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Freistaat unterstützt die Umsetzung von Jugendberufsagenturen

Jeder junge Mensch in Sachsen soll nicht nur einen, sondern „seinen“ Beruf finden. Dafür unterstützt der Freistaat Sachsen die regionalen Akteure vor Ort bei Etablierung und dem Ausbau von Jugendberufsagenturen mit seinem neuen Förderprogramm „Jugendberufsagentur Sachsen (JubaS)“.

Ziel ist es, den Übergang junger Menschen an den Schnittstellen von Schule, Ausbildung/Studium und Arbeitsmarkt durch eine intensivere Zusammenarbeit von Schulen, Jobcenter, Agenturen für Arbeit und Jugendhilfe zu verbessern. Neben den jungen Menschen profitieren auch die sächsischen Unternehmen von den Jugendberufsagenturen. Durch das Förderprogramm soll auch ein Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Sachsen und des gesellschaftlichen Zusammenhalts erbracht werden.

Der heute im Sächsischen Amtsblatt veröffentlichte Projektaufruf „JubaS“ bildet die landesseitige Unterstützung zum thematischen Schwerpunkt „Jugendberufsagentur“ ab. Zielstellung ist es, die kommunale Ebene bei der weiteren Umsetzung und Ausgestaltung von Jugendberufsagenturen zu fördern. Dafür werden Mittel für die regionalen Kooperationsbündnisse zur Verfügung gestellt.

Gleichzeitig soll eine Landesservicestelle den Prozess der Weiterentwicklung von Jugendberufsagenturen begleiten und einen landesweiten fachlichen Austausch ermöglichen. Fördergrundlage bildet die Fachkräfterichtlinie des SMWA.

„Keiner darf verloren gehen! Das gilt ganz besonders für junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben. Es gilt, die Übergänge junger Menschen von der Schule in die Ausbildung und den Beruf bestmöglich zu gestalten, Zeiten im Übergangssystem zu verkürzen und Abbrüche mit ihren demotivierenden Folgen zu vermeiden. Die Jugendberufsagentur ist das richtige Konzept für dieses Ziel“, so der sächsische Arbeitsminister Martin Dulig.

Im Rahmen des Zukunftspakts Sachsen wurde die praktische Unterstützung der Jugendberufsagenturen noch für das Jahr 2018 vereinbart. „Der heutige Projektaufruf „JubaS“ einschließlich der Kooperationsvereinbarung zur Weiterentwicklung von Jugendberufsagenturen im Freistaat Sachsen vom 6. Januar 2017 bildet dafür die Grundlage. Er stellt das Ergebnis eines intensiven fachlich-inhaltlichen Diskussionsprozesses mit allen relevanten Akteuren dar“, so Dulig weiter.

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ruft daher die Landkreise und die kreisfreien Städte des Freistaates Sachsen sowie fachkundige Träger auf, Anträge für Projekte zur Umsetzung des Förderprogramms „JubaS“ einzureichen, die geeignet sind, junge Menschen hinsichtlich einer gelingenden biografischen Entwicklung am Übergang Schule-Beruf qualifiziert im Rahmen einer intensiven, strukturierten Zusammenarbeit zu unterstützen.

MelderJugendberufsagenturen
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Sonderausstellung im Bach-Museum widmet sich drei begabten Musikerinnen und ihrer Beziehung zu Bachs Musik
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Für alle LeserWir leben im großen Jubiläumsjahr für Clara Schumann. Da wundert es nicht, dass auch das Bach-Museum die begnadete Pianistin und Komponistin in eine besondere Ausstellung mit aufnimmt. Zusammen mit zwei anderen Musikerinnen, die zutiefst mit dem Werk von Johann Sebastian Bach verbunden sind: Fanny Hensel, der Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy, und Anna Magdalena Bach, der musikalischen Frau an der Seite des Thomaskantors.
Fridays for Future lädt am 30. August auch in Leipzig zur großen Klima-Demonstration zur Landtagswahl ein
Genug geredet heißt das Signal von Fridays for Future auch in Leipzig. Die Jugendlichen sind mit der Analyse fertig und kämpfen. Am 21. und 22. dann in Aachen. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

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Thomanerchor Leipzig. Foto: Matthias Knoch

Foto: Matthias Knoch

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Kandidaten-Check von Abgeordnetenwatch: Lobbyismus, Vermögenssteuer, Landarztquote, Kita …
Wahlplakate an der Petersstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWorum geht es eigentlich bei der Sachsenwahl am 1. September? Geht es wirklich um Migration, wie die einen behaupten, eine Bewahrung von Heimat? Oder geht es um Kohleausstieg und Lösungen für den Klimawandel? Oder geht es gar um die Frage: Wer regiert wirklich – die gewählten Parteien oder die Lobby-Organisationen, die in Hinterzimmern ihre Interessen durchdrücken? Zumindest diese Frage stellte Abgeordnetenwatch den Direktkandidat/-innen der Parteien. Mit erhellendem Ergebnis.