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Prämierungsfilm zum Medienpädagogischen Preis 2020 veröffentlicht

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    In Form eines Prämierungsfilms werden die Preisträger des Medienpädagogischen Preises in diesem Jahr gekürt. Die Preise gehen an die Seminarschule Auerbach, den Chemnitzer Filmwerkstatt e.V., das CSW WfmB St. Mauritius in Zwickau und die beiden Entwickler Marius Gebert & Jonas Kellert in Dresden.

    Marius Gebert und Jonas Kellert erhalten den Sonderpreis „App in die Zukunft“ für ihre Web-App „guestident“, der vom Schirmherrn des Preises, Ministerpräsident Michael Kretschmer, virtuell übergeben wurde. Seit dem 18. Dezember steht der Film mit allen Preisträgern und Grußworten zum Anschauen unter SLM-Veranstaltungen: www.slm-online.de

    Fünf Fakten über den Medienpädagogischen Preis und vier glückliche Preisträger – das zeigt der Prämierungsfilm 2020. Er stellt die vier Preisträger, ihre Kooperationspartner und Projektinitiativen persönlich vor. Um die Preise zu überbringen, reiste Moderator Alex Huth in diesem Jahr nicht zur Preisverleihung in die Dresdner Schauburg, sondern direkt nach Auerbach Chemnitz, Dresden und Zwickau.

    Dort überbrachte er die mit jeweils 2.000 Euro dotierten Auszeichnungen im Namen der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM), des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und der Sächsischen Staatsregierung.

    „Selbst in diesem schwierigen Jahr vier Preise für herausragende Medienkompetenzprojekte und Entwicklungen in Sachsen vergeben zu können, freut mich besonders“, erklärt Eva Brackelmann, Vizepräsidentin des Medienrates der SLM. „Wir möchten den Preisträgern mit diesem Film für ihr Engagement danken und lokale Initiativen, vor allem im ländlichen Raum, ermutigen, eigene Medienkompetenzangebote zu entwickeln“, so Brackelmann.

    Mit den Grußworten für die Preisträger im Gepäck, machte sich Alex Huth auf den Weg.

    Den Höhepunkt der Tour bildete die Verleihung des Sonderpreises „App in die Zukunft“ in Dresden. Der Preis der Sächsischen Staatsregierung, mit dem junge Leute zur aktiven Auseinandersetzung mit der digitalen Welt animiert werden sollen, steht unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Ministerpräsidenten.

    In diesem Jahr geht er an Marius Gebert und Jonas Kellert für ihre Web-App „guestident“, mit der Kontakte papierlos nachverfolgbar sind. Restaurants, Veranstalter und Geschäfte können sie gegenwärtig und zukünftig in der Corona-Pandemie kostenfrei nutzen. Mit einer persönlichen Videobotschaft gratulierte der Ministerpräsident den Preisträgern.

    „Junge Menschen voller Erfinder- und Innovationsgeist – das ist es, was Sachsen auszeichnet und wir gerade in diesen schwierigen Zeiten brauchen,“ betonte Ministerpräsident Michael Kretschmer. „Marius Gebert und Jonas Kellert haben in der gegenwärtigen Situation ein Problem erkannt und eine digitale Lösung zur Pandemiebekämpfung erstellt: Kontaktnachverfolgung mit ihrer App ‚guestident‘ – datenschutzkonform und kostenfrei. Entwickler wie die Beiden, die gute Ideen haben und diese umsetzen, können ein Vorbild für junge Menschen in Sachsen sein.“

    In Auerbach im Vogtland erhielt die Seminarschule für ihr Projekt „(M)ein Leben als Influencer“ den Preis für das beste Medienkompetenzprojekt mit Jugendlichen. Das Projekt verbindet schulische Berufsorientierung mit den medialen Vorlieben Jugendlicher, speziell dem Wunsch, Influencer zu werden. Die Schüler haben sich mit den Hintergründen des Influencer-Daseins befasst und ihre persönlichen Stärken und Schwächen für dieses Berufsbild auf den Prüfstand gestellt. Unterstützung bekamen sie dabei vom SAEK Plauen.

    Weiter ging die Reise zum „Steinernen Wald“ nach Chemnitz. Dort haben Schüler mit körperlicher Beeinträchtigung aus der Entdeckerschule gemeinsam mit dem Chemnitzer Filmwerkstatt e.V., dem Regenbogenbus e.V. und dem Museum für Naturkunde die Hintergründe der Entstehung dieses Naturphänomens in einem Film hinterfragt. „Steine im Kopf“ heißt das Preisträgerprojekt in der Kategorie „Bestes Medienkompetenzprojekt mit Kindern“.

    „Eindrucksvoll haben die Projektverantwortlichen gezeigt, wie Medien die Perspektiven der Kinder sichtbar machen können. Dabei wurde bei den Schülerinnen und Schülern nicht nur die Lust am Filmen, sondern zugleich Neugier für die Entstehung ihrer Heimat geweckt. Entstanden ist ein authentischer Film, in dem die Freude der teilnehmenden Kinder zum Ausdruck kommt“, so Kultusminister Christian Piwarz über das Projekt aus Chemnitz.

    Den nächsten Stopp legte die Prämierungstour in Zwickau ein. Vier Teilnehmer aus der Werkstatt für Menschen mit Behinderung des CSW St. Mauritius haben in ihrem Projekt „Bo(o)mbastisch // Industriekultur – sichtbar, hörbar, fühlbar“ gezeigt, wie Menschen mit Beeinträchtigung die Sächsische Landesausstellung „Boom“ erleben. Zur Preisübergabe trafen sich die Preisträger und Unterstützer, das deutsche Hygienemuseum und der SAEK Zwickau, in der derzeit geschlossenen Landesaustellung und nahmen stolz ihren Preis für das beste Medienkompetenzprojekt mit Erwachsenen entgegen.

    Hintergrund:

    Der Medienpädagogische Preis beruht auf einer Initiative der SLM. Er zeichnet Medienprojekte aus, die auf kreative und nachhaltige Weise den jeweiligen Teilnehmern einen kritischen, reflektierten und selbstbestimmten Medienumgang vermitteln. Dabei wird der medienpädagogische Vermittlungsprozess und nicht vorrangig die Qualität der erstellten Medienprodukte prämiert. Seit 2006 vergibt die SLM den Preis gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus.

    Im Rahmen des Medienpädagogischen Preises wird 2020 zum zweiten Mal der Sonderpreis „App in die Zukunft“ der Sächsischen Staatsregierung unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten vergeben. Der Sonderpreis prämiert Apps und App-Ideen junger Sachsen zwischen 13 und 27 Jahren, die sich für die Gestaltung der digitalen Zukunft Sachsens engagieren.

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