Die vollendete Schwalbennestorgel im Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli und die Vielfalt der musikalischen Aktivitäten an der Universität Leipzig stehen im Zentrum der XII. Leipziger Universitätsmusiktage vom 21. bis 28. November 2021. In den 16 Veranstaltungen des Festivals wird die Musik alter Meister genauso neu zu entdecken sein wie Neukompositionen, die die Klänge des Mittelalters und der Renaissance mit denen des 20. und 21. Jahrhunderts verbinden.

Neben Orgelmusik pur, gespielt von renommierten Solist/-innen aus dem In- und Ausland, werden auch die drei Ensembles der Leipziger Universitätsmusik gemeinsam mit den Orgeln im Paulinum zu hören sein. Der Leipziger Universitätschor gestaltet am Sonntag, 21. November, mit „Seelenmusik“ ein Konzert zum Ewigkeitssonntag gemeinsam mit der jungen Organistin Zita Nauratyill.

Das Leipziger Universitätsorchester führt am Dienstag, 23. November, das Konzert g-moll für Orgel, Streichorchester und Pauken von Francis Poulenc auf. Die UniBigband Leipzig verbindet die Orgel bei ihrem Konzert am Donnerstag, 25. November, mit jazzigen Klängen. Ein neues Konzertformat bilden die Mittagsmusiken, die von Studierenden verschiedenster Fachrichtungen an der Universität gestaltet werden.

Beim „Trialogue“ am Montag, 22. November, bringen drei Organisten gleich drei Orgeln im Paulinum zum Klingen: Das Konzertstück „TRIO“ von Universitätsorganist Daniel Beilschmidt bringt die Schwalbennestorgel von Metzler mit der Jehmlich-Orgel und dem Orgelpositiv von Wegscheider zusammen. Es spielen Martin Sturm, Lucas Pohle und Daniel Beilschmidt selbst.

Ein Überblick über das gesamte Programm ist als PDF-Download sowie auf der Webseite der Universitätsmusik zu finden. Tickets können an den bekannten Vorverkaufsstellen und, sofern verfügbar, an der Abendkasse erworben werden.

Die Schwalbennestorgel

Die Schwalbennestorgel im Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli wurde im Oktober von der Orgelbaufirma Metzler mit den elf noch ausstehenden Registern vollendet. Das Instrument nach dem Vorbild einer Renaissanceorgel schließt eine stilistische Lücke in der ostdeutschen Orgellandschaft (siehe auch Pressemitteilung vom 5. Oktober 2021).

Die Leipziger Universitätsmusiktage

Die Leipziger Universitätsmusiktage wurden 1994 vom damaligen Universitätsmusikdirektor Prof. Wolfgang Unger ins Leben gerufen und haben seitdem einen festen Platz im kulturellen Leben der Universität und der Stadt Leipzig. Alle zwei Jahre wird eine Fülle von musikalischen Aktivitäten Studierender und Lehrender präsentiert und die große Bandbreite der musikalischen Vergangenheit und Gegenwart der Leipziger Universitätsmusik erlebbar gemacht.

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