In Sachsens Landwirtschaft verschwinden mit den Feldrainen auch die bedrohten Ackerwildkräuter

Für alle LeserWie kritisiert man als Umweltschutzbehörde seinen Vorgesetzten für eine falsche Politik? Man startet eine Aufmerksamkeitsaktion. „Aktion Feld-Rittersporn“ nennt sie sich. Am 18. Mai hat sie das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) gestartet. Das ist das Amt, wo man sehr genau registriert, wie immer mehr Arten aus Sachsens Landschaften verschwinden. Nicht nur Insekten und Vögel – auch Ackerwildkräuter.

Noch kann das Amt schreiben: „An Feld- und Straßenrändern in Sachsen blühen vielerorts bereits die Ackerwildkräuter. Während das leuchtende Rot des Mohns oder das sprichwörtliche Kornblumenblau Jahr für Jahr die Blicke der Menschen auf sich ziehen, fristen die meisten Wildkräuter ein eher unscheinbares Dasein. Sie werden leicht übersehen und kaum jemand bemerkt, dass viele von ihnen immer seltener werden. Der Feldrittersporn steht beispielhaft dafür.“

Und es sind nicht historische Zeiten, mit denen die heute selten gewordenen Funde verglichen werden: „Die Fundmeldungen haben seit 1999 abgenommen, was deutlich auf der Verbreitungskarte zu erkennen ist. In vielen dieser heute Fund-freien Bereiche fehlt die Art wohl tatsächlich. Theoretisch könnte der wärmeliebende Feld-Rittersporn, bis auf die höheren Lagen des Erzgebirges sachsenweit auf geeigneten Standorten vorkommen. Früher wurde er nicht nur im Tiefland, sondern auch im Erzgebirge nachgewiesen.“

Der Feld-Rittersporn verschwindet also, obwohl er genau die überdüngten Böden liebt, die in Sachsen den Ackerbau bestimmen. Er verschwindet also nicht, weil sich die Bedingungen für ihn verschlechtert haben, sondern weil seine Lieblingsstandorte verschwinden – sie werden einfach untergepflügt. Es gibt kaum noch Feldraine mit wildblühenden Kräutern. Die Ackerflächen werden bis zum äußersten Rand genutzt. So verschwindet der Lebensraum für die wertvollen Kräuter.

Unter dem Motto „Man kann nur schützen, was man kennt!“ hat das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) nun seine Kampagne zum Schutz der Ackerwildkräuter gestartet. Sie soll zum einen die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf die oft verschmähten Ackerwildkräuter lenken und zum anderen zum Mitmachen animieren. Nicht beim Anlegen von Feldrainen. So weit ist Sachsens Politik noch nicht und wird sie mit Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU) auch nicht kommen. Was übrigens auch mit seiner rigiden Abneigung gegen eine Schutzpolitik für Insekten zu tun hat. Dass die Insekten in Sachsen verschwinden, hat auch mit den verschwundenen Feldrainen und Blühwiesen zu tun.

Und was können die Bürger selbst jetzt tun?

Fast spielerisch können z. B. Eltern mit ihren Kindern oder Lehrer mit ihren Schülern entlang der Feldraine Ackerwildkräuter bestimmen, lädt das LfULG ein. Das LfULG hat dazu eine Bestimmungshilfe veröffentlicht. In der handlichen Größe eines Kartenspiels passt der kleine Fächer in jede Jacken- oder Hosentasche und kann so jederzeit gezückt werden. Bewusst enthält er Arten, die noch nicht zu den seltensten gehören, so dass sie – abhängig vom Standort – in den Randbereichen der Äcker noch auffindbar sein müssten. Sortiert sind die Ackerwildkräuter nach ihrer Blütenfarbe und alphabetisch.

Für den Feld-Rittersporn ruft das LfULG zu einer besonderen Mitmachaktion auf: Er steht in Sachsen als gefährdete Art auf der Roten Liste. Insbesondere im Erzgebirge, in Mittelsachsen und östlich der Elbe gibt es seit Beginn des 21. Jahrhunderts nur noch wenige Funde. Wer ihn entdeckt, wird gebeten, den Fund zu melden.

Für den sachsenweiten Meldeaufruf hat das Landesamt eine Internetseite eingerichtet, auf der sich alle Interessierten informieren können. Der Fächer „Ackerwildkräuter – Bestimmungshilfe“ – kann kostenlos bestellt werden.

Ackerwildkräuter werden auch Segetalpflanzen genannt. Sie treten als Begleiter der Kulturpflanzen bevorzugt am Ackerrand auf. Einige Pflanzen haben sich eng an den Ackerbau angepasst. Sie könnten ohne ihn oder spezielle Kulturpflanzen gar nicht mehr existieren. Bis in das 19. Jahrhundert waren Äcker mit zahlreichen Wildkräutern ein typischer Bestandteil der Kulturlandschaft, da aufgrund der Dreifelderwirtschaft günstige Bedingungen für eine artenreiche Wildkrautflora gegeben waren.

Und dann benennt das Amt die dramatischen Folgen der hochindustrialisierten Landwirtschaft in Sachsen, die auch noch den letzten Meter unterpflügt, um die Erträge zu steigern: Damit verschwanden gerade in den letzten Jahren all jene Lebensräume für die Tiere, die auf Rückzugsräume wie Waldinseln, Hecken, Feldraine, Wiesen und schonend bewirtschaftete Weiden angewiesen sind. Und der Insektenschwund macht nur zu deutlich, wie viele das eigentlich sind und wie sie alle voneinander abhängig sind.

Und dann die mehr als deutliche Warnung des LfULG: „Heute zählen Ackerwildkräuter zu den gefährdetsten Pflanzenartengruppen überhaupt. Sie zu erhalten, sollte unser aller Anliegen sein. Viele der vorkommenden Arten dienen dem Erhalt der blütenstäubenden Insekten, die wiederum die Nahrungsgrundlage für viele Vogelarten sind. Ebenso tragen sie zur Humusbildung oder zum Erosionsschutz bei und sind Zeigerpflanzen für den Bodenzustand.“

Aber diese Warnung kann sich ja naturgemäß nicht an die Bürger richten, die jetzt zum Mitmachen aufgerufen sind. Diese Warnung gilt eindeutig den sächsischen Bauern, ihren Verbänden und ihrem Landwirtschaftsminister, der sich seit 2014 konsequent weigert, auch als Umweltminister aktiv zu werden.

Einen kleinen Hinweis gibt es noch für alle, die sich beim Suchen nach dem Feld-Rittersporn beteiligen: Bewirtschaftete Ackerflächen dürfen während ihrer Nutzzeit nicht betreten werden.

ArtensterbenWildkräuter
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