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Zweiter Einsatz des Gewässerbehandlungsschiffs auf dem Störmthaler See geplant

Von Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
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    Ab 25.11.2019 ist ein weiterer Einsatz des Gewässerbehandlungsschiffs "BRAHE III" auf dem Störmthaler See geplant. Derzeit ist ein Eintrag von rund 750 Tonnen Kalksteinmehl in einem Zeitraum von ca. 3 Wochen vorgesehen. Ziel ist die erneute Anhebung des pH-Wertes des Sees von 5,6 (Stand 11/2019) auf den vorgeschriebenen Zielwert zwischen 6 bis 8.

    Der absinkende pH-Wert ist auf die anhaltende Rückversauerung aufgrund saurer Grundwassereinträge in den See zurückzuführen. Diese ist in dem niederschlagsarmen Jahr 2019 größer ausgefallen im Vergleich zum Erwartungswert, der aus „Normaljahren“ abgeleitet wurde.

    Das hat zur Folge, dass dieses Jahr noch eine weitere Eintragskampagne mit zusätzlichen Kalkmengen erforderlich ist und in den Folgejahren weitere Bekalkungsmaßnahmen notwendig werden. Um der Rückversauerung entgegenzuwirken, wird mithilfe eines Schiffs alkalisch wirkendes Kalksteinmehl in den Bergbaufolgesee eingebracht. Auf diese Weise wird das Seewasser neutralisiert.

    Der Störmthaler See wurde von März bis Mai 2019 erstmalig durch den schiffsbasierten Eintrag von Kalksteinmehl neutralisiert. In diesem Zeitraum wurden ca. 1.950 Tonnen Kalksteinmehl in den See eingetragen. Mit der Maßnahme konnte der pH-Wert von 5,2 auf 6,9 angehoben werden. Die Bilanzierung der Bekalkungsmaßnahme zeigte eine hohe Effizienz der Maßnahme und einen sehr guten Wirkungsgrad in der stofflichen Umsetzung.

    Mit der Neutralisation des Störmthaler Sees sind keine öffentlichen Nutzungseinschränkungen verbunden. Die Maßnahme wird von der ETK GmbH aus Zeitz realisiert. Finanziert wird die Maßnahme im Rahmen des § 2 des Verwaltungsabkommens Braunkohlesanierung.

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