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Hobby mit Zukunft!

Die 23. modell-hobby-spiel zeigt gegenwärtige und künftige Hobbytrends

Ob Spiel, Do-it-yourself (DIY), Modell oder Technik: Die 23. modell-hobby-spiel wagt mit ihren Besuchern vom 5. bis 7. Oktober 2018 in Leipzig einen Blick in die Gegenwart und Zukunft der Freizeitgestaltung.

Von Selbermachen 2.0 über Amateurdrohnen und Gamification bis hin zu Open Access – das Hobby hat Zukunft. Dies zeigt sich auch in der Studie Gesellschaftliche Veränderungen bis 2030 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur künftigen Entwicklung gesellschaftlicher Trends und technologischer Veränderungen.

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI hat mit dem VDI Technologiezentrum im Foresight-Prozess des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die künftigen gesellschaftlichen Veränderungen mit technologischen Perspektiven verknüpft (Zweck, Gesellschaftliche Veränderungen 2030, 2015). Wie genau eigentlich die Zukunft des Hobbys aussieht, können die Besucher in diesem Jahr live auf der modell-hobby-spiel in Leipzig erleben.

Do-it-yourself!: Selbermachen 2.0 im Kreativraum

Verschiedene gesellschaftliche Entwicklungen sowie neue technische Möglichkeiten könnten die Wertschöpfung bis 2030 stark verändern. Immer mehr Menschen beginnen verstärkt damit Dinge selbst herzustellen. Diese Entwicklung erstreckt sich auf vielerlei Güter. Die Kultur und Mentalität des Selbermachens ist mittlerweile so vielfältig, wie die Gründe dafür. Ob Nachhaltigkeit, Sparsamkeit, Individualität oder der Spaß am Handwerklichen – DIY ist Hobbytrend. Das zeigt auch die modell-hobby-spiel 2018 mit ihrer Themenwelt Kreativraum.

Hier werden aktuelle DIY-Trends wie Marmor-Print, Häkeln und Stricken, die Stickmethode des Punch Needle Rug Hooking zum Besticken von Kissen oder Schuhen, Wall Hangings, Lettering, das Herstellen von Perlenarmbändern, Papierblumen, Lamas/Alpakas und Flamingos präsentiert. Laut Studie nimmt künftig das Bedürfnis nach mehr individueller Selbstbestimmung über die eigene Zeit zu. Die modell-hobby-spiel bietet Besuchern nicht nur eine Plattform, um gezielt neue Inspirationen für die eigene genussvolle Freizeitgestaltung finden zu können.

2018 geht es hier auch um den dänischen Trend des „Hygge“, eine Lebenseinstellung, die sich um Gemütlichkeit, Geborgenheit, Genuss und die kleinen Freuden des Lebens dreht. „Hygge“ meint den Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag, etwa beim Essen oder Spielen mit Freunden, Wohlfühlmomente im eigenen, liebevoll gestalteten Zuhause und gemütliche Abende bei Kerzenschein.

Besonders gemütlich wird es mit beeindruckenden Torten für ein geselliges Beisammensein mit Gästen. Alles zu aktuellen Back-Trends zeigt die Cake Company. Aber auch Newstamps & Cottage Style machen mit ihrer Stempel-Tortendekoration dekorieren einfacher denn je. Für individuelles, gemütliches Flair im eigenen Zuhause sorgen kreative Inspirationen rund um das Thema Home-Deko bei La Blanche, Thoene-Floristik und Artelier Strandgut.

Zahlreiche Austeller bieten hier die passenden Bastel- und Handarbeitsideen für „hyggelige“ Herbst- und Winterabende, wie der Workshop Origami-Sterne basteln mit DreamTales, Quasten herstellen mit Patchmania oder gemütliche Hüttenschuhe in Handarbeit selbermachen mit Tausendschön. Verschiedene Handarbeitskurse und Workshops bieten unzählige Inspirationen für eine entspannte Freizeitbeschäftigung im heimeligen Zuhause.

Eine besonders persönliche Möglichkeit der Dekoration des eigenen Heims präsentiert NORIS-SPIELE, Bereich SCHIPPER Arts & Crafts: Durch ein spezielles Bildbearbeitungsprogramm kann ein eingeschicktes Portrait-Foto eines geliebten Menschen oder Haustiers in ein Art „Malen-nach-Zahlen“-Malvorlage umgewandelt werden. Und das Beste: Mit dem System Male deinen Liebling können schon Anfänger ihr ganz eigenes dekoratives Portrait-Kunstwerk in Farbe oder Schwarz-Weiß selbst kreieren.

Fliegende Zukunft: Drohnen in der Tekkie Area

In naher Zukunft sind Amateurdrohnen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die unbemannten Luftfahrzeuge können mit verschiedenen Geräten ausgestattet sein. Bisher vor allem militärisch genutzt, werden Drohnen immer günstiger, leichter herzustellen, zu bedienen und sind zunehmend auch bei Amateuren beliebt. Auf der modell-hobby-spiel in der Tekkie Area gibt es von Drohnen, Robotik und Virtual Reality über 3D-Druck und Sprachassistenten bis hin zu neuen Technologien für den Hobbyraum alles, was die Herzen echter Technikfans höher schlagen lässt.

In der Erlebnis-Themenlandschaft Multicopter des Deutschen Modellflieger Verbands (DMFV) können Drohnenfans risikofrei durch zwei Simulatoren erste Erfahrungen mit Onboard-Kamera-Flugsystemen sammeln. Anschließend kann im Flugfeld mit einem richtigen Copter inklusive First Person View (FPV) selber geflogen werden. Einen Flug mit der FPV-Brille gibt es mit dem Copter Alpha 110 zu erleben. Mit Drone Balls können die besten Einsteiger dann in einer Art „Basketball“ gegen Profis des DMFV antreten. Mit der DMFV-DRONE RACING SERIE wird die faszinierende Technik zur Trendsportart FPV-Race erläutert.

Auch eine Beratung zu rechtlichen Grundlagen des Copter-Betriebs wird den Besuchern geboten. Große und kleine Tekkies können bei Conrad diesjährig an drei verschiedenen Mitmach-Fokuspoints Technik live erleben. Am ersten Fokuspoint erfahren Besucher, wie sie unter professioneller Anleitung einen Taschenlampenbausatz selbst zusammenlöten können.

An der zweiten Station können Technikinteressierte selber 3D-Druck-Freihandmodelle entwerfen. Verschiedene Roboter werden am dritten Fokuspoint getestet – darunter auch der humanoide Roboter NAO, der mit seiner Umwelt interagieren kann. Sind alle drei Stationen absolviert, können sich die Besucher als Belohnung über einen Action Pass freuen.

In der Modellwelt haben Modellbahn, Auto-, Flug- und Schiffsmodellbau sowie Plast-, Karton- und Dampfmodellbau ihr Zuhause. Hier gibt es aktuelle Tüftler-Technik-Trends, wie Konstruktionsbausätze mit Fernsteuerung, Miniaturisierung von ferngesteuerten Modellen und aufsehenerregende zusätzliche Features, wie 360°-Spins, Überschläge oder Racer, die sowohl auf Land als auch im Wasser fahren können, zu entdecken.

Gamification: einfach spielend lernen

Der Spieltrieb erhöht die Motivation bei Jung und Alt. Nach der Studie Gesellschaftliche Veränderungen 2030 ist die sogenannte Gamification, also die Anwendung spieltypischer Elemente im spielfremden Kontext, einer der Zukunftstrends.

Das Wissen über neue Technologien gewährt einen Zugang zur Arbeitswelt und zum künftigen Alltag. In der Tekkie Area der modell-hobby-spiel wird neue Technik großen und kleinen Besuchern mit Spiel und Spaß näher gebracht. Anhand der Robotik können Kinder beispielsweise über das physische Spielzeug erleben, was sie selber digital auf Smartphone oder Tablet gestaltet haben. Technikfans können einen eigenen Bürstenroboter bauen oder an der Roboter-Schulungsplattform (Arduino) programmieren und spielen.

Die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig veranstaltet Robotik-Kurse, die das technische Verständnis von 9-14 Jährigen schulen. Es wird geplant, gebaut und programmiert. Anschließend muss der Roboter spezielle Aufgaben erledigen. Am Stand des BSZ 7 Leipzig wird ein Rettungsroboter mit Wärmebildkamera durch ein Modell-Labyrinth geschickt und so eine spannende Personenrettung simuliert. Über eine App-Steuerung und Ipad können Besucher einen EV3-Roboter über einen Parcours steuern oder auch das „Innenleben“ eines Fußballroboters bestaunen.

In der Tekkie-Werkstatt finden Lötkurse statt, während im Education-Bereich Besucher mit einem Lern-Werkzeugsatz spielend leicht einen Zugang zur Robotik bekommen. Auch der Makerspace Leipzig bringt eine ganze Reihe von Robotik-Workshops mit auf die modell-hobby-spiel.

Für jüngere Kinder ist besonders das physisch erlebbare Spielzeug wichtig. Von Spieleneuheiten und Großspielen über Lego, Playmobil, Yu-Gi-Oh! und Holzspielzeug bis hin zu Sinnenparcours und bunten Kinderhelden zum Anfassen – auf der Spielwiese bieten faszinierende Erlebniswelten maximales Spielvergnügen. Unzählige Spieleformate für Kinder trainieren hier unter anderem Feinmotorik, soziale Kompetenz, Geschicklichkeit und Vorstellungsvermögen. Zahlreiche Spiele fördern die Kooperation und das gemeinsame Bewältigen von Problemen.

Doch auch der Spaß, das Spielen um des Spielens willen, steht hier stets im Vordergrund. Beispielsweise wird bei Volk’s Baukasten® mithilfe von kunterbunten Bauteilen spielerisch die motorische und geistige Entwicklung von Kindern aller Altersstufen geschult. Große und kleine Konstruktionen können hier bestaunt und nachgebaut werden. Ausprobieren ist ausdrücklich erwünscht. Mit dabei sind auch jede Menge Bauteile, mit denen kurzerhand eigene Ideen und Modelle verwirklicht werden können. Zudem erwartet kleine Konstrukteure auch eine Mitmachaktion: Entdecke unsere Tiermodelle, baue eines nach und nimm es mit!

Workshops und Kurse: Wissen für alle!

Open Access ist Zukunftstrend. Nicht nur Wissenschaftler, sondern auch die Gesellschaft wünscht sich zunehmend den einfachen, kostenfreien Zugang zu Wissen. Open Access, also der kostenlose Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen, wie Primärdaten oder wissenschaftlicher Literatur, könnte Abhilfe schaffen. Auf der modell-hobby-spiel 2018 sind zahlreiche Workshops für kleine und große Besucher völlig kostenfrei. Sie bieten die perfekte Gelegenheit sich von den Profis begeistern zu lassen, Trends zu entdecken, Neues zu erlernen, Altes zu vertiefen oder einfach in faszinierende Hobby-Welten einzutauchen.

Aktuelle Informationen zur Messe gibt es unter www.modell-hobby-spiel.de  sowie auf www.facebook.de/modell-hobby-spiel.

Über die modell-hobby-spiel

Mit jährlich rund 100.000 Menschen ist die modell-hobby-spiel die besucherstärkste Publikumsmesse ihrer Art in Deutschland. Über 600 Aussteller präsentieren sich in den Themenwelten Spielwiese, Kreativraum, Modellwelt, Tekkie Area und Sammelecke. Neben dem breiten Produktangebot steht vor allem das Ausprobieren im Fokus: Zu den Highlights der Messe zählen Vorführungen, die größte Indoor-Flugfläche Deutschlands, ein großes Spieleareal, zahlreiche Kreativ-Ateliers und detailreich gestaltete Modellanlagen. Stets werden aktuelle Trends aufgegriffen.

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 59 ist da: Zwischen Überalterung und verschärftem Polizeigesetz: Der Ostdeutsche, das völlig unbegreifliche Wesen

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„Planmäßiger“ Kohleausstieg bis 2038 oder doch ein völlig anderes Szenario?
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Stadtbezirksbeitrat beantragt die Änderung der Verkehrsorganisation trotzdem noch 2020
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Grafik: Stadt Leipzig

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Auch hinter dem neuen Verfassungsschutz-Skandal steckt augenscheinlich organisierte Schlamperei
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Für alle LeserDer Zweifel bleibt, auch nachdem Sachsens Innenminister Dr. Roland Wöller (CDU) am Donnerstag, 2. Juli, im Innenausschuss des Sächsischen Landtages den neuen Präsidenten des Landesamtes für Verfassungsschutz vorgestellt hat und auch Stellung nahm zu den Vorwürfen, dieser habe von seinem Vorgänger zu Unrecht die Löschung der Daten von AfD-Abgeordneten verlangt. Nach der Sitzung freilich stand nicht mehr das Ob im Fokus, sondern die alte Frage nach dem schlampigen Wie.
Turnfest-Geschäftsführerin Kati Brenner: „Wir sind gerade dabei, etwas Einzigartiges auf die Beine zu stellen.“
Die Stadiongala, wie hier in Berlin, wird auch 2021 in Leipzig ein absolutes Highlight des Turnfestes sein. Foto: DTB, Volker Minkus

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Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 80, seit 26. Juni im HandelDas Turnen hat Kati Brenner bereits von klein auf begleitet. Lange Zeit war die gebürtige Rostockerin dabei selbst leistungssportlich aktiv – zunächst im Gerätturnen, später dann in der Sportakrobatik. Als Schülerin machte sie 1983 in Leipzig erstmals selbst bei einem Turnfest mit. „Wer einmal an einem Turnfest teilgenommen hat, will meist auch wieder dabei sein“, versichert sie im Interview mit der LEIPZIGER ZEITUNG (LZ) und sollte einige Jahre später enger mit dem alle vier Jahre stattfindenden Spektakel verbunden sein als je zuvor.
It is like it is: Corona-Mahnmal auf dem Augustusplatz
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Foto: Pia Benthin

Für alle LeserAus der Ferne wirkt es ein wenig als sei der Augustusplatz an diesem Freitag einfach nur voller Menschen. Es könnte eine Demo sein, vielleicht Fridays for Future? Aber dafür ist die Masse sehr rot-weiß angezogen. Bei genauerem Hinsehen wird klar, dass es sich hierbei auch nicht um Menschen handelt, sondern um Schaufensterpuppen. Genauer gesagt 111 Stück umwickelt mit rot-weißem Absperrband.
Freitag, der 3. Juli 2020: Polizei, Kritik und Volksverhetzung
Die Graffitiwand am Streetballplatz in Connewitz mit einem der vielen Gesichter der vergangenen Jahre. Foto: L-IZ.de

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Für alle Leser/-innenNach der langen Debatte um eine „taz“-Kolumne, die sich um Polizei und Müllentsorgung drehte, gibt es nun einen neuen Aufreger: Die Polizei in Thüringen prüft nach eigenen Angaben, ob sich eine Ortsgruppe von „Fridays for Future“ mit scharfer Polizeikritik strafbar gemacht hat. Der Vorwurf lautet: Volksverhetzung. Auch die Graffitiwand in Connewitz ist wieder ein Thema. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 3. Juli 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Corona-Demos in der Oberlausitz: Mit Reichsflaggen für die Demokratie
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Foto: Luise Mosig

Für alle Leser/-innenSeit April demonstrieren in Leipzig regelmäßig Menschen gegen die Corona-Maßnahmen, darunter auch einige Reichsbürger/-innen und Neonazis. In anderen Teilen Sachsens ist der Anteil der offenkundig rechtsradikalen Teilnehmer/-innen bei „Corona-Demos“ viel höher; Gegenprotest gab es dort aber lange Zeit nicht.
Die neue Stadtwerke-Zentrale braucht auch Anschluss zu S-Bahn und Aktiv-Achse Süd
Gelände der Stadtwerke zwischen Richard-Lehmann- und Arno-Nitzsche-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Unterbringung der Stadtwerke-Zentrale im Europahaus am Augustusplatz ist nur ein Interim. Künftig soll die Zentrale auf dem Gelände der Stadtwerke zwischen Richard-Lehmann- und Arno-Nitzsche-Straße ihren Platz finden. Einen Architekturwettbewerb dazu gab es schon. Aber so richtig Gedanken, wie das riesige Gelände vielleicht auch für den Stadtraum geöffnet werden kann, hat sich niemand gemacht. Die Grünen waren die ersten, die eine Durchwegung beantragten. Jetzt bekommen sie Schützenhilfe aus SPD- und Linksfraktion.
Vier Stadträt/-innen legen einen erwachsenen Vorschlag zum Basketball-Platz am Connewitzer Kreuz vor
So oder so ähnlich sah es bis heute am Connewitzer Kreuz aus. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Vorgänge um all das, was in der Silvesternacht am Connewitzer Kreuz passiert ist oder nicht passiert ist, haben mehrere Ratsfraktionen endgültig alarmiert und ihnen klargemacht, dass Stadt und Polizei hier einfach keine Lösung finden. Was auch zu erheblichen Teilen an einer Landespolitik liegt, die hier seit Jahren versucht mit dem Schlagwort „Linksextremismus“ Politik zu machen. Auf Kosten der Stadt Leipzig wohlgemerkt. Das Spiel wollen die Fraktionen von Linken, Grünen und SPD so nicht mehr mitspielen.
Leipziger Einkommen gehen wieder auseinander und die Armutsquote steigt
Die Armutsgefährdungsquote nach Jahrgängen. Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Für alle LeserDie Leipziger Nettoeinkommen steigen. Auch das bilden die beiden jüngeren Bürgerumfragen 2018 und 2019 ab. Aber wer nur die Durchschnittseinkommen nimmt, sieht nicht wirklich, was in Leipzig passiert. Denn während die persönlichen Nettoeinkommen seit Ende der Finanzkrise 2010 scheinbar flächendeckend steigen, stagnieren sie in Wirklichkeit bei Schülern und Studenten genauso wie bei Soloselbstständigen. Und bei Älteren wächst die Armutsgefährdung.
Für die ersten 11,4 Kilometer Radweg am Kanal können jetzt die Planungen beginnen
Weg am Elster-Saale-Kanal. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserDie Stadtverwaltung Halle war ja schon ganz euphorisch und meinte, gleich im nächsten Jahr könnte der Radweg am Elster-Saale-Kanal gebaut werden. Aber so schnell wird in hiesigen Breiten nicht gebaut. Dass der Grüne Ring hier die Konzeption übernommen hat, bestätigt auf Nachfrage das Amt für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig, auch wenn für das fehlende Teilstück bis zur Saale noch die Geldzusagen fehlen.
Die Strecke Leipzig–Chemnitz muss viel schneller ans Netz als bislang geplant
Blick auf den Chemnitzer Hauptbahnhof (Juli 2019). Foto: DB Netz AG

Foto: DB Netz AG

Für alle LeserFast drei Jahrzehnte war die Deutsche Bahn eigentlich das Sparschwein der Nation, sollte möglichst gewinnbringend fahren. Der Druck war enorm. Man sieht es fast in jedem kleinen Dorf: Bahnhöfe wurden stillgelegt, ganze Gleisstrecken abgeklemmt. Die Ausbaumilliarden flossen größtenteils in den Straßenbau. Doch seit Dienstag, 30. Juni, ist das alles etwas anders. Da stellte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer den „Schienenpakt vor“. Und jetzt kommt auch aus der sächsischen CDU Druck. Der Ausbau der Strecke Leipzig–Chemnitz kommt viel zu spät.