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Christian Schulze zum Ehrenvorsitzenden gewählt

Benjamin Göhler zum Vorsitzenden der SPD Leipzig-Alt-West gewählt

Am Donnerstag, den 10. Januar 2019 hat die SPD Leipzig-Alt-West im Café PAN regulär einen neuen Vorstand gewählt. Zum neuen Vorsitzenden wurde mit 96,2% der Dozent und Lehramtstudent Benjamin Göhler (28) gewählt. Der bisherige Vorsitzende und Stadtrat Christian Schulze (55), der das Amt 29 Jahre inne hatte, ist nicht erneut angetreten und wurde zum Ehrenvorsitzenden bestimmt. Vor Ort war außerdem der stellvertretende Ministerpräsident Martin Dulig, der eine Laudatio auf den Stadtrat Schulze gehalten hat.

Zur Wahl zum neuen Vorsitzenden erklärt Göhler: „Ich freue mich über die große Zustimmung und möchte mich aktiv in unseren Stadtbezirk als starke Stimme der sozialen Gerechtigkeit einbringen. Wir wollen als SPD vor Ort Debatten anbieten, die die Menschen in ihrem Alltag umtreiben. In diesem Zusammenhang freut es mich, dass wir die Integrationsministerin Petra Köpping für den 22. März für eine Lesung ihres Buches „Integriert doch erst mal uns!“ im Tapetenwerk gewinnen konnten.

Außerdem wollen wir in den nächsten zwei Jahren ein eigenes Stolpersteinprojekt entwickeln, an dem sich interessierte Bürgerinnen und Bürger gerne beteiligen können. Wir sind die Mitmachpartei im Leipziger Westen!“

Stellvertreterinnen des 28-jährigen Lindenauers sind nun im Team die Rechtsreferendarin Julia Kneisel (27) sowie die Online-Redakteurin Rabea Schloz (27). Das SPD-Vorstandsteam wird komplett mit: Jadranka Češljrarević (41), Logopädin; Josephin Heller (33), Doktorandin; Johannes Neumann (26), Straßenbahnfahrer; Florian Papenfuß (36), Online-Redakteur; Patricia Steer (50), Redakteurin und Marius Wolke (30), Assistenzarzt.

Das Gebiet der SPD Leipzig-Alt-West umfasst Böhlitz-Ehrenberg, Burghausen, Leutzsch, Lindenau und Rückmarsdorf. Neben thematischen Treffen am ersten Donnerstag im Monat gibt es auch 2019 wieder Gesprächsangebote in den verschiedenen Ortsvereinsbereichen.

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Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Am 6. April im Westflügel: Himmel und Hölle – Ein Singspiel
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Am 8. April in Wurzen: Multimediavortrag über „Meuten, Swings & Edelweißpiraten“
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Am 13. April in der naTo: JJ From Outta Space
Quelle: naTo Leipzig

Quelle: naTo Leipzig

Als Liebhaber-Projekt geplant, entwickelte sich die Band JJ From Outta Space schnell zu einem selbständigen Projekt. Die aus sieben Mitgliedern bestehende Formation mischt Reggae, Ska und Jazz gekonnt und bietet den Zuhörern immer wieder überraschende Augenblicke. Die Bläsersätze kommen punktgenau und temporeich, die Rhythm-Section rollt und erinnert mal an eine Big Band, mal an den Rock’n’Roll einer Kneipenband der Sixties, um dann doch wieder in sphärische Klangwelten abzudriften.
Schon 2015 wurden massenweise Mikropartikel im Sediment und im Wasser der Elbe gefunden
Biologischer Notfall: die untere Weiße Elster. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNicht nur Leipzigs Verwaltung, auch die Sächsische Staatsregierung könnte sich aus guten Gründen die Schnecke zum Wappentier wählen. Und zwar in allen wichtigen Gesundheits- und Umweltbelangen. In anderen Themenfeldern bestimmt auch. Aber gerade im Agrarministerium, in dem das Thema Umwelt irgendwie als Findelkind mitläuft, ist der Unwille, Dinge zu tun und Rahmenbedingungen zu verbessern, unübersehbar. Dabei läuten überall die Alarmglocken, z. B. auch beim Thema Mikroplastik.
Wie kommt es, dass Sachsens Kommunen über 100 Millionen Euro für Straßenbau einfach nicht abrufen?
Ein Berg von Ausgaberesten ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs geht nicht nur Leipzig so, dass sich ein riesiger Berg an Ausgaberesten von 150, 200 Millionen Euro angestaut hat, weil die Stadt die geplanten Investitionen einfach nicht an den Start bekommt. Es ist ein sächsisches Phänomen. Und es erzählt vom tiefen Misstrauen der seit 1990 regierenden CDU in die Fähigkeit von Bürgermeistern und Landräten, mit Geld klug und verantwortungsvoll umzugehen. Und auch Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hat von dem Theater eigentlich die Nase voll.
Am 6. April im Westflügel: Himmel und Hölle – Ein Singspiel
Foto: Peter Meyer

Foto: Peter Meyer

Zwei Liebende spazieren durch die Nacht (aber sind wir nicht alle Liebende und gehen in der Nacht spazieren?). Jeder geht für sich allein, das Schicksal führt sie zusammen in dieser Nacht. Doch dann kümmert sich das Schicksal sich nicht weiter um sie und sie verlieren sich.
Die Ostdeutschen: Eine neue frappierende Auswahl aus dem Fotoschatz von Roger Melis
Roger Melis: Die Ostdeutschen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn den Reinbeckhallen in Berlin gibt es ab dem 11. April eine besondere Ausstellung. Dann werden dort Fotografien des 2009 verstorbenen Berliner Fotografen Roger Melis ausgestellt. Der Titel könnte gar nicht knackiger sein: „Die Ostdeutschen“. Das Buch dazu ist jetzt als vierter Band der Melis-Fotobände im Lehmstedt Verlag erschienen, herausgeben von Mathias Bertram, der auch die anderen Bände schon betreute.
Film – Festival Kurzsuechtig – Das Beste aus der mitteldeutschen Kurzfilmszene
Die Schaubühne Lindenfels in der Karl-Heine-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

KURZSUECHTIG ist mit seiner 16. Festivalausgabe zurück in der Schaubühne Lindenfels und präsentiert die neusten Kurzfilme junger Filmschaffender aus Mitteldeutschland. Auf dem Programm stehen vier Wettbewerbsabende in den Kategorien Animation, Dok, Fiktion und Experimental. In jedem der Wettbewerbe wird neben dem Jury- auch ein Publikumspreis verliehen – jede Stimme zählt!
Buchmesse Leipzig: Wo man singt, da lass Dich nieder …
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Für alle LeserVideoEigentlich eine harmlose und zudem friedliche Geste des Protestes, als sich der überwiegend weiblich besetzte und in den Grenzen Leipzigs nur ein Jahr nach Gründung bereits weltberühmte „Singeclub Leipzig“ am 23. März 2019 am Buchmessestand des „Compact“ Magazins aufbaut. Um ein Liedchen darzubieten. Um genau zu sein drei, darunter „No going back“, ein Lied der britischen Bergarbeiterfrauen während der Streiks Mitte der Achtziger, erklingen überraschend gegen 16 Uhr. Doch während sich zunehmend Publikum ansammelt, um zu lauschen, reagiert eine Gruppe „Identitäre“ am Stand des „Compact“-Magazins deutlich gereizt.
Was gerade geschieht: Buchmesse erteilt „Volkslehrer“ Hausverbot + Update
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Junge Plagwitzer wollen im August einen neuen Unverpackt-Laden eröffnen
Diese junge Plagwitzer wollen „Lieber Lose“ auf die Beine stellen. Foto: Franziska Frank

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Grimma könnte bald ein Knotenpunkt für Wasserstoff-Mobilität werden
VNG AG-Vorstand Hans-Joachim Polk, Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger, Gruma Automobile-Chef Frank Weike, Landrat Leipziger Land Henry Graichen (CDU) und Faun Viatec-Geschäftsführer Helmut Schmeh (v.l.n.r.). Foto: Thomas Kube

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Für alle LeserGrimma ist ja schon mit den Plänen, ab 2025 Wasserstoffzüge auf der Strecke nach Leipzig einzusetzen, in den Schlagzeilen. Aber die Wasserstofftechnologie ist auch eins der Themen für die neue Energielandschaft nach Ende des Braunkohlebergbaus in der Region. Und in Grimma könnte einer der ersten Netzpunkte entstehen, wo Wasserstoff hergestellt und auch wirtschaftlich getankt werden könnte.
Am 12. April Live im Flowerpower: Leo Grande
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Was die Welt im Innersten zusammenhält? Richtig, Nudeln mit Soße! Zumindest wenn man dem gleichnamigen Debutalbum von Leo Grande glaubt. Deutschsprachiger Indie Folk könnte man auf dessen Verpackung schreiben. Die Zutaten: breit angelegte Klangwelten aus Gitarre, Kontrabass, Synthies und Schlagzeug, ein sensibles Gespür für emotionale Schwingungen und geistreichwortwitzige Texte auf Deutsch.
Auf „Das Netzwerk der Neuen Rechten“ reagieren die Rechten genauso wie im Buch beschrieben
Christian Fuchs, Paul Middelhoff: Das Netzwerk der Neuen Rechten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWahrscheinlich haben sie genau damit gerechnet. Denn wer in Deutschland handfeste Recherchen über die Netzwerke der alten und der neuen Rechten anstellt, der löst genau das aus, womit Deutschlands Rechte in den letzten Jahren immer wieder für Aufmerksamkeit für ihre Themen sorgen: Shitstorms und persönliche Attacken. Genau das ist Christian Fuchs und Paul Middelhoff mit ihrem Buch „Das Netzwerk der Neuen Rechten“ passiert.
Warum nutzt die Stadt nicht die Chance, auch die Situation für Radfahrer am Goerdelerring zu verbessern?
Haltestelle Goerdelerring mit Blick zum Überweg Löhrstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNatürlich war das generelle Halteverbot in der Inneren Jahnallee ein Fortschritt verglichen mit dem zugeparkten Zustand, der diesen Straßenabschnitt zum zentralen Unfallschwerpunkt der Stadt gemacht hat. Und noch steht die Anlegung von Radfahrstreifen an. Die Stadt prüft noch. Der ADFC aber forderte in logischer Folge durchgehende Radstreifen von Lindenau bis zur Kreuzung Goerdelerring. Und wenn man erst einmal da ist, folgt zwingend die Frage: Wie geht es dort künftig weiter?
Gedenktafel-Enthüllung in Meißen und Geburtstagsständchen im Rosental
Louise-Otto-Peters-Denkmal im Rosental. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLeipzig hat nicht nur eine berühmte Bürgerin, die in diesem Jahr ihren 200. Geburtstag hat. Neben Clara Schumann gehört auch Louise Otto-Peters, die 1819 in Meißen geborene Begründerin der deutschen Frauenbewegung, zu diesen Berühmten. Sie lebte und arbeitete 35 Jahre lang, bis zu ihrem Tod im Jahr 1895, in Leipzig. Ihre Gedenktafel in Meißen bekommt sie am 26. März, genau an ihrem Geburtstag.
Ein Zeitschock in Bild und Text: Als die Eisenbahnstraße noch Ernst-Thälmann-Straße hieß
Harald Kirschner,Hans Sonntag: Als die Eisenbahnstraße noch Ernst-Thälmann-Straße hieß. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs soll ja immer noch Ostalgiker geben unter uns, die sich zurücksehnen nach der Geborgenheit der DDR. So, wie sich andere in ein Wirtschaftswunderland zurücksehnen, das sie nur noch aus alten Heimatfilmen kennen. Es sind Traumgebilde, die in ihrer Erinnerung etwas Zauberhaftes bekommen. Was nicht ganz ungewöhnlich ist, wie dieser doch sehr frappierende Bild-Text-Band deutlich macht. Gerade weil schon das Titelbild zeigt, wie trostlos Leipzigs Osten in den 1980er Jahren war.