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Digitalisierung der Hochschullehre: Millionenförderung für HTWK Leipzig

Von Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
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    Zwei Projekte der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) werden von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre in den kommenden drei Jahren mit Millionensummen gefördert. Ziel des von der Stiftung ausgelobten Wettbewerbs „Hochschullehre durch Digitalisierung stärken“ ist es, Projekte für die Weiterentwicklung der Hochschullehre zu fördern. Die HTWK Leipzig war mit einem Einzelantrag und der Beteiligung an einem Verbundantrag erfolgreich.

    Der Einzelantrag „Feedback-basiertes E-Assessment in Mathematik, Informatik und Ingenieurwissenschaften“ entstand in Zusammenarbeit der Fakultäten Bauwesen, Digitale Transformation, Informatik und Medien, Ingenieurwissenschaften sowie dem Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Zentrum. Er wird voraussichtlich mit mehr als zwei Millionen Euro gefördert. Kern der Idee: Durch die Konzipierung und Umsetzung von feedback-basierten E-Assessments soll die Motivation der Studierenden aufrechterhalten bzw. gestärkt und auf diese Weise ein Mehrwert für ihren Lehr- und Lernprozess erzeugt werden.

    Die E-Assessments werden in verschiedenen Studienfächern mittels didaktisch begründetem Einsatz digitaler Technologien und kontinuierlicher Einbindung von Studierenden entwickelt und umgesetzt. Durch die Vernetzung der Teilprojekte kann auf vielfältige Weise voneinander gelernt werden. Das Projekt bietet so die Möglichkeit, Impulse für die Weiterentwicklung von Studium und Lehre an der HTWK Leipzig zu geben.

    Das Vorhaben umfasst vier Teilprojekte (Arbeitstitel):

    • E-Assessment-System mit adaptiven Feedback in Mathematik
    • Digitaler Aufgabenpool mit individuellem Feedback in Statik, Mechanik und Dynamik
    • Automatisierte Durchführung und Auswertung von ingenieurwissenschaftlichen Online-Praktika in Messtechnik
    • Automatisiertes Prüfen von Kompetenzen im Erstellen von graphischen Zusammenhängen in MINT-Fächern

    „Mich freut besonders, dass es den Beteiligten gelungen ist, in kurzer Zeit zwei erfolgreiche Anträge zu konzipieren. Der Einzelantrag für die Entwicklung und Umsetzung verschiedener E-Assessments soll vor allem den Bedürfnissen der heterogenen Studierendenschaft an unserer Hochschule zu Gute kommen. Durch die pandemiebedingten Einschränkungen ist uns allen sehr deutlich geworden, wie wichtig Rückmeldungen für den Erfolg in Lehre und Studium sind. Das Projekt ist für uns zudem Bestätigung unserer Kompetenzen auf den Gebieten der angewandten Digitalisierung und Ingenieurwissenschaften. Dieser Projekterfolg an der HTWK Leipzig sichert einen weiteren Baustein in der praxisnahen Ausbildung des akademischen MINT-Nachwuchses“, betont HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner.

    Am erfolgreichen Verbundantrag „Digitalisierung in Disziplinen partizipativ umsetzen: Competencies Connected (D2C2)“ ist die HTWK Leipzig gemeinsam mit mehreren sächsischen Hochschulen beteiligt. Koordiniert wird das Projekt vom Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS). Wesentliche Projektziele sind die Digitalisierung des Lehrens und Lernens in spezifischen Fachdisziplinen, die Verbreiterung der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit in den Professional-Learning-Communities sowie der Transfer der Projektergebnisse zwischen den Hochschulen.

    „Die HTWK Leipzig ist insbesondere in dem Digital Turning Point: Mathematik Digital vertreten, durch den adaptiv gestaltete Lehr-Lern-Settings für die Mathematik als Grundlagenfach entwickelt, evaluiert und implementiert werden sollen, begleitet von Workshops zum didaktisch fundierten Einsatz des Aufgabenpools. Dies dient nicht nur der Kompetenzentwicklung unserer Studierenden, sondern bietet auch den Lehrenden die Möglichkeit, ihr Lehrangebot weiterzuentwickeln“, sagt Prof. Barbara Mikus, Prorektorin für Bildung der HTWK Leipzig.
    Das Projekt insgesamt wird in Höhe von voraussichtlich rund vier Millionen Euro gefördert.

    Alle Hochschulen, die eine Förderzusage erhalten haben, müssen bis Mitte Juni noch einen Finanzierungsplan einreichen; dessen Prüfung ist der letzte Schritt vor der formalen Förderzusage.

    Hintergrund

    Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre wurde 2020 gegründet, um dauerhaft Qualität und Innovationen in Studium und Lehre zu fördern. Sie fördert Projekte an einzelnen Hochschulen oder im Verbund und ist eine Treuhandstiftung in Trägerschaft der gemeinnützigen Toepfer Stiftung gGmbH. Sämtliche Mittel werden von Bund und Ländern zur Verfügung gestellt.

    Bei dem genannten Wettbewerb wurden 264 Anträge eingereicht, darunter 216 Einzel- und 48 Verbundanträge. Rund die Hälfte der Projektvorhaben wurde als förderwürdig eingestuft. Das gesamte Fördervolumen beträgt für die maximal dreijährige Förderung bis zu 330 Millionen Euro.

    Weitere Informationen: https://stiftung-hochschullehre.de/projektfoerderung/foerderentscheidung/

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