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Mitglieder des Halle 14 e.V. wählen neue Vereinsspitze

Die Mitgliederversammlung des HALLE 14 e. V. hat am 25. Januar 2019 einen neuen Vorstand gewählt. Nach mehr als zehnjähriger erfolgreicher Vorstandsarbeit übergeben Karsten Schmitz, Marianne Esser und Jörg van den Berg nun die Vereinsgeschäfte. Der bisherige Kassenwart, Kim Wortelkamp, übernimmt von Karsten Schmitz das Amt des 1. Vorsitzenden.

Kim Wortelkamp ist langjähriges Vereinsmitglied und begleitete mit seinem Planungsbüro quartier vier Sanierung und Umbau der HALLE 14. Die Verlegerin und Lektorin Karoline Mueller-Stahl, ebenfalls langjährige Weggefährtin des Vereins, wurde zur 2. Vorsitzenden gewählt. Für die Kontrolle der Vereinsfinanzen ist von nun an Katja Meyer als Kassenwartin verantwortlich. Sie war bereits an mehreren Ausstellungsprojekten der HALLE 14 beteiligt und ist aktuell für einen bundesweit agierenden Fördermittelgeber tätig, der sich thematisch Transformationsprozessen öffentlich geförderter Kultureinrichtungen widmet.

Prof. Rayan Abdullah, Designer und Professor für Typografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, ergänzt den Vorstand als Beisitzer. Der ehemalige künstlerische Leiter der HALLE 14 und Gründungsdirektor der ACC Galerie Weimar, Frank Motz, bleibt dem Verein weiterhin als 2. Beisitzer erhalten.

Die bisherigen Vorstandsmitglieder und Kunstenthusiasten Karsten Schmitz, Marianne Esser und Jörg van den Berg gehörten bereits zu den Gründungsmitgliedern des HALLE 14 e.V., der seit 2007 Träger des Kunstzentrums auf der Leipziger Baumwollspinnerei ist. Dabei war allen voran Karsten Schmitz, der das Amt des 1. Vorstandsvorsitzenden seit 2010 innehatte, Vordenker und Initiator der HALLE 14. Mit seiner Stiftung Federkiel förderte er ab 2002 die Wiederbelebung und Entwicklung einer gänzlich unsanierten Industriehalle zu einem national und international bekannten Zentrum für zeitgenössische Kunst und gab damit den Impuls für die Gründung des Vereins.

Die Berliner Kulturmanagerin und Kunstmäzenin Marianne Esser unterstützte maßgeblich den Aufbau des Kunstvermittlungsprogramms und war von Anbeginn als 2. Vorsitzende im Vorstand aktiv. Genauso wie der Ausstellungsmacher und Kunstwissenschaftler Jörg van den Berg, der im Jahr 2007 den Gründungsvorsitz übernahm und zuletzt als Beisitzer im Verein aktiv war. Jörg van den Berg leitete unter anderem die Kunsthalle Ravensburg/Columbus Art Foundation. Unter seiner Leitung wurde das Gastspiel der Columbus Art Foundation von 2008 bis 2010 in einer der Partnerflächen in der HALLE 14 realisiert.

Der neue Vorstand wird das Profil der HALLE 14 weiter schärfen und die vorhandenen Potenziale und Ressourcen entsprechend des Leitbildes als Möglichkeitsraum sicht- und erlebbar machen. Gute bestehende Netzwerke sollen daher weiter stabilisiert und strategisch ausgebaut sowie neue Partner gewonnen werden. Die Bedingungen eines sich wandelnden Umfeldes gehen nicht spurlos an der HALLE 14 vorbei: Der neue Vorstand ist vor diesem Hintergrund überzeugt, dass das Haus als Experimentierfeld, Ort der sozialen Produktion und Werkstatt für die Kunst auch zukünftig gesichert bleiben und nachhaltig in der Stadt verankert werden muss.

Sie danken Karsten Schmitz, Marianne Esser und Jörg van den Berg für ihren Einsatz, ihre Ideen und ihre Zeit, die sie investierten, um die HALLE 14 zu einem internationalen Zentrum für Gegenwartskunst mit zu gestalten.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ÜBER HALLE 14 – ZENTRUM FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST

Als nicht-kommerzielles Kunstzentrum ist die HALLE 14 Schauplatz, Denkraum und Kommunikationsort für zeitgenössische Kunst. Sie agiert seit 2002 in einem denkmalgeschützten Industriebau auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. Mit der Intention eines »Luxus der Leere« vor Augen hat die Initiative von Kunstenthusiasten in den großzügigen Gründerzeithallen einzigartige Räume geschaffen. Ein multifunktionales Besucherzentrum mit einer umfangreichen Kunstbibliothek bietet Raum zum Informieren, Lesen und Verweilen.

Eine Ausstellungshalle steht als Präsentationsfläche für internationale Gruppenausstellungen zeitgenössischer Kunst zur Verfügung. Im großzügigen Kunstvermittlungsraum finden regelmäßig Kurse, Workshops und Schulprojekte statt. Hinzu kommen 16 Ateliers für internationale und in Leipzig lebende Künstler*innen sowie sieben Werkstätten. Seit 2007 ist der eingetragene gemeinnützige Verein HALLE 14 Träger des Kunstzentrums auf der Leipziger Baumwollspinnerei.

Die Spinnerei als dichtes Kunstsoziotop mit über einem Dutzend Galerien und Projekträumen, 130 Künstlerstudios und verschiedene Kreativbüros, einem Kino, Café u.v.m. bildet gemeinsam mit den zahllosen Off-Spaces in den umliegenden Stadtvierteln ein bereicherndes Umfeld.

www.halle14.org

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Das künftige Hotelgebäude am Burgplatz. Foto: Petersbogen Burgplatz GmbH

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Club Convention vom 23.-26. Mai – Festival der Theaterspielclubs am Schauspiel Leipzig
Schauspiel Leipzig. Foto: Ralf Julke

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Vom 23. bis 26.5. findet mit der Club Convention wieder das Festival der Theaterspielclubs am Schauspiel Leipzig statt. Auf den Bühnen stehen neben dem Seniorenspielclub „Die Spielfreudigen“ auch der Club „ü31“ und die beiden Theaterjugendclubs „#noname“ und „Sorry, eh!“. Sie alle zeigen die Neuinszenierungen, die sie unter Anleitung von Schauspielern und Theaterpädagoginnen des Hauses für das Festival erarbeitet haben. Nachgespräche und eine Festivalparty runden das Programm der Club Convention ab.
1.300 Kilometer Elbeabenteuer mit Karten, Adressen, Quartieren und Reparaturwerkstätten
Oliver Pape am vierten Tag seiner Tour von Dessau bis zur tschechischen Grenze auf dem Elberadweg. Hier radelt der Berliner gerade durch das Städtchen Königstein in der Sächsischen Schweiz – im Hintergrund die berühmte Bergfestung. Foto: Hartmut Landgraf

Foto: Hartmut Landgraf

Für alle LeserDer Elberadweg ist – was das Prestige sächsischer Radwege betrifft – natürlich unschlagbar. Wer mit dem Rad hingelangen will, kann von Leipzig aus drei verschiedene Routen nutzen – den Radweg Leipzig-Berlin über Wittenberg, die Kohle-Dampf-Licht-Route ebenfalls über Wittenberg oder – mit Anschluss über den Partheradweg – zum Mulderadweg über Dessau. Und wie es dort an der Elbe weitergeht, zeigt jetzt das neue Handbuch zum Elberadweg.