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Antidiskriminierungsberaterinnen und –berater schließen Ausbildung erfolgreich ab

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping hat heute sieben Antidiskriminierungsberaterinnen und –beratern nach erfolgreicher Ausbildung ihre Zertifikate überreicht.

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Gemeinsam arbeiten wir an dem Ziel für Sachsen, eine Kultur zu etablieren, in der alle mit Respekt behandelt werden, in der Vielfalt gelebt werden kann und diese Vielfalt auch wertgeschätzt wird. Auf diesem Weg kommen wir Schritt für Schritt voran, indem wir gemeinsam an verschiedenen Ansatzpunkten gegen Diskriminierung vorgehen.

Ganz konkret beinhaltet dies die Beratung von Betroffenen, den Abbau von Diskriminierung beispielsweise in Arbeitsverhältnissen sowie die öffentliche Sensibilisierung für das Thema. Dabei unterstützen uns künftig auch die Beraterinnen und Berater, die eine spezifische Ausbildung im Bereich Antidiskriminierungsberatung absolviert haben. Sachsen ist eines der wenigen Bundesländer, die diese Ausbildung unterstützen. Ich wünsche den Beraterinnen und Beratern viel Erfolg bei ihrer wichtigen Tätigkeit.“

Die Ausbildung ist Teil der Maßnahme „Qualifizierte Antidiskriminierungsberatung in Sachsen flächendeckend aufbauen“, die in der „Strategie zum Schutz vor Diskriminierung und zur Förderung von Vielfalt im Freistaat Sachsen“ im Kabinettsbeschluss vom 31. Januar 2017 festgelegt wurde.

Iris Fischer-Bacher, Fachleitung der Beratungsstellen beim Antidiskriminierungsbüro Sachsen: „Die feierliche Zertifikatsüberreichung ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer flächendeckenden qualifizierten Antidiskriminierungsberatung in Sachsen. Ausbildungsinhalte waren – neben den Grundlagen der Antidiskriminierungsberatung – der rechtliche Diskriminierungsschutz sowie außergerichtliche Interventionen.

Die Berater_innen haben sich mit einer Vielzahl psychosozialer, rechtlicher und politischer Fragen auseinandergesetzt. Sie werden Menschen, die Diskriminierung erlebt haben, in Leipzig und Chemnitz eine kompetente Unterstützung sein. Sie können in den jeweiligen Städten und den angrenzenden Landkreisen Beratung für Menschen anbieten, die aufgrund ihres Alters, ihres Geschlechts, der Herkunft, der Religion, einer Behinderung und/ oder der sexuellen Identität Diskriminierung erlebt haben.

Dabei treiben sie Vernetzung und Kooperationen mit wichtigen Akteur_innen, anderen Beratungsstellen und Selbstvertretungsorganisationen der Region voran und haben eine nachhaltige Veränderung diskriminierender Praxen im Blick.“

Im vergangenen Jahr wurden die Beratungsstellen des Antidiskriminierungsbüros in Chemnitz und Leipzig eröffnet. Diese bieten in den jeweiligen Städten und angrenzenden Landkreisen Beratung für Menschen an, die aufgrund ihres Alters, ihres Geschlechts, der Herkunft, der Religion, einer Behinderung und/oder der sexuellen Identität Diskriminierung erlebt haben.

Hintergrund:
Die Antidiskriminierungsberatung ist Teil des Modellprojektes „Strukturen der Antidiskriminierungsberatung in Sachsen“. Das Modellprojekt läuft noch bis zum Dezember 2020 und wird durch den Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration mit rund 1,7 Millionen Euro gefördert.

Hinweis: Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten im Sächsischen Landtag verabschiedeten Haushaltes.

MelderAntidiskriminierung
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Das künftige Baugrundstück an der Windmühlenstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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