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Kunstministerin begrüßt Einigung auf neues Konzept für Lausitz Festival

Von Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

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    Das Lausitz Festival wird auch in den nächsten Jahren fortgeführt. Eine paritätisch mit Vertretern Sachsens und Brandenburg besetzte Arbeitsgruppe befürwortete auf ihrer jüngsten Sitzung ein vom künstlerischen Interimsbeirat vorgelegtes Fortführungskonzept. Sachsens Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange begrüßt diese inhaltliche Einigung.

    »Das mit Bundesmitteln finanzierte Lausitz Festival kann eine wichtige kulturelle Institution der Lausitz werden. Dafür müssen die Akteure in der Region nicht nur mitgenommen werden, sondern wirkliche Mitgestaltungsmöglichkeiten erhalten. Jetzt ist mit dem Beschluss der länderübergreifenden Arbeitsgruppe die Grundlage gelegt.«

    Die Arbeitsgruppe hat festgelegt, dass die Programmentwicklung zum Lausitz Festival 2020 in Abstimmung mit dem künstlerischen Interimsbeirat, der mit regionalen Kulturexperten verschiedenster Sparten besetzt ist, erfolgen soll. Dieser wird sich dafür bis Februar 2020 mit dem bisherigen künstlerischen Leiter Daniel Kühnel abstimmen. Die Arbeitsgruppe bittet zudem die Trägerin des Lausitz Festivals, die Kulturservice GmbH Görlitz, in Abstimmung mit dem Land Brandenburg beim Bund auf der Grundlage des Fortführungskonzeptes einen Antrag auf Förderung des Lausitz Festivals im Jahr 2020 zu stellen.

    Sachsens Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange erklärt: »Das Lausitz Festival soll in der Region verankert sein, über die Grenze ausstrahlen und die Identität der Lausitz in ihrer Vielfalt widerspiegeln. Die Lausitz ist eine besondere Kulturregion im Herzen Europas. Die kulturellen Traditionen der Sorben und Wenden sowie die enge Nachbarschaft zu Tschechien und Polen begründen einen ganz eigenen Charakter, der sich auch künstlerisch ausdrückt. Ich begrüße es ausdrücklich, dass sich Initiatoren und die Partner in der Lausitz so zusammenfinden, dass das Festival einen festen Platz im Jahreskalender finden und ein einzigartiges Ereignis werden kann.«

    Für die Finanzierung des Festivals stehen 2019 und 2020 rund 4 Millionen Euro zur Verfügung. Ab 2021 soll das Festival durch Mittel aus dem Strukturstärkungsgesetz und aus den beiden Ländern finanziert werden. Anfang kommenden Jahres wird die Struktur-Arbeitsgruppe durch ein Kuratorium ersetzt werden, welches paritätisch von Brandenburg und Sachsen auf politischer und kommunaler Ebene besetzt werden soll. Das Festival soll dann unter der Schirmherrschaft der beiden Ministerpräsidenten der Länder Sachsen und Brandenburg stehen.

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