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17.200 Besucher erleben Festival für alle Sinne

Frisch, nachhaltig, inspirierend: Designs‘ Open begeistern ihr Publikum

Meisterhafte Materialien, innovative Ideen und vielfältige Farben – die Designers‘ Open boten in diesem Jahr ein Festival für alle Sinne und begeisterten damit 17.200 Besucher (2017: 17.500 Besucher). „Design ist ein fester Bestandteil der Kultur und Wirtschaft – das hat das Wochenende in Leipzig einmal mehr bewiesen“, sagt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

„In einer komplett ausgebuchten Kongresshalle am Zoo Leipzig erlebten die Besucher eine Ausstellung mit hochwertigen Einzelstücken sowie ein faszinierendes Branchenprogramm. Dieser Mix ist einzigartig in Deutschland – und wurde einmal mehr mit einem ungebrochenen Besucherzuspruch belohnt.“

In der Kongresshalle am Zoo Leipzig boten 220 Akteure und Labels in vier Areas ihre individuellen Kollektionen an. Zu den Publikumsmagneten zählten hochwertig gefertigte Möbelstücke, überraschende Grafiken und ganz neue Materialien. Darüber hinaus luden acht Spots im gesamten Stadtgebiet zur kreativen Designrundfahrt ein, darunter ein Designlabor im Westwerk oder der Coworking Space The Hive. Dank einer Kooperation mit Mini Leipzig wurden Besucher diesmal direkt von Ort zu Ort geshuttelt und waren damit die VIPs der Messe.

Für den großen Auftritt sorgte die Fashion Show der Designers‘ Open. Gestaltet von der Freien Akademie Köln und der Accademia Albertina di Belle Arti di Torino traf darin die graue Tristesse der Stadt auf sanfte Elfenkostüme und wirbelte gewohnte Sehbilder kräftig durcheinander. Das Publikum quittierte dies mit tosendem Applaus.

Nachhaltigkeit zahlt sich aus: Designers‘ Open als Branchentreffpunkt

Die Besinnung auf die Verletzlichkeit der Umwelt war das zentrale Thema der Designers‘ Open 2018. Zahlreiche Akteure präsentierten ihre nachhaltigen Produkte. Einer von ihnen war Neovordo: Die Macher entwickelten aus Pilzen Verpackungsmaterial, welches sich innerhalb kürzester Zeit abbaut. Dafür wurde das Team mit dem 1. SMILE Product Award der Designers‘ Open ausgezeichnet. Vorausgegangen war der Design Pitch, in dem Designer ihre Ideen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft vorgestellt hatten.

Frische Ideen auf den Markt zu bringen, war auch das Thema zahlreicher weiterer Veranstaltungsformate. Beim Business Speeddating von IHK Leipzig, Handwerkskammer zu Leipzig und Kreatives Leipzig loteten Macher und Gestalter ihre Schnittmengen aus. Erstmalig lud der Green Product Award mit der IKEA Stiftung junge Designer ein, ihre nachhaltigen Ideen in ein Business-Modell zu formen. Um das perfekte Management von Design ging es beim Workshop der Allianz Deutscher Designer (AGD).

Darüber hinaus gestalteten starke Branchenpartner wie der Verband Deutscher Industrie Designer e.V., das Netzwerk deutscher Mode- und Textil-Designer sowie Kreatives Sachsen das Angebot der Designers‘ Open.

Der perfekte Mix: Gesprächsformate ergänzen Designausstellung

Ein kleines Jubiläum feierte die Grafik-Konferenz POSITIONS. Zur 5. Auflage stellten Grafikdesigner aus Deutschland und ganz Europa aktuelle Arbeiten vor. Eine erfolgreiche Premiere erlebte das neue Forum Open Panel. Experten informierten zu Themen wie Crowdfunding, nachhaltiges Modedesign und Urheberrecht. „Unsere Gesprächsformate waren ein voller Erfolg“, resümiert Ulrike Lange, Projektdirektorin der Designers‘ Open. „Inmitten der Ausstellung wurden hier Impulse für die Branche gegeben. Genau dieser Mix macht den Erfolg der Designers‘ Open aus.“

Die nächsten Designers‘ Open finden vom 25. bis 27. Oktober 2019 statt.

MelderDesigner's Open
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In der Corona-Pandemie dominieren in den Netzen Verschwörungstheorien statt Falschmeldungen
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Für alle LeserDie Corona-Beschränkungen betreffen ja auch sämtliche Konzertveranstaltungen, die dieser Tage stattfinden sollten. Manche Bands und Veranstalter weichen – um das Publikum nicht ganz und gar im Regen stehen zu lassen – auf Livestreams aus. Das machen am heutigen Mittwoch, 8. April, auch die Cammerspiele Leipzig. Ab 21 Uhr sendet LeipStream das erste Mal live aus den Cammerspielen in der Kochstraße 132 und es wird gemütlich.
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Foto: Ralf Julke

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Falk Mrázek: Erwachsenwerden hinter Gittern. Foto: Ralf Julke

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Für alle LeserNancy Aris hat recht, wenn sie im Vorwort zu diesem Buch betont, dass die öffentlichen Erinnerungen an die DDR auseinanderfallen. Die einen meinen, sie hätten nichts auszustehen gehabt. Die anderen können von Repressionen erzählen, die ihr ganzes Leben verändert haben. Manchmal staunt man schon, wie wenig manche Menschen wirklich mitkriegen vom eigenen Leben. Die Geschichte von Falk Mrázek erzählt davon, dass die Verklärung eigentlich nur funktioniert, wenn man die Begegnungen mit der Staatsmacht völlig verdrängt.
Dienstag, der 7. April 2020: Einmal Chemnitz und zurück
Erstaufnahmeeinrichtung in Dölzig im Sommer 2015. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

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