Zweiter Anlauf für ein geschenktes Prachtstück

Bekommen die Leipziger jetzt doch noch das „Pathos-Denkmal“ aus den USA vor die Nase gesetzt?

Für alle LeserWas gestern beschlossen wurde, muss heute nicht mehr gelten. Augenscheinlich brauchen Leute mit wilden Ideen nur ein bisschen Geduld, um dann bei der Stadt Leipzig doch zu erreichen, was sie sich wünschen. Zum Beispiel die Aufstellung eines Pathos-Denkmals in Bronze (wie es die LVZ 2008 nannte) von zwei mal acht Meter Ausmaß irgendwo im Leipziger Stadtraum. Am liebsten direkt vor der Runden Ecke. Eigentlich ein Knockout fürs Leipziger Freiheitsdenkmal.

Denn natürlich ist der Platz vor der Runden Ecke einer der möglichen Aufstellungsorte für das Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal. Erst im vergangenen Jahr hat Leipzig – nach Beschluss des Stadtrates – den Findungsprozess für das Leipziger Freiheitsdenkmal neu gestartet. Die Stiftung Friedliche Revolution wurde mit der Organisation der Bürgerbeteiligung und des Wettbewerbs beauftragt. Man wollte nicht wieder dieselben Fehler machen wie in der ersten Wettbewerbsrunde, die so krachend scheiterte.

Damals führten mehrere Einflussnahmen von OBM Burkhard Jung dazu, dass das Ganze scheiterte. Erst drückte er den Wilhelm-Leuschner-Platz, den kein Leipziger mit der Friedlichen Revolution in Verbindung bringt, als Standort für das Denkmal durch. Dann beschwerte er den künstlerischen Wettbewerb dadurch, dass auch gleich noch der ganze Platz gestaltet werden sollte, die Künstler aber keine klassischen Denkmal-Formensprachen verwenden durften.  Eine unlösbare Aufgabe, wie die Leipziger dann bei den Wettbewerbsergebnissen sehen konnten.

Ein eindrucksvolles Denkmal war so nicht zu bekommen. Und als dann auch noch in der zweiten Wettbewerbsrunde nach Punkten getrickst wurde, wurde das Ganze endgültig zu einem Fall fürs Gericht.

Und von einer transparenten, nachvollziehbaren Bürgerbeteiligung konnte auch keine Rede sein.

Aber der Prozess stockt mal wieder.

Gleichzeitig macht ein Brief des aus Thüringen stammenden CDU-Bundestagabgeordneten Johannes Selle von sich reden, in dem er dem Leipziger Oberbürgermeister das „Wende-Denkmal“ der us-amerikanischen Künstlerin Miley Tucker Frost zur Annahme und Aufstellung dringend ans Herz legt. 2008 war es der US-Generalkonsul Mark Scheland, der versuchte, in Leipzig die Fäden zu knüpfen für die Künstlerin, die eher eine sehr naive Art des Kunstmachens pflegt.

Damals gab es auch ein kleines Modell, mit dem sich allerlei Gremien – auch das vom Stadtrat berufene Sachverständigengremium „Kunst am Bau“ – intensiv beschäftigten. Die Empfehlung des Sachverständigenforums war eindeutig: Der Denkmalentwurf der Amerikanerin entsprach überhaupt nicht den Ansprüchen an ein wirklich ernst zu nehmendes Leipziger Denkmal. Und es wurde der Würde der Friedlichen Revolution in keiner Weise gerecht.

Die Stadt lehnte das Geschenk dankend ab. Auch um den eigenen Denkmalswettbewerb nicht ganz zu beschädigen. Denn eine Plastik mit den von Tucker-Frost geplanten Ausmaßen genau an der Runden Ecke würde natürlich dafür sorgen, dass Touristen und Leipziger annehmen müssten, das sei nun das Leipziger Freiheitsdenkmal. Der Unterschied zum zwar umstrittenen, aber letztlich doch anspruchsvollen Berliner Denkmal wäre offenkundig. „Schilda“ wäre wohl noch der sanfteste Spitzname, den die einstige „Heldenstadt“ für dieses Denkmal einer Künstlerin bekäme, die bislang eher durch religiöse und patriotische Kunstwerke von sich reden machte.

Und der Standort an der Runden Ecke ist ja noch viel sensibler. Immerhin soll hier ja ein richtiges Demokratieforum entstehen. Die Ausstellung in der Gedenkstätte Runde Ecke soll endlich überarbeitet werden. Die Gelder dafür hat das Wissenschaftsministerium gerade zur Verfügung gestellt. Was aus dem alten Stasi-Bau wird, soll in einem Städtebau-Wettbewerb geklärt werden. Immerhin soll hier ein neuer städtischer Ort mit Gedenk- und Aufenthaltsqualität entstehen.

Und dann so ein Denkmal direkt im Promenadengrün?

Sollte man da nicht erst einmal das zuständige Amt für Stadtgrün und Gewässer fragen? Selbst das einst von der „Bild“-Zeitung spendierte Stück Berliner Mauer steht hier ziemlich trist und beziehungslos in der Gegend herum. Das Denkmal der US-Amerikanerin dürfte ganz ähnlich zusammenhangslos wirken.

Dazu schickten wir einen ganzen Fragenkatalog an die Verwaltungsspitze.

Bekommen haben wir eine kurze, ausweichende Antwort von Pressesprecher Matthias Hasberg: „Das Schreiben des Abgeordneten Selle ist beim Oberbürgermeister eingegangen. Geplant ist, das Denkmal dem Bürgerkomitee zu überlassen, daran gibt es aus Sicht der Stadt nichts zu beanstanden (da offenbar auch die Kostenfrage geklärt ist). Ob, wie und wo eine Aufstellung möglich ist, wird in den nächsten Wochen zu klären sein.“

Das klingt nicht nach einer klaren Position. Wir hatten eigentlich acht recht konkrete Fragen gestellt, die genau diesen Nebel von „wird in den nächsten Wochen zu klären sein“ ein wenig aufhellen sollten. Die Antwort bestätigt eher die Vermutung, dass Miley Tucker-Frost mit ihrem neuen Vorstoß diesmal offene Türen im Rathaus findet und einfach mit Forschheit das erreicht, was eigentlich das Vorrecht der Leipziger ist: selbst zu bestimmen, was für ein Denkmal sie in Erinnerung an den Herbst ’89 haben möchten.

Unsere ursprünglichen Fragen:

„Im Jahr 2008 machte der Versuch der US-Amerikanern Miley Tucker Frost von sich reden, Leipzig ein von ihr gestaltetes Denkmal zur Friedlichen Revolution zu schenken – finanziert von Mäzenen aus den USA. Die Stadt lehnte das Geschenk vor allem aus künstlerisch-ästhetischen Gründen ab.

Nun versucht der CDU-Abgeordnete Johannes Selle, der Stadt das Denkmal über den Umweg Bürgerkomitee Leipzig/Museum in der Runden Ecke wieder anzudienen.

  1. Wie reagiert der OBM auf den Brief des CDU-Abgeordneten? Gilt die Entscheidung von 2008 noch, das Geschenk abzulehnen?
  2. Gibt es einen Vorstoß des Bürgerkomitees Leipzig, das Geschenk anzunehmen und dafür einen Standplatz im Leipziger Stadtraum zu bekommen?
  3. Schon 2008 wurde darüber diskutiert, das 8 x 2 Meter große Kunstwerk an der Runden Ecke aufzustellen. Gibt es auch diesmal einen solchen Vorstoß? Ist ein solcher Antrag bei der Stadt eingegangen? Und wie reagiert die Stadt auf den Antrag, so ein Denkmal im denkmalgeschützten Promenadenring aufstellen zu wollen? Werden die Ämter dazu fachlich entscheiden oder gibt es eine Weisung des OBM?
  4. 2008 äußerte sich das von der Stadt berufene Sachverständigenforum „Kunst am Bau“ eindeutig gegen den von Miley Tucker Frost vorgelegten Entwurf, der nicht den hohen Ansprüchen an Denkmalgestaltungen in der Stadt genügt. Auch nicht der Würde des Gedenkens an den Herbst 1989. Gilt das noch? Wird das Sachverständigenforum noch einmal zum Thema befragt? Oder werden die Übereinkommen jetzt beim zweiten Versuch außer Kraft gesetzt?
  5. Der Standort an der Runden Ecke ist auch einer der möglichen Standorte für das in Leipzig geplante Freiheits- und Einheitsdenkmal. Wie ist der Arbeitsstand der Stadt dazu? Sollte die Stiftung Friedliche Revolution nicht bald ein Startsignal für Beteiligungsprozess und Wettbewerb bekommen?
  6. Ist die erneute Verzögerung im Wettbewerbsprozess dem erneuten Vorstoß von Miley Tucker Frost geschuldet, ihr Kunstwerk unbedingt in der Stadt Leipzig aufstellen zu wollen und damit auch die Denkmalsidee für das Freiheitsdenkmal zu okkupieren?
  7. Welche Gremien werden mit dem Vorgang jetzt befasst? Oder sieht die Verwaltung keinen Grund, weitere Gremien zu befassen?
  8. Oder gibt es einen Vorstoß des Bürgerkomitees Leipzig, der eine Befassung der Verwaltung und der Entscheidungsgremien mit dem Thema unumgänglich macht?“

Der Stadtrat tagt: Wie weiter beim Freiheits- und Einheitsdenkmal? + Video

Runde EckeFreiheits-und-EinheitsdenkmalMiley Tucker-Frost.
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Von Diktatur halten die Berliner nicht viel
Diskriminierungserfahrungen der Berliner. Grafik: Berlin-Monitor

Grafik: Berlin-Monitor

Für alle LeserBerlin hat jetzt auch einen Monitor. So wie Thüringen einen Thüringen-Monitor hat und Sachsen einen Sachsen-Monitor. Und die ersten Ergebnisse, die am Mittwoch, 21. August, vorgestellt wurden, zeigen etwas, was der Sachsen-Monitor eher verwischt als deutlich macht: In Großstädten ticken die Menschen anders als in ländlichen Regionen. Nicht nur die Lebenswelten driften auseinander, auch die Einstellungen zu Demokratie und Weltoffenheit.
LVB sehen keine Zukunft mehr für die Straßenbahnverbindung zum Völkerschlachtdenkmal
Buslinie 70 auf der Schlachthofbrücke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserOb das so eine gute Idee ist? Leipzig denkt zwar intensiv über den Ausbau des Straßenbahnnetzes nach, um den Anteil des ÖPNV im täglichen Verkehr deutlich zu erhöhen. Aber die bis jetzt noch bestehende Ausweichstrecke über die Richard-Lehmann-Straße soll 2021 im Zuge der Komplettinstandsetzung der Schlachthofbrücke am MDR zurückgebaut werden. Eine notwendige Sanierung der Gleise, so die LVB, sei nicht förderfähig.
Was kann man tun, wenn Vorgesetze kein Vorbild sind und mit den Mitarbeitern nicht kommunizieren?
Treppenhaus im Neuen Rathaus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Bilanz, die Leipzigs Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning am Dienstag zog, war knapp, aber deutlich: „Stadt-Mitarbeiter sind zufrieden und dennoch kritisch“. Die Stadtverwaltung von Leipzig bietet zwar eine Menge interessanter und abwechslungsreicher Arbeitsplätze. Aber in der Mitarbeiterführung gibt es in einem Viertel der Stadtverwaltung spürbare Probleme.
Dornier 328NEU soll ab 2023 am Flughafen Leipzig/Halle gebaut werden
Wirtschaftsminister und Vize-MP Martin Dulig und Fertigungsleiter Nico Neumann betreten die D328NEU. Foto: SMWA/Bonss

Foto: SMWA/Bonss

Für alle LeserSeit ein paar Tagen schon wurde gemunkelt. Seit Mittwoch, 21. August, ist es jetzt offiziell: Das US-amerikanische Luft- und Raumfahrtunternehmen Sierra Nevada Corporation (SNC) und die 328 Support Services GmbH (328SSG) haben am Mittwoch, 21. August, ihre Pläne zur Gründung eines neuen Flugzeugherstellers am Flughafen Leipzig/Halle bekannt gegeben.
Wessen Erbe ist eigentlich die ostdeutsche AfD?
Ein Ei und das andere: AfD und Pegida als Einheit auch in der Optik. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDa ackern sich die demokratischen Parteien die ganze Zeit ab, sich in einem relativ fairen politischen Wettbewerb zu behaupten – und dann kommt eine Marketingtruppe in Blau-Rot und beansprucht einfach mal die Wende für sich. Oder doch die Friedliche Revolution? Zahlreiche bekannte Bürgerrechtler verwahren sich gegen den Missbrauch. Aber hat nicht eher Andreas Wassermann recht, der in seinem „Spiegel“-Essay schreibt: „Die AfD gehört zum Erbe von '89“?
Warum kann die SPD ihre Erfolge in der Regierungskoalition nicht in Wählerstimmen ummünzen?
Klare Ansage in Lindenau. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserWie macht man eigentlich Wahlkampf als Noch-Regierungspartei, auch wenn man die ganzen fünf Jahre immer nur der kleine Koalitionspartner war wie die SPD in Sachsen? Eine nicht ganz unwichtige Frage in einer Zeit, wo die SPD immer wieder dafür abgestraft wird, weil sie als kleiner Koalitionspartner der CDU das Weiterregieren ermöglicht. Da geht selbst das unter, was die SPD gegen den großen Partner durchgesetzt hat. Wie soll der Wähler das sortieren?
Mehr als 1.000 Menschen protestieren gegen Mini-Poggenburg-Kundgebung + Video
Etwa 1.000 Menschen demonstrierten in Connewitz. Foto: René Loch

Foto: René Loch

Für alle LeserEtwa 1.000 Menschen beteiligten sich am Mittwochabend, den 21. August, an einer antifaschistischen Demonstration des Aktionsnetzwerkes „Leipzig nimmt Platz“ durch Connewitz. Anlass war eine Kundgebung von André Poggenburg auf der Richard-Lehmann-Straße. An dieser beteiligten sich zehn Personen.
Ticketverlosung: Wassertropfen & Seifenblase. Ein Ringelnatz-Abend
Ringelnatz-Lesung im Botanischen Garten. Foto: Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik

Foto: Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik

VerlosungAm 13. September gibt es im Botanischen Garten Lesung Nr. 2 der neuen Reihe Die besondere Edition „Joachim Ringelnatz. Wassertropfen & Seifenblase“. Das Text-/Hörbuch ist anlässlich des 4. Gedichtfilmwettbewerbs zur Lyrik des 1883 in Wurzen als Hans Bötticher geborenen Ringelnatz erschienen. Freikäufer haben die Möglichkeit, 1x2 Freikarten zu ergattern.
„Friedlich einschlafen und nicht mehr aufwachen“: 80-Jährige Seniorin soll wegen versuchten Mordes ins Gefängnis
Erika S. nimmt zum Prozessauftakt neben ihrem Verteidiger Hagen Karisch Platz. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserÄußerlich gefasst nahm Erika S. am Mittwoch ihr Urteil entgegen: Die 80-Jährige soll wegen versuchten Mordes an ihrem Ehemann ins Gefängnis. Sie hatte versucht, ihn und sich selbst mit Schlaftabletten zu töten, da sie mit der Pflege des schwer Demenzkranken überfordert war. In seiner Urteilsbegründung ging der Richter auch auf die Frage ein, warum die Kammer trotz schwieriger Umstände diese harte Entscheidung traf.
Grüne machen sich Jugendparlaments-Antrag zum Klimanotstand zu eigen und fordern eine Klimaanpassungsstrategie
Gewitterzelle über Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserImmer deutlicher wird, dass die älteren Politiker in einem völlig anderem Verhältnis zur Zeit leben. Sie haben sich augenscheinlich daran gewöhnt, dass alles seinen gemächlichen Gang geht und dass man selbst für wichtige Richtungsentscheidungen jahrelang Zeit hat. Und nur die jungen Leute scheinen zu spüren, dass auch eine Stadt wie Leipzig keine Zeit mehr hat, sich auf die Folgen des Klimawandels einzustellen. Im April stellte das Jugendparlament seinen Antrag zum Klimanotstand.
Vielfalt der Industriekultur: Eröffnung der 7. Tage der Industriekultur
Zur feierlichen Eröffnung der 7. Tage der Industriekultur kamen heute Akteure aus der Stadt Leipzig und der Region in die VDI-GaraGe, um gemeinsam über das facettenreiche Thema „Industriekultur und Strukturwandel" zu sprechen. © Industriekultur Leipzig e.V.

© Industriekultur Leipzig e.V.

Mit einem Netzwerktreffen der diesjährigen Akteurinnen und Akteure aus Leipzig und der Region sowie dem bereits traditionellen Industrie|Kultur|Festival #4 unmittelbar im Anschluss werden am Mittwoch die 7. Tage der Industriekultur Leipzig feierlich eröffnet.
Innenminister Wöller hat drei mobile Verkehrsschulen für Kinder und Jugendliche übergeben
Prof. Dr. Roland Wöller, Staatsminister des Innern. Foto: Pawel Sosnowski

Foto: Pawel Sosnowski

Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller hat heute auf dem Verkehrsübungsplatz am Stadion Heiliger Grund in Meißen gemeinsam mit dem Präsidenten der Landesverkehrswacht Sachsen e.V. (LVW), Andreas Nowak, drei Fahrzeuge, die zukünftig als mobile Verkehrsschulen genutzt werden, übergeben. Diese werden durch die Gebietsverkehrswacht Meißen e.V., die Gebietsverkehrswacht Torgau e.V. sowie die Kreisverkehrswacht Vogtland e.V. zur Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt.
SPD-Fraktion legt nach: Wo bleiben die Prüfergebnisse für die anderen geplanten Fahrradstraßen in Leipzig?
Ausweisung für eine Fahrradstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDa war sich Leipzigs Straßenverwaltung im Juli ziemlich sicher: Die nördliche Karl-Liebknecht-Straße, die die Leipziger eigentlich nur noch KarLi nennen, kann nicht zur Fahrradstraße umgewandelt werden. Es gibt dort zu wenige Radfahrer/-innen. Beantragt hatte das das Jugendparlament. Aber so will das zumindest die SPD-Fraktion nicht stehen lassen. Sie beantragt jetzt eine richtige Vorlage zu den Fahrradstraßen in Leipzig. Nur über der KarLi bleibt ein Fragezeichen.
Am 25. August: Familienführung im Völkerschlachtdenkmal
Foto vom Fundamentbereich des Völkerschlachtdenkmals , "Foto: SGM"

"Foto: SGM"

Das Völkerschlachtdenkmal hat neben einer schönen Aussicht noch vieles mehr zu bieten. Was dies alles ist, zeigt die Familienführung am Sonntag, dem 25.8., um 10.30 Uhr, bei welcher der beeindruckende Denkmalbau gemeinsam erkundet wird.
Neuer Weg für Fahrradfahrer und Fußgänger wird ab 25. September teilweise geöffnet
Die Tunnelbaustelle am Equipagenweg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserRichtig glücklich war auch der ADFC nicht mit der Tunnellösung, mit der künftig Radfahrer und Fußgänger, die zum Cospudener See wollen, unter den Gleisen der Eisenbahn hindurchgeführt werden. Aber 2018 begonnen, nähert sich der Bau jetzt seinem Finale. Ab 25. September kann zumindest schon mal die Hälfte der Tunnelspuren genutzt werden, kündigt die Deutsche Bahn als Bauherrin an.