Am 07.12.2018 veranstalten das Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur e.V. (ZEOK) und die Universität Leipzig die Fachkonferenz „Wir in den Medien – Kommunikation für eine partizipative Gesellschaft“. Dr. Kefa Hamidi vom Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig ist davon überzeugt: „Das "Wir" in den Medien wächst!“

Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2019 startet

Der Wettbewerb um den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis 2019 ist eröffnet. Die Beiträge können in den folgenden Kategorien eingereicht werden: Print, Hörfunk, Fernsehen, Multimedia und „Journalismus in der Grenzregion“. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro je Kategorie. Die Gewinner werden im Rahmen der Deutsch-Polnischen Medientage in der Woiwodschaft Niederschlesien im Juni nächsten Jahres prämiert.

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