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Rico Gebhardt: Wissenschaftsminister Gemkow sollte sich für den Leipziger OB-Wahlkampf frei nehmen

Am 2. Februar wählen die Leipzigerinnen und Leipziger eine neue Oberbürgermeisterin oder einen neuen Oberbürgermeister. Für die CDU geht Sebastian Gemkow ins Rennen, der erst im Dezember frisch ins Amt des Sächsischen Staatsministers für Wissenschaft berufen worden ist.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, Rico Gebhardt:

„Bei allem Respekt vor Sebastian Gemkow: Kein Mensch kann sich mit ganzer Kraft als Minister in ein neues Ressort einarbeiten und gleichzeitig an vorderster Front einen Wahlkampf bestreiten. Der Tag hat nur 24 Stunden und beide Aufgaben erfordern größtmögliche Aufmerksamkeit. Deshalb legen wir Herrn Gemkow nahe, sich für die Zeit des Wahlkampfs als Minister beurlauben zu lassen, wie es seine Amtsvorgängerin Eva-Maria Stange im Wahlkampf für das OB-Amt in Dresden getan hatte.

Sein Bekenntnis, er wolle im Ministerium schnell wichtige Weichen stellen, kratzt sonst ebenso an seiner Glaubwürdigkeit wie seine Landflucht nach Nordsachsen bei der Landtagswahl.“

MelderOBM-Wahl
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„Sport vor Ort“ – die anderen Sporttipps sind wieder da!
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„Alles nicht wahr“ – Theater und Tanz aus Europa auf Leipziger Bühnen
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Blumen für Daniel Schmid: Nur die Gebeine von drei in St. Pauli Bestatteten wurden 1968 geborgen
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Grüne beantragen, das 3-D-Stadtmodell der Stadt Leipzig bei Beteiligungsprozessen auch zu nutzen
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Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie neu geplante Stadtquartiere einmal aussehen sollen, das erfahren die Leiziger/-innen in der Regel oft nur in befristeten Ausstellungen, zu denen sie ins Stadtbüro pilgern müssen. Oft ist aber auch dort nicht wirklich sichtbar, wie die geplanten Bauten sich in die Stadt einfügen. Aber wozu hat Leipzig dann ein 3-D-Stadtmodell, wenn es nicht genau für solche Beteiligung der Bürger auch genutzt wird, fragten sich die Grünen.
Überraschung für Leipziger Forscher: Neandertaler haben männliches Geschlechtschromosom vom modernen Menschen übernommen
Matthias Meyer im Reinraum am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie. Foto: MPI f. evolutionäre Anthropologie

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

Für alle LeserDie Neandertaler sind wohl noch immer das größte Faszinosum der Archäologie, erst recht, seit Leipziger Forscher nachgewiesen haben, dass ihr Erbgut sich sogar im Erbgut der heutigen Europäer findet. Seitdem wird emsig gesucht: Wo trafen sie sich zum ersten Mal? Wie lange lebten sie nebeneinander? Nun haben die Leipziger Forscher ein weiteres Puzzlestück herausgearbeitet, das wohl davon erzählt, dass die Neandertaler schon vor der Ankunft des modernen Menschen vor 45.000 Jahren in Südeuropa genetisch massiv unter Druck standen.