Im Stadtgebiet von Leipzig gibt es immer noch viele Gebiete, die von einer funktionierenden und bezahlbaren Breitbandanbindung abgeschnitten sind. Durch die immer weitere Verlagerung von Wissen, Informationen und Kommunikation in das Internet, werden diese Stadtteile zunehmend unattraktiver für vor allem junge Familien, Studierende, Selbstständige, Unternehmen, den Handel und Ärzte.

Welche Anstrengungen werden Sie unternehmen, um die “digitale Spaltung” innerhalb des Stadtgebietes zu beseitigen?

Die Frage der digitalen Spaltung ist keine Frage von jung und alt, denn immer mehr ältere Menschen werden von Nonlinern zu Onlinern. Oma und Opa wohnen heute häufig nicht mehr dort, von Kinder und Enkel leben. Früher hat man da Briefe mit Fotos geschickt. Heute nutzt man regelmäßig Videotelefonie bspw. über Skype.

Ich werde keinen dreistelligen Millionenbetrag aus städtischem Geld in den Ausbau kabelgebundener Netze investieren, wie dies von einigen gefordert wird. Vielmehr werde ich mit den Netzinhabern – Kabel wie Funk – das Gespräch suchen und schauen, wie die aktuellen Ausbaustände und die Planungen für die Zukunft sind. Ich persönlich denke, dass die Zukunft eher im Funkbereich – bspw. LTE – liegt, lasse mich aber auch gern eines besseres überzeugen.

So können Sie die Berichterstattung der Leipziger Zeitung unterstützen:

Redaktion über einen freien Förderbetrag senden.
oder

Keine Kommentare bisher

Schreiben Sie einen Kommentar