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ARCHIV

Tägliches Archiv: 7. August 2016

BSG Chemie Leipzig vs. Markranstädt 2:0 – Müller macht’s doppelt

Traumstart bei Traumwetter für die BSG Chemie. Der Oberliga-Aufsteiger aus Leutzsch besiegte im ersten Saisonspiel den SSV Markranstädt vor 2.158 Zuschauern im Alfred-Kunze-Sportpark mit 2:0 (0:0). Beide Treffer erzielte Andy Müller per Kopf. Die Markranstädter hatten eine Halbzeit lang nur zu zehnt auskommen müssen, nachdem John Winkler kurz vor der Pause mit Gelb-Rot vom Platz geschickt worden war.

Gastmanns Kolumne: Gedanken zum Beginn des neuen Schuljahres

Es stimmt mal wieder hinten und vorne nicht: Der Sommer nimmt gerade wieder Fahrt auf, während die Ferien mancherorts bereits ihrem Ende entgegeneilen. Sachsen kommt in diesem Jahr besonders früh in die Puschen: Morgen beginnt hier das neue Schuljahr. Immerhin: Wer schulpflichtige Verwandte in Bayern hat, konnte diesen im Sommer 2016 besonders zuverlässig aus dem Weg gehen.

Drei Tage – Drei Städte: Nach Bayern trotz des Terrors

Mag sein, dass Bayern zurzeit kein sicheres Herkunftsland ist. Doch als Urlaubsland muss man einfach seine Wege durch den Freistaat machen, wenn man die Kultur und die Geschichte des stolzen Bundeslands verstehen will. Regensburg, Augsburg und Nürnberg waren einst Städte von europäischem Rang. Alle drei sind im Laufe der Geschichte wieder ein paar Schritte zurückgetreten. Spuren dieser Prosperität finden sich jedoch genug. So viele, dass Touristen in drei Tagen nicht jeder Stadt gerecht werden können.

Luckenwalde vs. 1. FC Lok Leipzig 0:3 – Lok hält die Euphorie am Köcheln

Der 1. FC Lok hat sein erstes Auswärtsspiel in der Regionalliga gegen den FSV Luckenwalde mit 3:0 (1:0) gewonnen. Dabei ließen die Probstheidaer wenig anbrennen, agierten streckenweise mit breiter Brust und hatten mit Maik Georgi mindestens einen herausragenden Akteur in ihren Reihen. Vor 915 Zuschauern, davon 500 aus Leipzig, traf Djamal Ziane doppelt und Daniel Becker.

Kurzer Halt an der Gohliser Mühle und ein falscher Fluss im Bett der Parthe

ReportageSchon das erste Stück der Route an der Parthe zeigt: Hier wird Abwechslung geboten. Und es ist eher schwer verständlich, warum dieses Stück weder offiziell zur Parthe-Mulde-Radroute gehören sollte, noch, warum es so schlecht ausgeschildert ist. Gut fahren (mit entsprechender Vorsicht bei schlammigen Wegen) kann man bis hierher. Hinter der Sportanlage der SG Olympia führt der Weg direkt zur Gohliser Wehrbrücke.

Freistaat fördert Sanierung und Erweiterung der Schwimmhalle in Gohlis-Süd mit 2,18 Millionen Euro

An der Schwimmhalle in der Kirschbergstraße arbeitet die Sportbäder GmbH schon eine geraume Zeit, um sich technisch auf den Stand der Gegenwart zu bringen. Jetzt gibt es sogar die Chance, das Angebot an dieser Stelle um ein wichtiges Nichtschwimmerangebot in Gohlis-Süd zu erweitern. Der Freistaat Sachsen gibt 2,18 Millionen Euro dazu. Die Zusage gab es am Freitag, 5. August.

Umfrage im Auftrag der Staatsregierung – „Sachsen-Monitor“ soll erstmals vorgelegt werden

In den kommenden vier Wochen wird das Meinungsforschungsinstitut dimap GmbH im Auftrag der Staatsregierung rund 1.000 Einwohner Sachsens zu politischen Einstellungen befragen. Die Umfrage wird repräsentativ und natürlich anonym sein.

Exkursion zum Biomasseheizkraftwerk Piesteritz in Lutherstadt Wittenberg

Eingeladen wird am Sonnabend, dem 20. August 2016 um 10 Uhr nach Piesteritz zu einer Besichtigung des Biomasseheizkraftwerkes der Leipziger Stadtwerke durch den Förderverein des Leipziger Umweltinformationszentrums in seiner Reihe „Umwelttechnik zum Anfassen“.

Froschteich, Rosentalturm und das erste Lebenszeichen des Parthe-Mulde-Radwegs

ReportageWer den Anfang sucht, findet ihn nicht. Der Tourismusverein Leipziger Neuseenland e.V. empfiehlt zwar, mit der Parthe-Mulde-Radroute irgendwo im Rosental anzufangen. Aber das Rosental ist groß. Gestartet sind wir ja direkt an der Mündung der Parthe in die Weiße Elster. Und nach wenigen Metern erfahren wir zumindest eines: Wir befinden uns auf dem Leipziger Teilstück des Jakobspilgerweges.

Leipzigs Verwaltung will den eigentlich erledigten Punkt aus dem Lärmaktionsplan nun doch prüfen

Es war die Linksfraktion, die im Juni vorgeprescht war und beantragt hatte, „bis zum 31.12.2016 die Voraussetzungen zu schaffen, damit ab 2017 als wichtige Umweltmaßnahme für Leipzig nur solche Lkw ab 3,5 t das Stadtgebiet befahren dürfen, die im Stadtbereich einen Ziel- oder Quellpunkt haben.“ Alle anderen sollten ein Durchfahrtsverbot verpasst bekommen. Wie in München.

Der Online-Werbemarkt für Medien existiert nicht mehr

Es geht nicht ohne. Wir haben jetzt zwölf Jahre lang versucht, ein journalistisches Webangebot auf die Beine zu stellen, das sich vor allem aus Werbeerlösen finanziert. Das war mal ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell. Und viele Verlage, die zwischen 1995 und 2004 reichweitenstarke Websites betrieben haben, haben davon auch profitiert. Doch spätestens seit 2008 ist der Wurm drin. Manche sagen: noch länger.

Vier verschiedene Anfänge und ein völlig falscher Name

ReportageAls wir jüngst auf dem Elsterfernradweg unterwegs waren, haben wir uns schon gewundert: Weshalb werden Radfahrer ausgerechnet am Heuweg in Möckern auf die Parthe-Mulde-Radroute gelenkt? Ist das nicht Unsinn? Aber wo beginnt denn diese mysteriöse Radroute tatsächlich? Erste Erkenntnis: Der Weg hat jede Menge Anfänge und ist nur halb beschildert.

„Freikäufer“ – eine L-IZ.de für alle: Unsere Beweggründe im Detail

Wirklicher, einordnender und durchdachter Journalismus mit selbst vor Ort recherchierten Fakten funktioniert nach langjährigen Beobachtungen im Netz in den letzten Jahren weniger und weniger auf Basis von Werbekunden. In lokalen Märkten schon heute nicht mehr, weil hier die Jagd nach Millionenreichweiten der nationalen Zeitungen unsinnig und aufgrund der lokalen Art unserer Berichte bis auf wenige Ausnahmen nicht erreichbar ist. Sich mit diesen Zeitungen in einen Preiswettbewerb um Werbekunden zu begeben, ist also für uns mit bis zu 500.000 Besuchern und aktuell 180.000 verschiedenen Lesern im Monat nach den Anfangsjahren sinnlos geworden.

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