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Kulturministerin unterstreicht anlässlich des 8. Mai 2021 Bedeutung der Gedenkstättenarbeit

Von Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus
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    Sachsens Kulturministerin und Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Oper politischer Gewaltherrschaft, Barbara Klepsch, erinnert anlässlich des morgigen 8. Mai 2021 an das Ende des verheerenden Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 und die Befreiung Europas von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Auch 76 Jahre nach Kriegsende in Deutschland ist die Gedenkstättenarbeit unverzichtbar, um aus der Geschichte zu lernen.

    „Erinnerungskultur hilft uns dabei, die Grausamkeit der nationalsozialistischen Verbrechen nie zu vergessen. Die Gedenkstätten in Sachsen tragen mit ihrem historisch-politischen Bildungsangebot maßgeblich dazu bei, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und für ein demokratisches Zusammenleben einzustehen“, betont Staatsministerin Barbara Klepsch.

    Klepsch weiter: „Ich freue mich daher sehr, dass der Sächsische Landtag mit dem Doppelhaushalt 2021/22 die Arbeit der Stiftung durch zusätzliche Mittel und Stellen für Gedenkstättenpädagogen, für die Errichtung eines Natur- und Geschichtslehrpfades auf dem Gelände der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain und für die Errichtung der Gedenkstätte Konzentrationslager Sachsenburg stärken wird“.

    Hintergrund:

    Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten ist Trägerin von fünf Gedenkstätten, die vom Sächsischen Kulturministerium und von der Bundesregierung institutionell gefördert werden.

    Dazu gehören die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein zur Erinnerung an die rund 15.000 Menschen, die vom NS-Regime als „lebensunwert“ eingestuft und 1940/41 den nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morden zum Opfer fielen, die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain zur Erinnerung an Verbrechen der Wehrmacht im Kriegsgefangenenlager Zeithain bei Riesa zwischen 1941 und 1945, die Gedenkstätte Münchner Platz Dresden zur Erinnerung an die Opfer politischer Strafjustiz während der nationalsozialistischen Diktatur, der sowjetischen Besatzungszeit und in der frühen DDR, das Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Torgau zur Erinnerung an die Opfer der national­sozialistischen Wehrmachtsjustiz, der sowjetischen Speziallager Nr. 8 und 10 und an die Insassen des DDR-Strafvollzugs in Torgau sowie die Gedenkstätte Bautzen zur Erinnerung an die Opfer politischer Verfolgung in der SBZ und in der DDR.

    Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten fördert zudem Gedenkstätten und Initiativen in freier Trägerschaft. Gegenwärtig sind das u. a. folgende Einrichtungen: Archiv Bürgerbewegung Leipzig Bautzen-Komitee, Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden, Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig, Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau, Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ Leipzig mit dem „Museum im Stasi-Bunker Machern“, Martin-Luther-King-Zentrum Werdau, Umweltbibliothek Großhennersdorf, Gedenkstätte Großschweidnitz sowie die Gedenkstätte Stollberg – Frauenhaftanstalt Hoheneck.

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