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Millionenförderung zur Errichtung von zwei wichtigen Gedenkstätten in Sachsen

Von Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
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    Für die Errichtung der Gedenkstätte Frauenzuchthaus Hoheneck und des Lern- und Gedenkortes Kaßberg-Gefängnis wird eine Millionenförderung bereitgestellt. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, ist der Empfehlung eines unabhängigen Expertengremiums ihres Hauses gefolgt und hat die beiden sächsischen Anträge im Rahmen der Gedenkstättenkonzeption des Bundes 2020 zur Förderung bewilligt.

    Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange: »Ich gratuliere den Verantwortlichen vor Ort in Stollberg und Chemnitz sehr herzlich zu diesem großartigen Erfolg! Durch die Bewilligung der Anträge können jetzt zwei wichtige Gedenkstätten im Freistaat Sachsen errichtet werden, mit denen jeweils am authentischen Ort an das vielfach begangene SED-Unrecht, aber auch an dessen Überwindung erinnert werden soll. Diese Orte werden der historisch-politischen Bildung dienen und so dazu beitragen, dass die erlittenen Repressionen, aber auch der politische Widerstand dagegen, nicht vergessen werden.«

    Beide Projekte werden von Bund und Land jeweils zur Hälfte finanziert. Die Gesamtfördersumme für die Gedenkstätte Frauenzuchthaus Hoheneck beträgt 1.418.000 € (Laufzeit: 2020 – 2022), für den Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis 3.392.000 € (Laufzeit: 2020 – 2021).

    Das ehemalige Frauenzuchthaus Hoheneck war das größte Frauengefängnis der DDR. Die Gedenkstätte soll den politischen Widerstand von Frauen gegen die kommunistische Gewaltherrschaft würdigen und möchte Anlaufpunkt der »Frauen von Hoheneck« sein. Ein Schwerpunkt wird auch das Thema Zwangsarbeit im Strafvollzug der DDR sein. Projektträger und Antragsteller ist die Große Kreisstadt Stollberg.

    Das ehemalige Kaßberg-Gefängnis war die zentrale Durchgangsstation für alle durch die BRD aus DDR-Gefängnissen freigekauften Häftlinge. Dieses Alleinstellungsmerkmal soll ein Themenschwerpunkt der Gedenkstätte werden. Einbezogen in die Betrachtung werden auch die Nutzungen bis 1945 (NS-Zeit) sowie 1945 bis 1952 (SBZ). Geplant ist außerdem der Aufbau eines Zeitzeugen-Archivs für freigekaufte Häftlinge, da diese bislang noch nicht über eine solche zentrale Anlaufstelle verfügen. Projektträger und Antragsteller ist der Verein »Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V.«.

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