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„Gesicht zeigen, Stimme erheben“: Internationale Wochen gegen Rassismus starten am 16. März

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    Rassismus ist vielfältig – und auch der Kampf dagegen muss bunt, laut und facettenreich sein: Dieses Zeichen setzen die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16. bis zum 22. März mit einem umfangreichen Programm. Leipzig beteiligt sich in diesem Jahr bereits zum 17. Mal an den bundesweiten Aktionswochen. Sie stehen unter dem Leitsatz „Gesicht zeigen – Stimme erheben“.

    Filme, Diskussionsforen, Workshops und Aktionen bis hin zu Flashmobs rücken verschiedene Aspekte von Rassismus in den Mittelpunkt, etwa Handlungsstrategien bei rassistischer Gewalt, Umgang mit der kolonialen Geschichte Leipzigs oder Rassismus-Erfahrungen von Jugendlichen.

    „Rassismus in seinen unterschiedlichen Formen zu erkennen, seine Betroffenheit darüber zu zeigen und schlussendlich etwas zu tun, ist angesichts aktueller Entwicklungen in Deutschland und Europa ein Gebot der Stunde“, sagt Manuela Andrich, die Leiterin des Referates für Migration und Integration.

    „Respekt vor dem und der Anderen, das empathische Wahrnehmen von Migrations- und Lebensgeschichten und die Ankerkennung von Vielfalt in der Gesellschaft – dafür werben die Veranstaltungen der diesjährigen Aktionswochen in Leipzig. Ich danke allen Beteiligten für ihr beeindruckendes Engagement“, fügt die Integrationsbeauftragte hinzu. Das Referat koordiniert die Aktionswochen. Insgesamt wirken rund 50 Vereine und Initiativen, kulturelle Einrichtungen, soziokulturelle Zentren sowie weitere Organisationen daran mit.

    Aus dem Programm:

    Mit dem Flashmob „Rassismus abschirmen“ auf dem Augustusplatz lenken Migrantenorganisationen und Angehörige der Tanz- und Musikszene Leipzigs am 22. März die Aufmerksamkeit auf vorhandenen Rassismus in der Gesellschaft. Zuvor laden sie zu Flashmob-Proben und Workshops ein.

    Drei Filme porträtieren Frauen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten. Im Kurzfilm „Wir sind nicht verloren“ ermutigt die aus Syrien geflüchtete Muzoon Almellehan Flüchtlingskinder dieser Welt, nicht zu verzweifeln und auch in den Camps weiter in die Schule zu gehen. Die junge UNICEF-Bildungsbotschafterin erhielt für ihren Einsatz am 9. Februar 2020 den Dresdner Friedenspreis.

    Das Inklusive Nachbarschaftszentrum Lindenau, die Internationalen Frauen Leipzig, der Helmholtzclub und der Jugendtreff L-OFT64 der RAA Leipzig e. V nutzen intensiv die Methode des so genannten Forumtheaters des brasilianischen Regisseurs Augusto Boal. Dabei kann sich das Publikum aktiv an der dargestellten Handlung – hier zu persönlichen und gesellschaftlichen Erfahrungen mit Rassismus – beteiligen. Und auch sonst ist vielen Veranstaltern wichtig, dass Migrantinnen und Migranten ihre Perspektive einbringen.

    Informationen zu allen Veranstaltungen enthält das Programmheft der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Es liegt im Neuen Rathaus, in Bürgerämtern, Bibliotheken und an vielen weiteren Stellen aus. Im Internet ist es zu finden auf der Seite www.leipzig.de/antirassismus.

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