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Tag: 20. Oktober 2016

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Bundesgerichtshof Karlsruhe. Foto: Joe Miletzki

Fehlende Kita-Plätze: Stadtverwaltung kann für Verdienstausfälle haftbar gemacht werden

Dieses Grundsatzurteil könnte Leipzig teuer zu stehen kommen. Der Bundesgerichtshof entschied am Donnerstag, dass Kommunen grundsätzlich für finanzielle Schäden aufkommen müssen, die Eltern entstünden, deren Kindern bei Vollendung des ersten Lebensjahres nicht rechtzeitig ein Kita-Platz zugeteilt werden könne. Grund ist das Kinderförderungsgesetz, das allen Kindern ein Recht auf einen Platz in einer Kindertagesstätte zubilligt, damit deren Eltern wieder einer Erwerbstätigkeit nachgehen können.

Das Mendelssohn-Haus in der Goldschmidtstraße. Foto: Ralf Julke

Man kann nicht die halbe Goldschmidtstraße opfern, um Kurt Masur zu ehren

Vorbeugen ist besser, als hinterher mit den Augen zu rollen, befand jetzt der Leipziger Stadtverband der SPD. Dort geht die wohl nur zu berechtigte Angst um, ein Stück der Goldschmidtstraße würde eines Tages unverhofft in Kurt-Masur-Straße umbenannt. Einen offiziellen Vorschlag in dieser Richtung hat Leipzigs Verwaltung zwar noch nicht gemacht. Doch die Gerüchteküche wabert.

Das Plakat zu „1989. Lieder unserer Heimat“. Grafik: Schwarwel

Jetzt soll eine Trickfilmserie zu Schießbefehl, Mangelwirtschaft und Friedlicher Revolution finanziert werden

2014 war das, da hat Schwarwel seine Sicht auf die große Zeitenwende von 1989 im Trickfilm „1989 – unsre Heimat ...“ sichtbar gemacht. Dann hat er auch noch ein Buch draus gemacht, das die Friedliche Revolution und die Ursachen in der DDR mit Bildern und Texten auch für alle jene begreifbar machte, die mit dem trockenen Geschichtsunterricht nichts anfangen können. Nur drängt die Geschichte zu einem weiteren Film-Projekt.

Fototermin vorm Volkshaus: Stop CETA! Foto: Ralf Julke

Europa braucht kein CETA, sondern eine neue und faire Handelspolitik

Man kennt sie nicht anders: Immer dann, wenn die Zumutungen der großen amerikanischen Konzerne auf den kleinsten Widerspruch in Europa stoßen, springt die FAZ aus der Kiste und versucht, ihren Lesern einzureden, dass Europa mit so einem Widerstand aufhören würde, „ein ernsthafter Handelspartner“ zu sein. Wie am Mittwoch, 19. Oktober, wieder Klaus-Dieter Frankenberger. Der ist dort eigentlich fürs Außenpolitische zuständig.

Benedikt Feiten: Hubsi Dax. Foto: Ralf Julke

Die Legende von Hubsi Dax und der Traum des Musikers Mark von einem mutigeren Leben in einer von Geld regierten Zeit

Ein Bayer im Programm von Voland & Quist? Ein Berliner in München? Kann das gutgehen? Mit Benedikt Feiten hat der eigensinnige sächsische Verlag jedenfalls einen neuen Autoren im Programm, der auch neue Töne anschlägt. Das Leben der Künstler ist in der bayerischen Metropole genauso prekär wie in der viel verleumdeten Hauptstadt Berlin. Und wenn der Hausbesitzer einen Rappel bekommt, geht’s genauso rabiat zur Sache.

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