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Frauenpreis der SPD-Landtagsfraktion geht nach Dresden

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    Das Comicprojekt „Sascha & Sascha“ aus Dresden ist am Mittwoch mit dem Frauenpreis der SPD-Landtagsfraktion ausgezeichnet worden. Das Trio – bestehend aus Antje Wonneberger, Yvonne Horn und Dirk Oberländer – hinterfragt in ihren Comics auf humorvolle Weise Schubladendenken zu Themen wie geschlechtliche Rollenbilder, sexualisierte Gewalt oder Diskriminierung.

    „Das Leuchten in diese Schubladen ist nach wie vor wichtig, denn häufig werden Fake-News über Gleichstellungs- oder Aufklärungsprojekte unhinterfragt weiterverbreitet. Manchmal sagen Bilder mehr als tausend Worte und können dabei helfen, Vorurteile abzubauen“, betonte der Dresdner Landtagsabgeordnete Albrecht Pallas in seiner Laudatio.

    Weitere Preise gingen an das Kunstprojekt „creatic.café“ des Treibhaus e.V. Döbeln für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund sowie Katrin Neumann von der Selbsthilfegruppe „Kaiserschnittmamas Dresden“.

    Die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Iris Raether-Lordieck, bedankte sich bei allen Bewerberinnen um den nunmehr 20. Frauenpreis. „Der Preis gilt als Dank stellvertretend für alle Frauen, die sich in unsere Gesellschaft einbringen. Die ‚MeToo‘-Debatte hat gezeigt, wie wichtig dieses Engagement nach wie vor ist. Starke Frauen prägen unsere Gesellschaft auf allen Ebenen. Dieser Einsatz für Frauenrechte wird oft sogar angefeindet. Es ist der gleiche Hass wie gegen das Fremde, Andersdenkende. Deshalb ist Gleichberechtigung nicht nur eine Sache der Frauen, sondern der Demokratie.“

    Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange ging in ihrer Festrede unter anderem auf die Rolle von Frauen in Kunst, Kultur und Wissenschaft ein. Um den 20. Frauenpreis der Landtagsfraktion hatten sich in diesem Jahr 12 Frauen- und Mädcheninitiativen beziehungsweise einzelne Frauen beworben. Das Preisgeld von zusammen 1.000 Euro haben Mitarbeiter und Abgeordnete der Landtagsfraktion gespendet.

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