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Nach Kündigung von Staatsvertrag: Sicherungsverwahrung ab 2013 in Bautzen

Einige der gefährlichsten Sachsen ziehen bald nach Bautzen. Ab dem Jahr 2013 möchte der Freistaat seine Sicherungsverwahrten in der Senfstadt einquartieren. "Entsprechend den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts können in der JVA Bautzen die Sicherungsverwahrten getrennt von Strafgefangenen untergebracht werden", sagte Justizminister Jürgen Martens (FDP) am Montag.

Georg-Schumann-Straße: Abmarkierung und Radfahrstreifen doch frühestens 2013?

Der Antrag V/A 196, der am 5. Oktober 2011 ins Verfahren ging, ist ein Unikum. Nicht nur, weil ihn die CDU-Fraktion ins Verfahren gegeben hat, sondern auch, weil die Stadtverwaltung nicht "Nein" gesagt hat. Für beide ist eine derart ausgreifende Umwidmung einer Straße ein Novum. Und passieren soll das im Leipziger Norden sogar noch in diesem Jahr. Eigentlich.

2020 so reich wie Hamburg? – Ein LVZ-Interview und der unbegründete Traum vom „Geberland“

"Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, CDU, und Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, SPD, sind seriöse Kaufleute, auch im politischen Geschäft", behauptete die LVZ am 12. Februar. Dieter Wonka und Frank Lindscheid hatten die beiden zum Interview gebeten. Und dabei räsonierte Kaufmann Tillich mal wieder über das "Geberland Sachsen".

Ökolöwe kritisiert Umweltamt der Stadt: Mauersegler und Spatz werden in Leipzig selten

Der Leipziger Ökolöwe hadert einmal mehr mit der Leipziger Umweltpolitik. Denn bei der Stadt Leipzig scheint für den Vogelschutz an Gebäuden niemand zuständig. Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für Gebäudebewohner besäßen Seltenheitswert, kritisiert der Verein.

Landkreis Leipzig: Haushalt mit Ach und Krach genehmigt – nachhaltige Finanzierung fehlt

Es war haarscharf, auch wenn die Landesdirektion ihre Mitteilung vom 15. Februar überschrieb mit "Landesdirektion genehmigt Landkreis Leipzig Haushalt für 2012". Denn gleich in der Unterzeile stand: "Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes notwendig". Den sächsischen Landkreisen geht es finanziell genauso belämmert wie zum Beispiel der Stadt Leipzig. Mit noch geringeren Handlungsspielräumen.

Dresden am 18. Februar 2012: Tausende demonstrieren gegen Neonazis und Repressionen

Der Neonazi-Großaufmarsch in Dresden ist Geschichte. Vorerst zumindest. Wahrscheinlich werden die Kameraden auch kommendes Jahr versuchen, sich in der Landeshauptstadt zu versammeln. In diesem Jahr fiel das braune Stelldichein ins Wasser. Statt Neonazis zu blockieren, demonstrierten am Samstag, 18. Februar, tausende Menschen gegen braune Ideologie und staatliche Repression.

Quartalsbericht, 2. Streich: Wo sind all die Mädchen hin?

Nicht nur Leipzig geht es so: In den tragenden Jahrgängen ab 30 Jahre fehlen die Frauen. Bei den 30- bis 35-Jährigen sind es rund 2.000, bei den 35- bis 40-Jährigen sind es rund 2.500, bei den 40- bis 45-Jährigen rund 2.700. Der gesamte deutsche Osten leidet unter einem Frauenmangel. Tim Leibert hat sich mit dem Thema ausführlich beschäftigt.

Neuseenland-Kongress: Ein Ausbau des Elster-Saale-Kanals würde 106 Millionen Euro kosten

"Aus touristischer Sicht bedeutet die Realisierung des Elster-Saale-Kanals einen Quantensprung", meint Matthias Därr von DÄRR Landschaftsarchitekten aus Halle/Saale. Er ist Co-Autor der Potenzialanalyse zum Elster-Saale-Kanal, die am Donnerstag, 16. Februar, auf dem 4. Seenland-Kongress vorgestellt wurde.

Aufforstung nach Abriss: Urbaner Wald in Grünau könnte Vorbild für andere Großsiedlungen werden

Vorrangig Ebereschen sollen das Gelände der ehemaligen "Eiger Nordwand" an der Neuen Leipziger Straße in Grünau begrünen. Auch eine Skateranlage ist geplant. Mit dem Konzept "Urbaner Wald" will die Stadt Leipzig neue Akzente beim Stadtumbau setzen. Ein L-IZ-Gespräch mit Regina Dietrich vom Stadtplanungsamt.

Dresden am 13. Februar: Gedenken der Bombentoten auf dem Heidefriedhof blieb nazifrei

Die weißen Rosen sollen ein Zeichen gegen Rechts setzen. Während die Stadtoberen vergangenes Jahr im Gedenken an die Bombentoten des zweiten Weltkriegs noch ihre Kränze neben die von Neonazis legten, gelang es diesmal, das Fettnäpfchen zu vermeiden. In diesem Jahr nahm am 13. Februar niemand auf dem Dresdner Heidefriedhof teil, der äußerlich als politisch rechts hätte eingeordnet werden können.

Dresden 2012, Rückblick: Einmal um den Block und zurück

Rund 1.600 Neonazis marschierten nach Polizeiangaben am Montagabend, 13. Februar, durch Dresden. 150 mehr als im Vorjahr. Doch diesmal war's für sie mehr Frust als Jubel. Sie waren aus der ganzen Republik angereist. Einige sogar aus dem Ausland. Weit kamen sie nicht.

Dresden 2012: Friedliche Kundgebungen dank neuen Polizeikonzepts?

Friedliche Blockaden - statt aktiver Störungen wie im Vorjahr, das war das Rezept, das den Rechtsextremisten am 13. Februar in Dresden ihr "Gedenken" versalzte. Die große Beteiligung am Mahngang Täterspuren und die Bereitschaft vieler Bürger, die angemeldete Route der Neonazis zu blockieren, zeigten: Dresdens Einwohner sind sich der Rollen von Tätern und Opfern bewusst.

Landwirtschaftlicher Flächenverlust: Sachsen plädiert für Ersatzgeld anstelle von Ausgleichsmaßnahmen

Das Ziel ist ein gutes. Aber wird das, was der sächsische Umweltminister Frank Kupfer (CDU) da vorschlägt, tatsächlich eine Änderung bringen? Am 6. Februar hat er einen Brief an Bundesumweltminister Norbert Röttgen geschrieben. Gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Bayern, Niedersachsen, Thüringen und Brandenburg.

Wohnungsmarkt und Stadtentwicklung: Linksfraktion setzt auf breiten Dialog und mehr Jobs in Leipzig

Nach der Kritik von vier Leipziger Wohnungsgenossenschaften am Leipziger Stadtentwicklungsplan STEP setzen Leipzigs Linke auf einen breiten Dialog. Gleichwohl nennt Linken-Stadtentwicklungsexperte Siegfried Schlegel die Kritik am STEP "unklar". Statt Abriss will Schlegel neue Jobs in Leipzig - und nicht in westdeutschen Ballungszentren.

Fördergelder für Leipziger Schulbau: Wann wird Rolf Seidel ein Leipziger Abgeordneter?

Der CDU-Abgeordnete Rolf Seidel ist schon eine ganz besondere Marke. Seit 1994 sitzt der Engelsdorfer im Sächsischen Landtag. Auch 2009 gewann er das Direktmandat im Wahlkreis 31. Ein Wahlkreis, den es in dieser Form statistisch gar nicht geben dürfte. Mit einem Bein steht Seidel im Landkreis Nordsachsen, mit einem im Leipziger Norden.

Wilhelm-Wander-Schule in Neustadt: Haus 1 wird für 1,3 Millionen Euro denkmalgerecht saniert

Die äußere Hülle des Hauses 1 der Wilhelm-Wander-Schule in der Schulze-Delitzsch-Straße 23, einer zweizügigen Grundschule mit Ganztags- und Hortangeboten, soll denkmalgerecht saniert werden. So steht es in der Beschlussvorlage, die Oberbürgermeister Burkhard Jung auf Vorschlag der Bürgermeister Martin zur Nedden und Thomas Fabian im April in die Ratsversammlung einbringen will.

Attac zur Griechenland-Krise: Von Merkel forcierte neoliberale Schocktherapie zerstört Europa

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac kritisiert scharf das von der Bundesregierung forcierte Spardiktat, das die Troika aus Europäischer Zentralbank, IWF und EU-Kommission Griechenland auferlegt, und erklärt sich solidarisch mit der protestierenden Bevölkerung Griechenlands.

Kassensturz: Immer mehr Pkw in Sachsen – deutlicher Anstieg bei Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen

Wahrscheinlich sollte man demnächst, wenn wieder ein sächsischer Politiker das Wort "Demografie" in den Mund nimmt, eine Quittung verschicken: "5 Euro fürs Phrasenschwein". Denn sie wissen, wie es aussieht, nicht mehr, was sie sagen und was sie tun. Und die Zahlen, die das statistische Landesamt liefert, erzählen von allem Möglichen, nur nicht von einem Land, das vergreist und verödet. Selbst die Kfz-Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.

Kassensturz: Leipzig zieht den Direktionsbezirk – rein statistisch – wieder über die 1-Million-Marke

Das ist jetzt eine Zahl, die können sich die Landräte von Leipzig Land und Nordsachsen und der Leipziger Oberbürgermeister einrahmen und mit Schampus begießen: 1.000.355. So viele Einwohner verzeichnete der Direktionsbezirk Leipzig offiziell im Oktober 2011.

Spendeneinladung zum Valentinstag: Mal Rosen verschenken, die auch noch im Sommer blühen

Eigentlich wird der Valentinstag dem heiligen Valentin zugeschrieben, dem die Fähigkeit nachgesagt wurde, Kranke heilen zu können. Er verteilte Blumen an Verliebte, die er auch gegen staatlichen Willen traute. Der 14. Februar soll das Datum seiner Hinrichtung sein. Im Mittelalter setzte sich der Brauch durch, sich an diesem Tag Blumen zu schenken.

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