4.9 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Hochwasserschutz für Olbernhau: Neuer Bauabschnitt an der Flöha – 114 Meter Hochwasserschutzmauern und Deiche

Von Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    In Olbernhau (Erzgebirgskreis) haben an der Flöha im August 2021 unterhalb der Brücke „Am Steg“ weitere Arbeiten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes begonnen. Dort werden am linken Ufer auf einer Länge von 42 Metern Hochwasserschutzmauern sowie ein 72 Meter langer Deich gebaut. Damit wird die Lücke zu den bereits umgesetzten Hochwasserschutzanlagen geschlossen.

    Entlang der neuen Hochwasserschutzanlage sowie teilweise auf dem Deich entsteht ein Geh- und Radweg. Dieser Abschnitt soll im Juni 2022 fertiggestellt sein und kostet rund 800.000 Euro, finanziert aus Mitteln des Freistaates Sachsen und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

    Während der Bauarbeiten kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Dafür – und für möglichen Baulärm, Schmutz- und Staubentwicklung – bittet die Landestalsperrenverwaltung um Verständnis. Straßensperrungen sind allerdings nicht vorgesehen.

    Hintergrundinformation
    Allein während des Augusthochwassers 2002 entstanden in der Stadt Olbernhau rund 40 Millionen Euro Schäden durch Überflutungen. Die Stadt soll künftig vor Hochwasser geschützt sein, wie es statistisch einmal in 50 Jahren vorkommt (HQ50). Im Ort soll eine durchgängige Hochwasserschutzlinie entstehen. Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf über 20 Millionen Euro, finanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaates Sachsen.

    Seit 2014 wurden bereits mehrere Bauabschnitte fertiggestellt. Die gesamte Hochwasserschutzlinie erstreckt sich auf einer Länge von drei Kilometern von der Brücke Wiesenstraße bis zum ehemaligen Blechwalzwerk an der Grünthaler Straße. In mehreren Einzelvorhaben werden neue Hochwasserschutzmauern gebaut, Deiche ertüchtigt und Ufermauern erhöht.

    Derzeit befinden sich außerdem folgende Abschnitte im Bau:
    – Linkes Ufer zwischen Marktbrücke und Kegelbrücke: Bau von Hochwasserschutzmauern als Winkelstützwände mit Natursteinverblendung, geplantes Bauende: 2022
    – Linkes Ufer zwischen Brücke Obermühle und Brücke Unterer Flöhaweg: Bau von Hochwasserschutzwänden als Schwergewichts- oder Winkelstützwände mit teilweiser Tiefgründung auf Mikropfählen, Erhöhung Ufermauer durch Brüstungsmauer, Geländeerhöhung, Neubau von Hochwasserschutzwänden, geplantes Bauende: 2021
    – Beidseitig oberhalb Lindenbrücke: Bau Hochwasserschutzmauer auf einem Abschnitt von 150 Metern, Erhöhung Brückenwiderlager, Lückenschluss an bestehender Ufermauer auf rechter Seite, geplantes Bauende: 2021
    – Rechtes Ufer zwischen Brücke Wiesenstraße und Deich im Oberstrom: Deicherneuerung und Bau von Hochwasserschutzmauern, Ersatzneubau Fußgängerbrücke Wiesenstraße mit größerem Abflussquerschnitt (Gemeinschaftsprojekt mit der Stadt Olbernhau), geplantes Bauende: 2022

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige