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Homann: Hat der Handelsverband den Sch(l)uss nicht gehört?

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    Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag und Sprecher für Arbeit, zum Angriff des Handelsverbandes auf die Sonntagsruhe: „Wir lehnen die massive Ausweitung der Öffnung auf bis zu 12 Sonntage entschieden hab. Das würde für rund 120.000 Beschäftigte im Einzelhandeln in Sachsen möglicherweise enorme Mehrbelastung und noch weniger Zeit für Familie und Freizeit bedeuten.“

    „Außerdem wäre es für die Beschäftigten im Einzelhandel, die ja vor kurzem noch von allen Seiten mit reichlich Applaus bedacht wurden, ein Schlag ins Gesicht. Wer jetzt mehr offene Sonntage fordert und gar die Verfassung dafür ändern will, hat echt den Schuss nicht gehört“, so Homann zum Ansinnen des Handelsverbandes.

    Homann verweist dabei auf zahlreiche Berichte von Betriebsräten aus dem Einzelhandelsbereich, wonach vollständig freie Wochenenden sehr selten seien und viele Beschäftigte oft auch kurzfristig ihrem Arbeitgeber zur Verfügung stehen müssen. Die Belastungen für das Familienleben und die soziale Teilhabe seien enorm: „Wir müssen vielmehr dafür sorgen, dass sich die Arbeitszeiten im Einzelhandel wieder an ein gesundes Maß annähern. Unsere Initiative zum 14-Uhr-Ladenschluss zu Silvester ist dazu ein wichtiger Schritt.“

    Homann abschließend: „Von einer Sonntagsöffnung profitieren vor allem große Einzelhandelskonzerne in großen Städten. Da jeder Euro nur einmal ausgegeben werden kann, schadet die Sonntagsöffnung sogar den vielen kleinen und mittelständischen Händler*innen, da diese eine Sonntagsöffnung oft nicht abdecken können oder, im Sinne ihrer Beschäftigen, wollen.

    Bei einer Ausweitung der Sonntagsöffnung besteht deshalb die Gefahr einer weiteren Monopolisierung der Geschäftelandschaft. Das kann und darf nicht in unserem Interesse sein. Die SPD steht für einen fairen Wettbewerb mit guten Arbeitsbedingungen und eine große Vielfalt im Einzelhandel statt weniger großer Ketten. Eine massive Ausweitung der Sonntagsöffnung steht dem fundamental entgegen.“

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