10.8 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

DGB-Bezirksvorstand Sachsen fordert Verbesserung der Mitbestimmung von Personalräten

Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Der DGB-Bezirksvorstand Sachsen hat die Sächsische Staatsregierung aufgefordert, die Mitbestimmung der Personalräte in Sachsen durch die Novellierung des Sächsischen Personalvertretungsgesetzes zu verbessern.

    „Im Koalitionsvertrag ist festgeschrieben, dass die Koalition die Mitbestimmung für die Beschäftigten verbessern wird und dafür das Personalvertretungsgesetz bis Ende 2021 weiterentwickelt. Die Sächsische Staatsregierung muss jetzt liefern und die Mitbestimmung der Personalräte deutlich stärken“, sagte der sächsische DGB-Vorsitzende Schlimbach.

    „Wir fordern volle Mitbestimmungsrechte der Personalräte bei allen personellen, sozialen, organisatorischen, wirtschaftlichen und innerdienstlichen Maßnahmen der Dienststelle. Die lediglich punktuelle Einbeziehung zu einzelnen Themen ist nicht ausreichend“, sagte Markus Schlimbach.

    Weiter fordern die DGB-Gewerkschaften, dass die Mindestzahl der Mitglieder von Personalratsgremien von einer auf zwei Personen erhöht wird. In der Regel bestehen sie aus drei oder mehr Personen. Die gestaffelte Freistellung nach Anzahl der Beschäftigten sollte bereits ab 200 Beschäftigten eine Vollzeitstelle umfassen, ab 501 bereits zwei Vollzeitstellen. Bisher besteht die Möglichkeit erst ab 275.

    Ausdrücklich weisen die Gewerkschaften darauf hin, dass den freigestellten Personalräten nicht länger Nachteile durch ihre wichtige Tätigkeit entstehen dürfen.

    „Nach den in Sachsen geltenden Regelungen führt die Tätigkeit zu Nachteilen in der Zeit der Freistellung und bei Rentenansprüchen. Es ist höchste Zeit, diese Nachteile auszuschließen. Dafür muss eine verpflichtende Nachzeichnung einer fiktiven beruflichen Laufbahn für freigestellte Personalräte festgeschrieben werden“, sagte Schlimbach.

    Außerdem werden Verbesserungen für die Jugend- und Auszubildendenvertretungen gefordert.

    „Wir erwarten jetzt einen schnellen Start der Gespräche, um den Koalitionsvertrag zu erfüllen. Die Gewerkschaften werden sich aktiv für die Weiterentwicklung des Personalvertretungsgesetzes einsetzen und für die Verbesserung der Mitbestimmung kämpfen“, sagte Schlimbach.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige