Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2019: Qualmst du noch, oder lebst du wieder?

Lungenkrebs zählt zu den häufigsten und gefährlichsten Krebsarten. In den letzten Jahren hat er sich weltweit zur Krebstodesursache Nummer 1 entwickelt. Anlässlich des diesjährigen Weltnichtrauchertages am 31. Mai 2019 rufen medizinische Experten des Lungenkrebszentrums Leipzig-Nordwest die eigentlich bekannten Fakten zum Thema Lungenkrebs in Erinnerung: Hauptursache dafür ist das Rauchen.

Und sie warnen: Auch vermeintliche „gesündere“ Alternativen zur herkömmlichen Zigarette sind tatsächlich keine und setzen bei genauer Betrachtung im Einzelfall sogar noch mehr Schadstoffe frei.

Das Rauchen aufzugeben lohnt sich auch im fortgeschrittenen Alter. Bereits nach fünf Jahren verringert sich das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, erheblich. Aber auch Nichtraucher können betroffen sein. Früh erkannt ist eine Heilung möglich, doch ein bösartiger Tumor aus der Lunge streut rasch in andere Organe und bildet Tochtergeschwülste. In diesem Fall sind sowohl eine schnelle und umfassende Diagnostik als auch eine effektive Zusammenarbeit vieler medizinischer Bereiche für die Behandlung von Lungenkrebs essenziell.

Gut ein Drittel aller Krebstodesfälle auf Rauchen zurückzuführen

Bei ca. 90 Prozent der Männer und ca. 60 Prozent der Frauen, die in Deutschland an Lungenkrebs erkranken, ist Rauchen die Ursache. Das Erkrankungsrisiko hängt u. a. von der Dauer des Rauchens, der Anzahl der gerauchten Zigaretten, der Inhalationstiefe und der Teer- und Nikotinkonzentration der Zigaretten ab. Auch Passivrauchen erhöht das Erkrankungsrisiko für Lungenkrebs erheblich.

Während die Lungenkrebserkrankungen bei Männern seit Mitte der 1980er-Jahre leicht rückläufig sind, steigt die Anzahl der erkrankten Frauen dagegen weiter an. Veränderte Rauchgewohnheiten gelten als Ursache dieser gegenläufigen Tendenzen. Die Behandlung von Lungenkrebs ist schwierig und meist ist die Prognose eher ungünstig. Fünf Jahre nach der Diagnose leben nur noch 15 Prozent der männlichen und 18 Prozent der weiblichen Erkrankten. 27 Prozent aller Krebstodesfälle bei den Männern und zehn Prozent bei den Frauen sind auf Lungenkrebs zurückzuführen.

Experten warnen vor möglichen Alternativen und geben Tipps zur Entwöhnung

E-Zigaretten und E-Shishas sind rauchfrei und werden oftmals in der Werbung als „gesund“ bezeichnet. Allerdings enthalten auch sie meistens Nikotin und Inhaltsstoffe, bei denen langfristig eine Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden kann. Von einem Umstieg auf Wasserpfeifen – so genannten Shishas – raten die Experten noch strikter ab.

„Für E-Raucherinnen und E-Raucher ist es oft unklar, was sie da eigentlich inhalieren, denn die Angaben der Nikotinkonzentration in den Flüssigkeiten sind häufig sehr ungenau. Zudem ist bisher nur wenig erforscht, welche Nebenprodukte beim E-Rauchen aufgenommen werden“, warnt Dr. Axel Skuballa, stellvertretender Leiter des Lungenkrebszentrums Leipzig-Nordwest und Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie am Leipziger Klinikum St. Georg.

Und er führt weiter aus: “Das Rauchen von Shishas ist mindestens genauso gefährlich wie der Zug an einer herkömmlichen Zigarette. Denn es werden dabei sogar noch mehr Giftstoffe freigesetzt, weil der Tabak nicht direkt verbrannt wird, sondern er nur glüht. Der Rauch einer Shisha ist damit auch deutlich kühler als normaler Zigarettenrauch, was dazu führt, dass die hochgiftigen Substanzen noch tiefer und praktisch ungefiltert inhaliert werden, weil das Wasser der Shisha nicht als Filter taugt. Auch die Feuchthaltemittel, die dem Wasserpfeifentabak beigemengt sind, sind giftig und krebserregend. Ich kann von derartigen vermeintlichen Alternativen nur dringend abraten. Es gibt kein ‘gesundes Rauchen‘, auf welche Art auch immer.“

„Mit dem Rauchen aufzuhören, ist sicher schwer, aber es lohnt sich“, weiß Dr. Sylvia Gütz, Leiterin des Lungenkrebszentrums Leipzig-Nordwest und Chefärztin der Kliniken für Pneumologie und Kardiologie am Diakonissenkrankenhaus Leipzig. Die medizinische Studienlage spricht eindeutig für einen möglichst umgehenden Ausstieg: Denn das Lungenkrebsrisiko von Menschen, die mit dem Rauchen aufgehört haben, nimmt kontinuierlich wieder ab.

Es verringert sich bereits nach fünf Jahren um 60 Prozent und nach 15 bis 20 Jahren um bis zu 90 Prozent. „Wem es aus eigener Kraft einfach nicht gelingen will, dem sei eine ärztlich begleitete Raucherentwöhnung dringend empfohlen. Eine solche Therapie ist komplex und setzt auf eine medikamentöse und psychologische Mitbehandlung. In Leipzig wird das Entwöhnungsprogramm von niedergelassenen Pneumologen angeboten, die auch mit unserem Lungenkrebszentrum eng kooperieren“, rät die Expertin.

Lungenkrebszentrum arbeitet interdisziplinär

Ist die Diagnose Krebs gestellt, muss schnell gehandelt werden. Das Lungenkrebszentrum Leipzig Nordwest ermöglicht eine effektive Zusammenarbeit vieler medizinischer Bereiche. Um eine Behandlung auf höchstem Niveau und nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand der pneumologischen Onkologie sicherzustellen, werden Patienten mit Verdacht auf Lungenkrebs sowie Patienten mit gesicherter Lungenkrebsdiagnose in einer wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz vorgestellt.

Diese Tumorkonferenz setzt sich aus Spezialisten aus allen beteiligten Fachbereichen (u. a. Thoraxchirurgie, Lungenheilkunde/Pneumologie, Strahlentherapie, Radiologie und Pathologie) zusammen. Gemeinsam werden die weiterführende Diagnostik bzw. ein individuelles Therapiekonzept bei gesicherter Diagnose festgelegt, welches im weiteren Verlauf für alle beteiligten Disziplinen verbindlich ist.

Das Konzept basiert auf den entsprechenden Leitlinien und Empfehlungen der Fachgesellschaften. Der Patient erhält von seinem behandelnden Arzt nicht nur eine Kopie des Konferenzprotokolls, sondern eine ausführliche, individuell angepasste und in jedem Fall laienverständliche Erklärung der vorgesehenen Diagnostik- bzw. Therapieschritte.

Durch diese enge Kooperation zwischen den Spezialisten sowie durch Einbeziehung niedergelassener Ärzte können alle diagnostischen und therapeutischen Schritte aus einer Hand angeboten werden. Dies schließt die langfristige Betreuung nach einer erfolgten Behandlung mit ein. Darüber hinaus bestehen die qualitätsgesicherten Angebote der sozialmedizinischen Beratung, der psychoonkologischen Begleitung, Physiotherapie, Ernährungsberatung sowie Kooperationen mit Selbsthilfegruppen.

Liebe Kinder, lernt aus meiner Geschichte! oder Warum in unserer Welt nichts so eindeutig ist, wie es gern verkauft wird

MelderWeltnichtrauchertag
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> SPD Jurist/-innen zu verurteiltem Rechtsreferendar Brian E: Keine Anwaltszulassung wegen Opferschutz
Konzertreihe im Schwind-Pavillon 2020 abgesagt
Kulturbetrieb des Budde-Hauses startet am 27. Mai mit Kabarettabend
Premiumklasse des Maschinenbaus am Industriestandorts Leipzig erhalten, dafür kämpfen wir gemeinsam
Polizeibericht 24. Mai: Überfall auf Tankstelle, Brennende Mülltonne, Betrunkener E-Bike Fahrer
30 Jahre SPD Sachsen – 30 Jahre Einsatz für die soziale Demokratie in Sachsen
Bühne der Semperoper Dresden erwacht mit neuem Streaming-Angebot wieder zum Leben
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Kulturbetrieb des Budde-Hauses startet am 27. Mai mit Kabarettabend
Plakatausschnitt TrennDich. Quelle: Budde-Haus

Quelle: Budde-Haus

Am Mittwoch, dem 27. Mai nimmt das Budde-Haus den Kulturbetrieb wieder auf. Zu Gast sind um 20.00 Uhr die Ensemblemitglieder des Kabaetts academixer Carolin Fischer, Ralf Bärwolff und Jörg Leistner am Klavier, mit ihrem Programm „Trenn Dich – Oder: Wenn Du aus der Mode kommst, dann geh ich mit!“
Bitte setzen Sie sich für nächtliche Betriebsbeschränkungen am Flughafen Leipzig/Halle ein!
Flugzeug beim Flug übers Leipziger Stadtgebiet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNatürlich protestieren Menschen in Deutschland nicht nur, um ihr „Großes Nein“ (Armin Nassehi) in die Welt zu schreien. Manchmal fordern sie auch nur, dass Versprechen und Beschlüsse von den gewählten Politikern auch umgesetzt werden. Denn unsere Demokratie ist nicht nur kleinteilig. Sie ist auch verzerrt. Und wenn es um Profite und Arbeitsplätze geht, sind die Verzerrungen besonders groß. Deshalb bekommt Marian Wendt nun binnen kurzer Zeit seinen zweiten Offenen Brief.
Alles in Reih und Glied: Menschlicher Optimierungswahn in perfekter Landschaftsmalerei
Markus Krüger: Überschwemmte Landschaft (2019). Foto: Galerie Schwind

Foto: Galerie Schwind

Für alle LeserWährend Cafés und Kabaretts grübeln, wie sie die Möglichkeiten von Ansteckungen in ihren Räumen verringern können, haben Galerien damit eher nicht so ein Problem. Richtig voll wird es dort immer nur zur Ausstellungseröffnung. Aber die Zeiten von Vernissagen mit dicht gedrängten Gästen sind vorerst vorbei. Auch die Galerie Schwind hat ihre neueste Ausstellung am 19. Mai aufgrund der aktuellen Situation ohne Ausstellungseröffnung eröffnet.
Die Impro-Show „Adolf Südknecht“ nimmt am Dienstag ihre Zeitreise wieder auf
Stefan Ebeling, Karin Werner, Tobias Wollschläger, August Geyler, Armin Zarbock, Claudius Bruns. Foto: Armin Zarbock

Foto: Armin Zarbock

Für alle LeserAllerorten gibt es Zeichen einer Normalisierung. Zumindest in Sachsen. Die ersten Kabaretts und Varietés öffnen wieder, wenn auch unter ungewohnten Umständen, mit größeren Abständen zwischen Stühlen, in größeren Sälen, aber eigentlich immer: Bitte mit Maske. Und im Horns Erben, das seit einer Woche wieder geöffnet hat, nimmt auch eine Serie wieder den Faden auf, die längst zur beliebtesten Impro-Show des Landes geworden ist.
Der Stadtrat tagte: Investor muss für Parkstadt Dösen ein Artenschutzkonzept vorlegen + Video
Bauarbeiten in der Parkstadt Dösen. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserEs war eine erstaunlich kurze Diskussion, obwohl sie an die Grundprobleme der Stadt Leipzig im Jahr 2020 rührte. Michael Neuhaus (Die Linke), Jürgen Kasek (Grüne) und Andreas Geisler (SPD) rissen diese Probleme zumindest an, als sie am Mittwoch, 20. Mai, in der Ratsversammlung zu den Änderungsanträgen ihrer Fraktionen zur Parkstadt Dösen sprachen.
Das große Nein: Warum eine Demokratie ohne Protestbewegungen zu einer müden Amtsverwaltung werden würde
Armin Nassehi: Das große Nein. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wird wieder demonstriert in Deutschland. Auf sogenannten „Hygiene-Demos“ protestieren allerlei Leute gegen allerlei – gegen Corona-Maßnahmen, einen befürchteten Impfzwang, Bill Gates und Angela Merkel. Und irgendwie auch fürs Grundgesetz. Aber Proteste leben vom großen Nein, stellt der Soziologe Armin Nassehi in diesem Essay fest, den er zwar schon vor Corona geschrieben hat. Aber die Protestphänomene haben alle dieselbe Wurzel, stellt er fest.
AfD-Fraktion will Jugendliche in Leipzig mit bunten Aufklärungsbroschüren abspeisen
Neues Rathaus und Stadthaus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNein, sie mögen keine Jugendlichen. Schon gar nicht, wenn die sich so emsig in die Politik einmischen und nun auch noch auf Stadtteil- und Ortsteilebene mitreden wollen. Ein paar Broschüren, die diese vorlauten Kinder aufklären, sollten genügen, findet die Altherrenfraktion der AfD und versucht gleich mal, dem ganzen Antrag des Jugendparlaments die Zähne zu ziehen.
Linke und Grüne ergänzen Antrag des Jugendparlaments um Vorschläge zur Rauchentwöhnung
Verbotsschild an einem Kinderspielplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserJa, das mit den Spielplätzen wäre eigentlich kein Problem, hatte das Ordnungsamt zugestimmt, nachdem das Jugendparlament eine ganze Reihe Orte aufgelistet hatte, an denen in Leipzig das Rauchen verboten werden sollte. Auch Kitas und Schulen tauchten dort auf, obwohl es dort sowieso schon verboten ist. Schwieriger wird es aber bei Parks und Grünanlagen.
Leipzigs Umweltdezernat legt Ausflüglern ans Herz, ihren Picknickabfall lieber wieder mit nach Hause zu nehmen
Am Nordstrand des Cospudener Sees. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLeipzigs Jugendparlamentarier glauben an das Gute und Ordentliche im Menschen. Anders als viele ältere Zeitgenossen, die unsere Umwelt als Müllschlucker betrachten oder einfach davon ausgehen, dass am Montag dann die fleißigen Abfallsammler/-innen losziehen und ihren weggeworfenen Müll von der Wiese klauben. Mehr Abfallbehälter könnten doch das Problem beheben, meinte das Jugendparlament in einem Antrag.
Ab 2022 soll es tatsächlich ein Werkstattverfahren zum Umbau des Bayrischen Platzes geben
Windmühlenstraße Richtung Bayerischer Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWer in Leipzig als Stadtrat oder Stadträtin arbeiten will, braucht eine Engelsgeduld. Nichts passiert von jetzt auf gleich. Selbst ein Beschluss bedeutet noch nicht, dass schon im nächsten Jahr losgearbeitet werden kann. In den Ratsfraktionen weiß man sehr wohl, woran es oft liegt – an Planungskapazitäten und fehlendem Personal. Manchmal auch an Fördergeld. Fünf Jahre zwischen Beschluss und Umsetzung sind schon ein gewohnter Zeitraum. Bei der Windmühlenstraße wird es erst ab 2026 eine Lösung geben.
Der Stadtrat tagte: Ratsversammlung stimmt Verwaltungsvorschlag zur Dieskaustraße zu und Linke/Grüne-Antrag wird geprüft + Video
Dieskaustraße, Blick von der Schwartzestraße stadtauswärts: Radfahrer sind hier nicht vorgesehen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Mittwoch, 20. Mai, wurde in einer doch sehr kontroversen Diskussion im Stadtrat auch die Entwurfsplanung zur Dieskaustraße abgestimmt. Die Straße, die von Kleinzschocher bis Großzschocher als alternativlose Hauptstraße durch den Südwesten führt, soll ab 2023 umgebaut werden. Und eigentlich war sich die Ratsversammlung über fast den gesamten Straßenumbau einig. Nur ein 200 Meter langes Stück zwischen Windorfer Straße und Eisenbahnüberführung wurde heftig diskutiert.
Auch wegen Corona: Zeppelinbrücke bekommt jetzt einen temporären Radweg
Einmündung Cottaweg mit Blick zur Zeppelinbrücke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMühsam nährt sich das Radfahrerkaninchen in Leipzig. Aber zuweilen geschehen doch ein paar kleine Wunder. Etwa auf der Jahnallee, wo sich die Verwaltung in den letzten Jahren beharrlich weigerte, deutliche Änderungen zur Sicherheit der Radfahrer/-innen durchzuführen. Planungen für eine Radverbindung von Lindenau bis Stadtmitte sollten eigentlich erst in diesem Jahr beginnen. Doch jetzt richtet das Verkehrs- und Tiefbauamt kurzfristig temporäre Radwege auf der Zeppelinbrücke ein.
Freitag, der 22. Mai 2020: Neonazis wüten am Männertag
Die Polizei im Einsatz. Symbolfoto: L-IZ.de

Symbolfoto: L-IZ.de

Für alle LeserAngriffe auf Polizisten, Gewalt gegen Passanten, Naziparolen – es war ein ganz normaler Männertag in Sachsen. Diesmal kam die heftigste Meldung aus Königstein, wo die Polizei nach eigenen Angaben von 30 Neonazis angegriffen wurde. Auch in Leipzig gab es Vorfälle mit rechtem Hintergrund. Zudem sorgt die Wahl eines Neurechten zum Kulturamtsleiter in Radebeul für Kritik. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 22. Mai 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Nur wenige Schmetterlingsarten scheinen von den Natura 2000-Schutzgebieten zu profitieren
Der Baumweißling (Aporia crataegi) ist ein weitverbreiteter Schmetterling, der hinsichtlich seines Lebensraumes sehr variabel ist. Er gehört zu den wenigen Tagfalterarten, die von den Natura 2000-Schutzgebieten profitieren. Foto: Martin Musche

Foto: Martin Musche

Für alle LeserEigentlich sind auch die Natura 2000-Schutzgebiete in Europa zu klein. So wie das Leipziger Auensystem, das ebenfalls so ein Schutzgebiet ist. Und trotzdem helfen sie selbst in dieser zerstückelten Form einigen Tierarten, die gar nicht in diesen Schutzgebieten unter Schutz stehen. Das haben Forscher des iDiV jetzt zumindest erst einmal an Vögeln und Tagfaltern untersucht.
Auch die Landesstatistiker sagen Leipzig bis zu 660.000 Einwohner im Jahr 2030 voraus
Bevölkerungsentwicklung nach Kreisen bis 2035. Karte: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Karte: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Für alle Leser Sie haben die Corona-Pause genutzt. Am Dienstag, 19. Mai, legten die sächsischen Statistiker die mittlerweile 7. Regionalisierte Bevölkerungsprognose für Sachsen vor. Die Prognose bestätigt die inzwischen auch in Leipzig korrigierten Hochrechnungen für das Jahr 2030, nach denen die große Stadt im Westen Sachsens dann zwischen 640.000 und 660.000 Einwohner/-innen haben wird.