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Gedenkstätten

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Staatsminister Thomas Schmidt. Foto: Foto-Atelier-Klemm

Olbernhau: 250.000 Euro für Platz der Friedlichen Revolution

Staatsminister Thomas Schmidt hat am 13. September 2021 dem Evangelisch-Lutherischen Kirchspiel Olbernhau einen Fördermittelbescheid über 250 000 Euro aus dem zu gemeinnützigen Zwecken zur Verfügung stehenden Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der DDR (PMO) übergeben. Die Kirchgemeinde will in die Gestaltung des Kirchvorplatzes zu einem „Platz der Friedlichen Revolution“ und in die Restaurierung des Mausoleums insgesamt rund 274.000 Euro investieren.

Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch. Foto: Christian Hüller

Kulturministerin unterstreicht anlässlich des 8. Mai 2021 Bedeutung der Gedenkstättenarbeit

Sachsens Kulturministerin und Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Oper politischer Gewaltherrschaft, Barbara Klepsch, erinnert anlässlich des morgigen 8. Mai 2021 an das Ende des verheerenden Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 und die Befreiung Europas von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Auch 76 Jahre nach Kriegsende in Deutschland ist die Gedenkstättenarbeit unverzichtbar, um aus der Geschichte zu lernen.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Frank Richter. Foto: LZ

Frank Richter (SPD): Gedenkstätten-Stiftung braucht jetzt gute Entwicklungskonzeption

Frank Richter, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zur Vorstellung des neuen Geschäftsführers der Stiftung Sächsische Gedenkstätten: „Ich gratuliere Dr. Markus Pieper zur Berufung als neuer Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten und wünsche ihm viel Kraft und Erfolg bei den anstehenden Aufgaben.“

Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch. Foto: Christian Hüller

3,8 Millionen Euro für Gedenkstätte Chemnitz-Kaßberg

Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch hat heute (26. Oktober) einen Fördermitteilbescheid an den Verein „Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis“ in Chemnitz übergeben. Mithilfe der Mittel soll im Hafttrakt B des ehemaligen Gefängnisses eine Gedenkstätte entstehen.

Barbara Klepsch, Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz. Foto: Pawel Sosnowski

Sächsisches Kulturministerium fördert Gedenkstätte Großschweidnitz

Die Gemeinde Großschweidnitz erhält rund 2 Millionen Euro Fördermittel vom Staatsministerium für Kultur und Tourismus. Mit den Mitteln wird die Errichtung der Gedenkstätte zu Ehren der nationalsozialistischen Euthanasieopfer in Großschweidnitz bei Löbau gefördert. Die Fördersumme beinhaltet 750.000 Euro vom Bund, der damit auch die nationale Bedeutung des Themas und des Ortes bekräftigt. Die weiteren Mittel stellt der Freistaat aus dem Vermögen der Parteien- und Massenorganisationen der ehemaligen DDR (PMO-Vermögen) zur Verfügung.

Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange (SPD). Foto: Götz Schleser

Millionenförderung zur Errichtung von zwei wichtigen Gedenkstätten in Sachsen

Für die Errichtung der Gedenkstätte Frauenzuchthaus Hoheneck und des Lern- und Gedenkortes Kaßberg-Gefängnis wird eine Millionenförderung bereitgestellt. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, ist der Empfehlung eines unabhängigen Expertengremiums ihres Hauses gefolgt und hat die beiden sächsischen Anträge im Rahmen der Gedenkstättenkonzeption des Bundes 2020 zur Förderung bewilligt.

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Claudia Maicher (B90/Grüne, MdL). Foto: Juliane Mostertz

Grüne fordern mehr Personal für historisch-politische Bildung in Gedenkstätten

Für den Doppelhaushalt 2019 und 2020 fordert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag einen deutlichen Aufwuchs bei der Stiftung Sächsische Gedenkstätten. Zusätzliche 400.000 Euro jährlich sollen für pädagogische Stellen und Bildungsprojekte verwendet werden, 100.000 Euro für eine Entwicklungskonzeption.

Jugendparlamentssprecher William Rambow. Foto: LZ

Leipzig will Leipziger Schulen bei der Information über Gedenkstättenfahrten besser informieren

Es ist ja ein Thema, das wieder wichtiger geworden ist, seit in der Politik wieder nationalistische und menschenfeindliche Töne üblich werden. Alte, blasierte Männer wollen die Verbrechen des Nationalsozialismus gern zu einem „Vogelschiss“ kleinreden. Umso wichtiger ist es, so stellte das Jugendparlament fest, dass Leipziger Schüler sich mit der Mahnung dieser Vergangenheit beschäftigen. Der Antrag des Jugendparlaments dazu fand im Stadtrat Zustimmung.

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