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Corona-Infos für Delitzsch, 24. November 2020

Von Große Kreisstadt Delitzsch

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    Nächste Stadtratssitzung im Januar. Im Dezember 2020 wird es keine Stadtratssitzung in Delitzsch geben. Dies teilt Oberbürgermeister Dr. Manfred Wilde in Abstimmung mit den Spitzen der Stadtratsfraktionen mit. „Wir haben uns entschlossen, den Termin im Dezember auszusetzen und uns im Januar 2021 wieder zusammenzufinden“, so das Stadtoberhaupt.

    Aufgrund der geltenden Abstandsregeln hat man sich entschlossen, diese nächste Sitzung im Bürgerhaus der Stadt Delitzsch durchzuführen – eine Premiere. Bei der öffentlichen Sitzung am 28. Januar 2021 soll es dann u. a. um erste Gespräche für den nächsten Haushaltsplan gehen.

    Hintergrund für die gemeinsam getroffene Terminentscheidung ist die aktuelle Infektionslage im Landkreis Nordsachsen.

    Fallzahlen im Landkreis Nordsachsen

    (Stand: 24. November 2020, Quelle: landkreis-nordsachsen.de)

    Landkreis Nordsachsen

    • 706 Personen sind derzeit positiv (23.11.: 607)
    • 1.816 P. in behördlich angeordneter Quarantäne (23.11.: 1.754)
    • 19 Menschen verstorben (23.11.: 18)

    Sozialraum Delitzsch mit Wiedemar, Rackwitz, Krostitz, Schönwölkau, Löbnitz

    • 91 Personen sind derzeit positiv (23.11.: 80)
    • 274 P. in behördlich angeordneter Quarantäne (23.11.: 262)

    Inzidenz in Nordsachsen

    am 24.11.: 195,2 (Quelle: coronavirus.sachsen.de)

    Telefon- und Onlinehilfen

    Telefonnummern und wichtige Links und E-Mail-Adressen vom Freistaat Sachsen, dem Landkreis Nordsachsen und der Stadt Delitzsch finden Sie auf www.delitzsch.de/corona_delitzsch. Auf dieser Seite werden auch immer aktuelle Verordnungen eingestellt.

    Die Lage in den Partnerstädten

    Friedrichshafen/Baden-Württemberg – Millionen für Firmen

    Im Bodenseekreis ist die aktuelle Lage mit rund 297 aktiven Fällen und einem Inzidenzwert von rund 90/103 (Zahlen schwanken je nach Quelle) relativ ruhig und im Vergleich zu unserem letzten Bericht vor gut zehn Tagen nahezu gleichgeblieben. In der Stadt selbst sind in der letzten Woche 88 Personen neu positiv getestet worden.

    Am gestrigen Montag hat der Gemeinderat eine Soforthilfe von sieben Millionen Euro für die Messe Friedrichshafen beschlossen, in der vergangenen Woche eine Hilfe über drei Millionen Euro für den Flughafen Friedrichshafen. Man hofft bei der Messe Friedrichshafen GmbH auf ein Anziehen des Geschäfts im Jahr 2023.

    Monheim am Rhein/Nordrhein-Westfalen – solvent durch die Krise

    106 Menschen gelten am 24. November 2020 als coronapositiv, der Inzidenzwert im Landkreis Mettmann liegt bei rund 106 und ist damit im Vergleich zu unserem letzten Bericht gesunken. 80 Menschen liegen aufgrund einer Corona-Erkrankung im Kreis Mettmann in Krankenhäusern. 136 Menschen sind seit Pandemiebeginn verstorben.

    Indes freut man sich am örtlichen Gymnasium über eine deutlich über dem Landesschnitt liegende Abiturdurchschnittsnote. Trotz der Schulschließungen im Frühjahr konnte aufgrund der hervorragenden Technikausstattung der digitale Hausunterricht fast nahtlos anschließen. Monheim hatte schon 2015/16 personalisierte Tablets für Schulkinder beschafft.

    Die Stadt profitiert von ihren enormen Gewerbesteuerein-nahmen und hofft für das kommende Jahr auf Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 250 Millionen Euro. Für das Haushaltsjahr 2021 plant die Stadt übrigens Gesamtinvestitionen in Höhe von 130 Millionen Euro.

    Ostrów Wielkopolski/Polen – 100 Tage Solidarität

    In der Stadt Ostrów Wielkopolski waren am 23. November 74 Menschen coronapositiv.

    Für die Zeit vom 28. November 2020 bis 18. Januar 2021 hat der polnische Premierminister „100 Tage Solidarität“ verkündet. In dieser Zeit, auch zu den Weihnachtstagen, sollen Polinnen und Polen ihre Kontakte auf das Nötigste beschränken. Man hofft, dass danach ein Impfstoff zur Verfügung steht. Indessen gibt es einen Aufruf für Corona-Genesene, Blutplasma zu spenden. Eine Plasmaspende könne bis zu drei Coronaerkrankten helfen.

    Das Krankenhaus in unserer Partnerstadt ist seit Wochen ständig zu 100 Prozent mit Coronakranken ausgelastet. Es ist Anlaufstelle für die Menschen aus der Umgebung, da es über entsprechende Technik und spezialisiertes Personal verfügt. Unabhängig davon sammelt die Klinik weiterhin Spenden für die ergänzende technische Ausstattung. Im Frühjahr hat man schon zwei Millionen Zloty für Medizinapparate sammeln können, seit November läuft die zweite Spendenaktion.

    Leipziger Zeitung Nr. 85: Leben unter Corona-Bedingungen und die sehr philosophische Frage der Freiheit

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