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Buchpräsentation am 17. Januar in der Galerie für Zeitgenössische Kunst: Jens Klein – „sunset“

Von Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig
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    Die Fotos in Sunset zeigen Orte, an denen Menschen versuchten, über die innerdeutsche Grenze zu fliehen. Sie stammen aus dem Archiv der BStU und wurden von Mitarbeitern der Staatssicherheit, der Polizei und Grenzsoldaten der NVA von 1961 bis 1989 fotografiert.

    Sie reichten von der Überwachung von Personen oder Orten, der Überprüfung von Grenzanlagen bis hin zur Dokumentation von geglückten oder misslungenen Grenzdurchbrüchen. Bei der Auswahl der Fotos stand nicht das Schicksal der Flüchtenden im Mittelpunkt, sondern ihre Fluchtrouten.

    Den Buchseiten folgend, bewegt man sich durch ein Labyrinth, welches durch Tunnel- und Wasserläufe, Hinweispfeile, Sackgassen, Bahnabteile und Landschaften führt, und in dem historisches Zeugnis und eigene Imagination ineinandergreifen.

    Denn die Bilder sind – jenseits ihres geschichtlichen Kontextes – visuelle Dokumente einer existenziellen Fluchtenergie: gen Westen, dem Sehnsuchtsort für Wohlstand und Freiheit.

    Die Publikation ist im November 2018 bei Spector Books erschienen.

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