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Kernenergie-Analyse – Bündnisgrüne: Atomkraft ist zu gefährlich, zu teuer und eine Innovationsbremse

Von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag
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    Ein Zusammenschluss von Energieforscherinnen und -forschern hat in Zusammenarbeit mit Scientists for Future gestern den Diskussionsbeitrag „Kernenergie und Klima“ veröffentlicht. Das Positionspapier bietet einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Wirtschaftlichkeits- und Sicherheitsaspekten der Nutzung von Kernenergie.

    Im Wesentlichen prüft das Papier die Forderungen nach einem Ausbau von Kernkraft zugunsten des Klimaschutzes.

    Dazu erklärt Dr. Daniel Gerber, Sprecher für Energie und Klimaschutz der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag: „Die Behauptung, Kernenergie stelle die Lösung der Klimakrise dar, verschließt die Augen vor wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Realitäten. Der Rückgriff auf Kernenergie bedeutet, politische Fehler der Vergangenheit zu wiederholen und erneut Herausforderungen auf die nachfolgenden Generationen abzuwälzen. Zudem sagt die Studie deutlich: Kernkraft ist zu gefährlich, zu teuer und zu langsam verfügbar, um im Kampf gegen die Klimakrise eine Rolle zu spielen.“

    „Wir haben bereits heute nachhaltige Lösungen für unser Energiesystem der Zukunft: Der Strom aus Photovoltaik und Windkraft ist unschlagbar günstig. Der Diskussionsbeitrag zeigt: Wir können aus Windenergie Strom für weniger als vier Cent pro Kilowattstunde gewinnen und die Stromgestehungskosten werden weiter sinken. Die Produktion von Atomstrom kostet uns hingegen mehr als zehn Cent pro Kilowattstunde.“ (1)

    Weiterhin betont Gerber: „In 70 Jahren seit der kommerziellen Nutzung hat es die Atomenergie nicht geschafft, wirtschaftlich zu sein. Insbesondere Bau- wie auch Kapitalkosten gehen in Milliardenhöhe und übersteigen in allen Projekten die Planungen. Die Kosten für Rückbau, die unbezifferbaren Ewigkeitskosten wie auch die Endlagerung sind hier noch nicht einmal eingerechnet.“

    „Atomkraft ist keine Übergangslösung und nicht mit der sozial-ökologischen Transformation vereinbar: Unsere Netze mit Atomstrom zu speisen, hemmt den dringend nötigen Ausbau erneuerbarer Energien. Die Klimakrise erfordert von uns ein zügiges und innovatives Handeln, kein Festhalten an gefährlichen und teuren Technologien der Vergangenheit.“

    Weitere Informationen:

    (1) Quelle: Diskussionsbeitrag, Seite 52 – Strom aus Windenergie 40$/MWh – Atomstrom 163$/MWh

    Diskussionsbeitrag: „Kernenergie und Klima“

    Redebeitrag des Bündnisgrünen-Abgeordneten Dr. Daniel Gerber: „Atomkraft scheitert allein an den ökonomischen Rahmenbedingungen“

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