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„Bike for Charity“: Mit dem Fahrrad von Venedig nach Leipzig für den guten Zweck

Nach einer fast 900 km langen Tour kamen am Sonntag, den 14. Juli, die 18 Radfahrer der diesjährigen „Bike for Charity“-Spendenradtour an der Kinderklinik des Klinikums St. Georg an, wo sie mit tosendem Applaus und einem großen Willkommensfest herzlich empfangen wurden.

Sieben Tage waren die aus der gesamten Bundesrepublik stammenden Biker unterwegs, um Spendengelder für den Förderkreis der Kinderdialyse Leipzig einzufahren. Ihre Tour führte sie dabei vom italienischen Venedig über die Alpen hinweg bis nach Leipzig. Begleitet wurden sie auf dem letzten, etwa 6 km langen Abschnitt vom Bundesverwaltungsgericht bis zur Zieleinfahrt im Klinikum von gut 40 weiteren interessierten Radlern.

Damit ging die von dem Medizinstudenten Raik Siebenhüner initiierte „Bike for Charity“Spendentour in diesem Jahr bereits in die zweite Runde. Nachdem 2018 ein Spendenbetrag von 4.200 Euro für den Förderkreis Kinderdialyse Leipzig e.V. zusammenkam, durfte sich der Verein in diesem Jahr über eine stolze Summe von 8.200 Euro freuen, die erneut für das „Projekt Ederhof“ eingesetzt wird.

Das Projekt ermöglicht betroffenen Familien einen Aufenthalt auf dem Ederhof in Osttirol, auf dem sowohl den Betroffenen, als auch der gesamten Familie die Möglichkeit gegeben wird, zu lernen, gemeinsam mit der für sie neuen Situation umzugehen.

Was 2017 mit einem vagen Gedanken begonnen hatte, wurde nur ein Jahr später zu einem konkreten Projekt, das schließlich den Namen „Bike for Charity“ erhielt. Die Idee: Für jeden gefahrenen Kilometer der Transalp-Tour spenden verschiedene Sponsoren eine bestimmte Summe. Auch das Klinikum St. Georg, an dem in enger Zusammenarbeit mit dem KfH-Nierenzentrum Leipzig Kinder mit chronischer Niereninsuffizienz behandelt werden, unterstützt das Projekt. Inzwischen haben Raik Siebenhüner und seine Mitstreiter außerdem den gemeinnützigen Verein „Bike for Charity e.V.“ gegründet.

Die Geschäftsführerin des Klinikums, Dr. Iris Minde, begrüßt das Engagement aller Beteiligten: „Die Unterstützung der kleinen Dialysepatienten durch die ‚Bike for Charity‘Aktion finden wir großartig. Mit der Radtour wird auf die besondere Situation nierenkranker Kinder aufmerksam gemacht.“

Die leitende Ärztin für Kindernephrologie, Dr. Simone Wygoda, ergänzt: „Unsere Patienten der Kinderdialyse, welche die einzige in Sachsen ist, haben aufgrund ihres seltenen Krankheitsbildes nur eine sehr kleine Lobby. Umso wichtiger sind Institutionen wie der Förderkreis Kinderdialyse e.V., die sich für deren Wohl einsetzen.“

Hintergrund:

Seit fast 40 Jahren werden in der Leipziger Kinderdialyse chronisch nierenkranke Kinder und Jugendliche behandelt. Im Jahr 1979 wurde die Kinderdialysestation in Leipzig als drittes Kinderdialysezentrum in Ostdeutschland eröffnet. Das gemeinnützige KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation übernahm ab 1990 die Trägerschaft.

1996 zog das KfH-Nierenzentrum für Kinder und Jugendliche auf das Hauptgelände des Klinikums St. Georg in unmittelbarer Nähe zur Kinderklinik. Neben der Behandlung mit der Dialyse erfolgt hier außerdem auch die Transplantationsvorbereitung und Nachsorge transplantierter Kinder und Jugendlicher.

 

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Grafik: Stadt Leipzig

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Klimademo vor der Kongresshalle. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

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