Quartalsbericht Nr. 1/2018

Ohne Migration wäre das starke Leipziger Bevölkerungswachstum schlicht nicht denkbar

Für alle LeserEs gibt Zahlen, über die man sich streiten kann. Wenn man streitlustig ist. Etwa die Frage, woraus sich eigentlich das Leipziger Wachstum speist. „Aus neuen Arbeitsplätzen“, sagt FDP-Stadtrat Sven Morlok. Recht hat er. Man wäre ja schon froh, wenn auch die Regierungspolitik die Sache so sachlich und nüchtern sehen könnte. Dann würde man vielleicht auch zugeben, dass Großstädte deshalb prosperieren, weil sie funktionierende Transitorte sind. Migration ist der Treibstoff der Wirtschaft.

Da hab ich jetzt aber was hingeschrieben. Aber jede Leipziger Bevölkerungsstatistik belegt es. Anders ist der massive Schrumpfungsprozess der 1990er Jahre, in dem Leipzig über 100.000 Einwohner verlor, genauso wenig zu erklären wie das Wachstum um über 100.000 Einwohner in den letzten 15 Jahren. Denn es resultiert ganz allein aus dem Saldo von Zuwanderung und Wegzug.

Wenn Menschen dableiben, dann bedeutet das, dass sie hier eine Arbeit und eine Existenzgrundlage gefunden haben. Und das trifft eben nicht nur auf die Zehntausende junger Sachsen zu, die seit 2000 in Leipzig gelandet und hängengeblieben sind, sondern auch auf tausende junger Menschen aus Westdeutschland, auf junge Europäer, die Leipzig als europäische Stadt empfinden, und auch auf Migranten aus aller Welt.

Die Statistik, die Andreas Martin im neuen Quartalsbericht für Leipzig aufmacht, zeigt es sehr deutlich, dass hinter dem außerordentlichen Wachstum seit 2011 zu über der Hälfte der Zuzug von Migranten steht. Nicht nur von Flüchtlingen. Die Ankunft der Kriegsflüchtlinge aus Syrien datiert ja erst ins Jahr 2015. Aber schon vorher trugen Migranten besonders stark zum Bevölkerungswachstum in Leipzig bei. Oder mit den Worten von Andreas Martin: „Diese tatsächlich sehr dynamische Entwicklung basiert zu einem Großteil (53,8 Prozent) auf dem Zuzug von Einwohnern mit Migrationshintergrund.“

Mit Betonung auf Migrationshintergrund. Denn Ausländer bleibt man ja nicht ewig. Wenn man wirklich Fuß fast, erwirbt man selbst oder spätestens irgendwann die Kinder die Staatsbürgerschaft. Nach einigen Generationen gehört man einfach dazu, fragt kein Mensch mehr nach russischen, polnischen oder französischen Wurzeln. Die Vorfahren aller Leipziger waren irgendwann einmal Migranten. Ausnahmslos.

Entwicklung der Altersgruppen nach Migrationshintergrund. Grafik: Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen

Entwicklung der Altersgruppen nach Migrationshintergrund. Grafik: Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen

Und alle sind sie nach Leipzig gekommen, weil man hier eine Existenz aufbauen konnte. Und sei es nur als Handwerksgeselle oder Küchenmagd im stolzen Mittelalter. Wer kennt die Berufe aller seiner Vorfahren?

Aber die Leipziger Entwicklung zeigt eben auch, wie hoch die Integrationskraft einer Großstadt ist, die strategisch günstig gelegen, weltoffen und fleißig ist. Dann wird sie nicht nur für junge, kluge Köpfe aus ihrem näheren Einzugsgebiet interessant, sondern auch für Menschen aus anderen Ländern.

Von rund 10.000 Menschen, die Leipzig in den letzten Jahren jedes Jahr an Einwohnern dazugewann, waren rund 5.000 Menschen mit einem Migrationshintergrund, die anderen waren aus deutschen Gefilden zugewandert. In den Jahren 2015 und 2016 übertraf dann die Zahl der Migranten deutlich die der Zugezogenen ohne Migrationshintergrund.

Durch den Rückgang der Flüchtlingszahlen pegelte sich das Verhältnis 2017 wieder in Richtung der älteren Zahlen ein, auch wenn die Zahl der Migranten mit (ausländischem) Migrationshintergrund dauerhaft hoch bleiben wird. Denn sie sind ja im Schnitt deutlich jünger als die einheimische Bevölkerung (30,6 Jahre im Verhältnis zu 42,4 Jahren), und das heißt: Sie gründen Familien, bekommen Kinder.

In den Kitas und Schulen ist schon deutlich zu beobachten, was das heißt: Der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund liegt schon deutlich über 20 Prozent.

Die Stadt funktioniert also genauso, wie sie über 1.000 Jahre lang funktioniert hat – nur dass die Migranten nicht mehr nur aus Franken, Schwaben und Böhmen kommen, sondern der Einzugsbereich sich deutlich vergrößert hat.

Ohne den Krieg in Syrien wären vielleicht die Syrer nie so stark vertreten. Aber sie sind natürlich seit 2015 die größte Zuwanderungsgruppe. Und da kein Mensch eine Lösung für das Syrien-Debakel hat, werden viele von ihnen mit der Zeit garantiert richtige Leipziger und Westsachsen. Sie werden in all die Branchen einsteigen, die jetzt schon händeringend Arbeitskräfte suchen. Und sie werden mithelfen, dass die Leipziger Wirtschaft brummt.

Wer etwas anderes erwartet, ist mit dem Klammerbeutel gepudert.

Und dasselbe trifft auch auf die Afghanen zu, die die höchstnärrischen Lederhosenträger der CSU wieder in ein Land zurückschicken möchten, in dem Mord und Totschlag die Tagesordnung sind. Kein Mensch hat auch nur einen Plan, wie der Bürgerkrieg in Afghanistan aufhören soll. Die Afghanen stellen – nach Syrern und Rumänen – die drittgrößte Zuwanderergruppe der letzten drei Jahre. Bei der Pressekonferenz zum Quartalsbericht ging ja schon die Mutmaßung um, die meisten Rumänen seien gar nicht angemeldet und würden wohl alle schwarz auf dem Bau beschäftigt.

Aber die Zahlen legen eher die Vermutung nahe, dass sie sehr wohl angemeldet sind. Der Zoll geht ja längst regelmäßig auf Kontrolle – nicht nur auf Baustellen, auch in Gaststätten. Da meldet man seine Arbeitskräfte wohl lieber an.

Aber wer die Liste durchsucht, findet Zuwanderer aus den unterschiedlichsten Ländern, die Leipzig garantiert auch deshalb attraktiv finden, weil Zuwanderer aus verschiedensten Ländern diese Stadt bereichern. In der Reihenfolge der letzten Jahre: Syrer, Rumänen, Afghanen, Iraker, Polen, Russen, Bulgaren, Türken, Vietnamesen, Italiener, Franzosen … Manches erzählt natürlich von schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen im Heimatland. Und wer schon in der EU lebt, hat natürlich bessere Karten: Er oder sie können sich ihren Wohn- und Arbeitsort frei wählen.

Wer draußen lebt, hat mit den ganzen Problemen der deutschen Asyl- und Einwanderungsbürokratie zu tun. Und dem immer noch fehlenden Einwanderungsgesetz, für das eigentlich jetzt so langsam die Wirtschaftskammern kämpfen müssen, wenn ihnen die Zukunft des Wirtschaftsstandorts wichtig ist.

Und Andreas Martin listet auch wieder schön auf, welche Migrantengruppen Leipzig besonders bunt machen. Und das ist zuallererst die große Gruppe der Menschen, die aus der Russischen Föderation zugewandert sind: 8.450 mittlerweile. Nur die Syrer kommen da mit 8.441 Personen fast heran. Danach folgen Polen (4.641), Rumänen (3.598) und Vietnamesen (3.431).

Selbst aus Frankreich, Großbritannien, den USA, Griechenland und Spanien leben jeweils über 1.000 Menschen in Leipzig. Einige werden ganz sicher auch studieren. Andere haben in den hochdotierten Leipziger Forschungsinstituten angedockt oder eine Firma aufgemacht. Es wird gar nicht mehr anders gehen: Leipzig wird immer internationaler werden.

Inzwischen haben 83.406 Leipziger einen (direkten) Migrationshintergrund, sind also in den beiden jüngsten Generationen zugewandert und haben dazu beigetragen, dass Leipzig wieder auf über 590.000 Einwohner anwuchs.

Die Alternative wäre tatsächlich – auch wenn es einige Leute nicht wahrhaben wollen – dauerhafte Schrumpfung. Städte leben aber von Zuwanderung. Auch wenn das wie ein Kommen und Gehen aussieht. Sie sind ein Ort des Transits. Und manche bleiben für immer da, weil sie an diesem Transitort alle Chancen gefunden haben, ihre Träume vom Leben zu verwirklichen.

QuartalsberichtMigranten
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 
10 Kommentare

Kommentar schreiben



Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

SPD-Fraktion reicht die Idee zum S-Bahn-Ring tatsächlich als Prüfantrag ein
S-Bahn auf dem Weg nach Altenburg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn der jetzt stattfindenden Mobilitätswoche ist die Leipziger SPD vorgeprescht mit der Idee, auf den existierenden Gütergleisen rund um Leipzig einen kompletten S-Bahn-Ring einzurichten. Die Fraktion der SPD im Rathaus hat die Idee gleich aufgegriffen – und kann sich durchaus auch Varianten für so einen Ring vorstellen.
Neue Zugbehandlungsanlage und neuer Haltepunkt Essener Straße sind fertig
ICE auf neuem Gleis im Hauptbahnhof-Vorfeld. Foto: DB

Foto: DB

Für alle LeserNoch ist das berühmte Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8 nicht ganz fertig. Zum Beispiel laufen in Leipzig noch die Arbeiten zur schnellen Einbindung der ICE in den Hauptbahnhof Leipzig. Was natürlich nur in Etappen passieren kann. Ab Mittwoch, 26. September, gibt es deshalb die nächste Sperrung im Bahnknoten.
ÖPNV und Radverkehr sind noch immer die Findelkinder der deutschen Verkehrspolitik
Radfahrer an der Brandenburger Straße. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserEs ist zwar keine detaillierte Umfrage, die die Umfragewerte auch für einzelne Kommunen ermittelt. Aber das Gesamtbild, das die jüngste Forsa-Umfrage im Auftrag des VCD für deutsche Städte und Gemeinden zeigt, ist deutlich: Die Deutschen empfinden Radverkehr und ÖPNV eindeutig als die Schmuddelkinder der Verkehrspolitik. Hier wird viel zu wenig getan.
Deutsche Bahn baut die alte Eisenbahnbrücke über die Dieskaustraße zurück
Eisenbahnüberführung Dieskaustraße: Blickrichtung Norden. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserVon Mittwoch, 26. September, um 4 Uhr bis Freitag, 28. September, ebenfalls 4 Uhr sowie von Samstag, 6. Oktober, 16 Uhr bis Dienstag, 9. Oktober, 4 Uhr, bestehen Einschränkungen im Straßen- und Straßenbahnverkehr in der Dieskaustraße zwischen Klein- und Großzschocher. Im September wird die bestehende Eisenbahnbrücke zurückgebaut, teilt die Deutsche Bahn mit, und im Oktober wird das seitlich vorgefertigte neue Brückenbauwerk an seine richtige Position eingeschoben.
Das schlaflose Buch und die Frage nach dem Wertvollsten im Leben
Moni Port: Das schlaflose Buch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMan hat es beinah vergessen, denkt sich so als großer Mensch: Kindsein ist doch ganz einfach. Nicht so kompliziert wie das Leben als Erwachsener. Man futtert, spielt, macht sich schmutzig, will nicht ins Bett und – na ja – dann kann man nicht einschlafen. Weil der ganze Tag so aufregend war. Zum Beispiel. Das kennen auch die Großen. Aber was kann man tun, wenn im Kopf die Show immer weiterläuft und nirgendwo ein Aus-Knopf ist?
Ist der überforderte Hypothalamus schuld an vielen Depressionen?
Blick von der linken Schläfe aus auf den linken Hypothalamus im Zentrum des Gehirns: Bei Personen mit Depressionen und bipolarer Störung sind vermutliche einige Regionen des Hypothalamus vergrößert (rot), einige sind jedoch auch verkleinert (gelb). Foto: Acta Psychiatrica Scandinavica

Foto: Acta Psychiatrica Scandinavica

Für alle LeserDass viele unserer seelischen Krankheiten mit direkten Veränderungen in unserem Körper zusammenhängen, wird selbst der Forschung erst nach und nach bewusst. Ein Grund ist natürlich, dass man erst so langsam lernt, wie unser Gehirn funktioniert und welche Folgen Veränderungen in einzelnen Regionen für unser Empfinden haben. Und Depressionen haben augenscheinlich auch Ursachen in unserem Gehirn. Ein Forschungsergebnis aus Leipzig.
Drei Fraktionen beantragen mehr soziale Komponenten für die Leipziger Gästetaxe
Auch junge Familien haben in der Regel kein dickes Reisebudget. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAuch dieser Punkt war dann in der Ratsversammlung am 19. September nicht mehr unterzubringen: Punkt 21.14 „Einführung der Gästetaxe“. Auch so ein Punkt mit viel Diskussionsbedarf. Der Finanzbürgermeister hat ja bekanntlich eine neue Fassung vorgelegt. Die Fraktionen von SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen aber haben einen Änderungsantrag mit einer ganzen Latte von Änderungswünschen eingereicht.
RB Leipzig vs. FC Salzburg 2:3 – Ohne Ideen das Dosenduell verloren
Der Ex-Salzburger Ilsanker bereitete das 0:1 gegen seinen aktuellen Club vor. Foto: GEPA Pictures

Foto: GEPA Pictures

Für alle LeserEs war zweifellos ein besonderes Duell zwischen den Clubs mit den auffallend ähnlichen Vereinslogos. Durch ein Tor kurz vor dem Abpfiff setzte sich das RB-Original aus Salzburg mit 3:2 gegen die Kopie aus Leipzig durch. Während der 90 Minuten zeigte das Team von Ralf Rangnick erhebliche Abwehrschwächen und wenige Ideen im Spielaufbau.
Autorenlesung mit Gert Loschütz – „Ein schönes Paar“
Foto: Schöffling & Co.

Foto: Schöffling & Co.

Beim Ausräumen seines Elternhauses stößt der Fotograf Philipp auf einen Gegenstand, der in der Geschichte seiner Eltern eine entscheidende Rolle gespielt hat. Die beiden, Herta und Georg, waren ein schönes Paar. Philipp erinnert sich an ihr junges Liebesglück, ihre Hoffnungen und Gefährdungen, an die überstürzte Flucht seines Vaters aus der DDR in den Westen.
Sonderausschuss des Stadtrats plädiert eindeutig für das nachhaltige Mobilitäts-Szenario für Leipzig
Straßenbahnhaltestelle Goerdelerring. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Ende reichte die Zeit nicht mehr. Der Tagesordnungspunkt 21.6 „Mobilitätsstrategie 2030 für Leipzig“ musste am Mittwoch auf die nächste Sitzung des Stadtrates am Donnerstag, 27. September, verschoben werden. Wobei sich längst abzeichnet, dass der Stadtrat wohl für das Nachhaltigkeitsszenario stimmen wird. Schon aus simplen finanziellen Überlegungen. Und natürlich Überlegungen zur Attraktivität der Stadt.
Beschlüsse des Leipziger Stadtrates werden in der Fluglärmkommission regelmäßig überstimmt und vom Bund ignoriert
Protest im Rathaus gegen die kurze Südabkurvung und Lärm am Flughafen Leipzig/Halle. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserMit der Einwohneranfrage von Lars Kirchhoff war die Kurze Südabkurvung am Leipziger Flughafen am Mittwoch, 19. September, wieder Thema im Leipziger Stadtrat. Geantwortet hat das Ordnungsdezernat, das mit der Leiterin des Umweltschutzamtes die Leipziger Vertreterin in die Fluglärmkommission entsendet. Aber die Antwort spricht Bände über die Ohnmacht der Stadt und die seltsame Rolle der „Fluglärmkommission“.
Ordnungsamt soll ab 2019 um weitere zehn Mitarbeiter aufgestockt werden
Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserMit der ersten Antwort auf ihre Anfrage zu den „Auswirkungen der Aufstockung des Stadtordnungsdienstes“ war die Freibeuter-Fraktion überhaupt nicht einverstanden. Immerhin hat der Stadtrat ja gerade zwei Mal für eine weitere Aufstockung des Stadtordnungsdienstes gestimmt. Aber wie passt die Personalaufstockung nun zu den Fallzahlen? Also fragten die Freibeuter noch einmal nach. Und bekamen am Mittwoch, 19. September, umfassend Antwort.
Immortelle – Eine verschriftlichte Liebeserklärung an die Unsterbliche von Korsika
Andrea Nabert: Immortelle. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserImmortelle? Kenn ich. Jeder deutsche Dichter, der was auf sein sentimentales Gemüt hielt, hat sie bedichtet. Aber das stimmt so nicht ganz. Denn selbst die Immortelle, die Clemens Brentano im „Schnitterlied“ bedichtet, war wohl nur eine schöne bunte Strohblume. Die richtige Immortelle wächst im Süden. Auf Korsika zum Beispiel, wo Andrea Nabert ihre Liebe zu dieser duftenden Heilpflanze entdeckte.
Die eigene Bachelorarbeit schreiben lassen – ist das möglich?
Foto: Gabi3

Foto: Gabi3

Die Bachelorarbeit ist immer etwas, was nicht einfach umzusetzen ist. Vielen Studenten fällt es neben dem Studium und der Arbeit oftmals schwer, die Arbeit selbst zu schreiben. Doch was kann man in dem Bereich machen? Eine gute und einfache Möglichkeit ist es, wen man einfach einen Ghostwriter beauftragt. Dieser kann einem die komplette Arbeit erstellen, egal ob es sich um eine wissenschaftliche Arbeit handelt oder aber auch nicht. Der Ghostwriter hält alle Vorgaben und Wünsche ein, die der Student ihm bieten kann.
Zentrum für Pressefreiheit zählt wieder mehr Angriffe auf Journalisten
Großer Slogan, wenig Ahnung vom Leben eines Journalisten und ein dicker Wohlstandsbauch. "Ich, ich, ich" als neues Lebenselixier nicht nur bei Legida. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserJournalisten sehen sich in diesem Jahr wieder vermehrt tätlichen Angriffen von Rechtsradikalen ausgesetzt. Einen entsprechenden Bericht veröffentlichte jetzt das in Leipzig ansässige Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit. Allein in Chemnitz habe es in wenigen Tagen mehr Vorfälle gegeben als im gesamten vergangenen Jahr in ganz Deutschland.