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Haustarif bei Daimler-Tochter CARS unter Dach und Fach: Über 16 Prozent mehr Entgelt und Arbeitszeitverkürzung

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    Die monatelange Auseinandersetzung um die Tarifbindung bei der Daimler-Tochter CARS Technik und Logistik GmbH in Wiedemar ist beigelegt. Geschäftsführung und IG Metall einigten sich auf einen Haustarifvertrag, der sowohl Entgeltsteigerungen als auch Arbeitszeitverkürzung für die rund 220 Beschäftigten vorsieht.

    In den nächsten 12 Monaten steigen die Einkommen im Schnitt um 16,3 Prozent. Die Erhöhung sieht mehrere Stufen vor: 8,1 Prozent sind es im ersten Schritt rückwirkend zum März 2019; ab 1. Juli 2019 kommen weitere 2,7 Prozent dazu; ab 1. Oktober 2019 2,9 Prozent und ab 1. Juli 2020 werden 2,6 Prozent mehr Entgelt bezahlt. Obendrauf kommen Urlaubsgeld (im Juli 2019), Weihnachtsgeld (im November 2019) sowie Leistungszulagen und weitere Zuschläge für Schicht-, Mehr- und Wochenendarbeit. Tariferhöhungen aus dem Kfz-Gewerbe Sachsen werden zukünftig auch bei der CARS weitergegeben.

    „Die vereinbarte Arbeitszeitverkürzung von 40 auf 39 Wochenstunden ab April 2021 ist, gerade vor der aktuellen Diskussion um die Angleichung der Arbeitszeit in der Ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie, ein wichtiges Signal“ sagt Bernd Kruppa, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Leipzig.
    „Das Tarifergebnis ist ein riesiger Erfolg, den sich die Beschäftigten erkämpft haben“ so Verhandlungsführer Steffen Reißig von der IG Metall Leipzig.

    Hintergrund:
    Bereits im Oktober und November 2018 hatte die Belegschaft mit Warnstreiks Druck gemacht. Am 29. Januar 2019 wurde die Arbeit sogar für einen ganzen Tag niedergelegt. 150 Beschäftigte fuhren an dem Tag nach Stuttgart und demonstrierten vor der Daimler-Zentrale für ihre Forderungen, weil die Konzernspitze beim Thema Arbeitszeit blockierte.

    Mehrere betriebliche Mitgliederbefragungen der IG Metall hatten ergeben, dass die Kolleginnen und Kollegen kürzer und flexibler arbeiten wollen, um Beruf und Privatleben besser vereinbaren zu können.

    Bei CARS in Wiedemar bei Leipzig arbeiten rund 220 Männer und Frauen. Sie bauen beispielsweise Mercedes-Benz Autos zu Polizei-Einsatzfahrzeugen um und übernehmen den Lkw-Transport zum Kunden.

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