Leider kein Azubi zum Aktenwälzen verfügbar

Sachsens Regierung ist über IT-Kriminalität im Freistaat erstaunlich schlecht informiert

Für alle LeserEs gibt Themen, die brennen den Bürgern des Freistaats Sachsen eigentlich auf den Nägeln. Weil sie aus eigener Erfahrung wissen, dass diese Themen brandgefährlich werden können – zum Beispiel Internetkriminalität und die Gefährdung sensibler Infrastrukturen durch Hacker. Eigentlich würde man von einer verantwortlichen Staatsregierung erwarten, dass sie so etwas beobachtet, registriert und auswertet. Aber das macht ihr zu viel Arbeit, meint Oliver Schenk, der Chef der Staatskanzlei.

Gefragt hatte jetzt Nico Brünler, Sprecher für Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Linksfraktion im Landtag. Wer so ein bisschen Wirtschaftspolitik macht in einem deutschen Bundesland, der kriegt mit, dass gerade die Hochtechnologiebetriebe im Land hochbesorgt sind, was die Internetangriffe auf ihre Anlagen und ihre Daten betrifft. Jeder Firmenchef weiß, dass er fortwährend mehr Geld in sichere IT investieren muss.

Nur Sachsens Regierung nicht.

Es ist wirklich so.

Da fragt Brünler, wie oft solche Angriffe dazu geführt haben, dass staatliche Behörden in ihrer Arbeit eingeschränkt wurden. Eigentlich ein klarer Fall: Wenn Angriffe so weit gehen, dass sie Staatsbehörden lahmlegen, wäre das mindestens einen Bericht an den Landtag wert. Von der Öffentlichkeit ganz zu schweigen.

Aber was antwortet Oliver Schenk?

Es macht zu viel Arbeit, die Frage zu beantworten, deshalb verzichtet er lieber auf eine Antwort.

Zahlen habe nur die Polizei, aber auch nicht konkret. Nur die Tatsache, dass 2017 in Sachsen 3.675 Fälle von Computerkriminalität angezeigt wurden. Aber nichts genaueres, weil sonst ein Sachbearbeiter 23 Wochen voll beschäftigt wäre, das auszuklamüsern. Wieder so ein Fall, bei dem man sich fragt: Arbeitet Sachsens Polizei hinter der Firewall überhaupt mit Computern? Oder notieren sich das die Beamten alles handschriftlich in Notizbüchern, die dann keiner mehr lesen kann?

Nicht die einzige Antwort, bei der man das Gefühl bekommen kann, dass für Sachsens Regierung das Internet noch nicht einmal Neuland ist. Man arbeitet irgendwie noch mit dem Staatsverständnis des 19. Jahrhunderts. Sonst hätte man alle Zahlen parat. Nicht nur, weil irgendwelche neugierigen Abgeordneten mal fragen könnten, sondern weil das eigentlich das zentrale Arbeitsfeld einer Polizeieinheit Computerkriminalität wäre. Denn eigentlich müsste so eine Abteilung fähig sein, bei Angriffen auf kritische Infrastrukturen sofort zu handeln und Schaden abzuwenden. Zu solchen Infrastrukturen gehören Kraftwerke, Stromnetze, Flughäfen, Wasserversorgung usw..

Wenn Angriffe darauf abzielen, diese Strukturen lahmzulegen, ist das ein Fall für Polizei und auch Regierung. Die sollte eigentlich wissen, wer die wichtigen Funktionen des Freistaats zu zerstören versucht und vor allem wie.

Und was sagt Oliver Schenk: Man könne über die polizeilichen Informationen hinaus nichts sagen. (Obwohl er nicht mal die Zahl der Angriffe auf kritische Infrastrukturen genannt hat). Aber: „Zu den Folgen kann allgemein gesagt werden, dass die Professionalität der Angreifer stetig zunimmt.“

Das war aber genau der Ansatzpunkt von Nico Brünler. Er wollte wissen, was die Regierung zu Hackerangriffen und Schadstoffware weiß.

Und Schenk sagt: Mehr als so ein komisches Gefühl habe man nicht. Niemand erfasse die Zahlen.

Arbeitet Sachsens Regierung bei diesem Thema tatsächlich so dilettantisch? Augenscheinlich schon.

Denn bei der Nachfrage zu Angriffen auf sächsische Behörden wird dann deutlich, dass die Sache doch viel ernster zu nehmen ist. „Die Behörden und Einrichtungen des Freistaats Sachsen sowie deren Mitarbeiter werden regelmäßig angegriffen“, sagt Schenk. „Diese Angriffe werden stetig ausgefeilter und zahlreicher. Im letzten Quartal des Jahres 2018 erreichten den Freistaat mehr E-Mails mit Schadsoftware als im gesamten Jahr 2017. Einzelne Telefonanlagen sächsischer Behörden und Einrichtungen wurden mehrfach Opfer von international operierenden Angreifern. Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren zehntausend Euro. Ebenso wurden einige IT-Systeme in Behörden Opfer von Verschlüsselungstrojanern. Daten flossen in diesen Fällen nicht ab, ebenso wenig wurde das geforderte Lösegeld bezahlt.“

Was in der Summe dann doch ein anderes Bild ergibt. Warum gibt Schenk also keine Zahlen zum Umfang der Angriffe heraus? Denn so etwas wird ja wohl nicht nur die Polizei zählen, sondern auch die Regierungsverwaltung selbst.

Es sind ja ganz offensichtlich nicht nur die berühmten Prinzen aus Timbuktu, die hier versuchen, ein paar Tölpel am PC zu erwischen.

Dass es eine größere Dimension hat, das gibt Schenk zumindest indirekt zu: „Das Täterspektrum reicht vom Einzeltäter bis zu international organisierten Tätergruppen. Gemeinsam agierende Täter arbeiten im Bereich Cybercrime nur selten in hierarchischen Strukturen. Sie kennen sich häufig nicht persönlich und nutzen auch bei arbeitsteiligem Vorgehen die vermeintliche Anonymität des Internets. Die Täterseite agiert flexibel und schnell auf neue technische Entwicklungen und passt ihr Verhalten entsprechend an. Dienste, die nicht selbst erbracht werden können, werden von anderen hinzugekauft (Cybercrime-as-a-Service).“

Das klingt wie aus einem Schulungsvortrag der Polizei. Und es stammt wohl auch aus einem Schulungsvortrag der Polizei. Ein klassischer Fall für die mittlerweile um sich greifenden Nicht-Auskünfte der Staatsregierung. Die zentrale Frage von Nico Brünler hatte hier eigentlich gelautet: In wie vielen Fällen konnten die konkreten Angreifer ermittelt werden?

Wenn man das, was Oliver Schenk hier hineinkopiert hat, richtig interpretiert, lautet die tatsächliche Antwort wohl: Na ja, wir haben die Schäden durch die ganzen Angriffe irgendwie wieder repariert. Aber wir haben keinen einzigen Täter namhaft, geschweige denn dingfest machen können.

Auch eine Nicht-Antwort ist eine Antwort.

Wahrscheinlich gibt Sachsens Innenminister das ganze Geld bei der Polizei für die völlig falschen Dinge aus, für Bodycams, Panzerautos, Handgranaten und solchen Kram. Nur die Sache mit diesem Internet, ja, das ist irgendwie noch Neuland.

Agentur für Cybersicherheit soll in Leipzig und Halle ihren Posten beziehen

Computerkriminalität
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 
Ein Kommentar


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Die größten Probleme Leipzigs aus Sicht der befragten Bürger
Die größten Probleme aus Bürgersicht. Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Für alle LeserDie Leipziger Bürgerumfragen fragen auch jedes Jahr aufs Neue die Problemsicht der Leipziger ab. Welches sind – aus Sicht der Bewohner – die größten Probleme der Stadt? Das könnte eine sehr gute Orientierung für die Verwaltung sein, wo sie in den nächsten Jahren ihre Schwerpunkte setzen sollte. Aber die Tabellen verraten dann auch sehr deutlich, dass es 1. darauf ankommt, wen man fragt, und 2. was für einen Medienkonsum die Befragten haben.
Bürgerinitiativen aus dem Leipziger Osten laden zum Informationspaziergang am 3. Mai ein
Straße An der Tabaksmühle mit Wilhelm-Külz-Park (rechts). Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser250 Demonstranten zählte die LVZ am 3. April bei einer Demonstration über Paunsdorfer, Engelsdorfer und Sommerfelder Straße. Zwei Bürgerinitiativen demonstrierten dort gegen den überhand nehmenden Durchgangsverkehr durch Mölkau und für den Bau des Mittleren Rings. Zum Entsetzen jener Bürgerinitiativen, die nun seit Jahren gegen den Ausbau des östlichen Mittleren Rings kämpfen.
Leipzigs Umweltdezernat hat eigentlich keine Lust auf ein regionales Biosiegel
Ein paar Äpfel aus der Region, noch ohne Siegel. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Biosiegel des Märkischen Wirtschaftsverbunds e. V. „Fair regional“ könnte ein Vorbild sein, fand die Grünen-Fraktion im März. Da reichte sie einen entsprechenden Antrag ein: Leipzig soll ein „Siegel für regionale Bioprodukte entwickeln“.
Jugendparlament beantragt, dass die Stadt das Black Triangle kaufen oder pachten soll
Graffiti zum Black Triangle. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Dienstag, 15. Januar, rückte Leipzigs Polizei mit Großaufgebot an und durchsuchte das zuvor zwei Jahre lang besetzte Gelände des Black Triangle. Eine Riesenshow. Obwohl kein Mensch das Gelände wirklich erwerben möchte. Selbst die Stadt Leipzig winkte im Februar ab: Allein die Kosten der Altlastenbeseitigung und des Denkmalsschutzes würde die Sache aus ihrer Sicht völlig unbezahlbar machen.
Stadt Land Volk: Der Versuch, sich über Nation, Migration und Demokratie zu streiten
Michael Bröning, Michael Wolffsohn: Stadt Land Volk. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWas passiert, wenn man zwei streitbare Leute zu einem Streitgespräch über Demokratie, Migration, Volk und Nation einlädt? Immerhin alles fette Brocken, an denen man sich richtig Beulen holen kann. In diesem Fall hat es der F.A.Z.-Redakteur Reinhard Bingener versucht und Michael Bröning und Michael Wolffsohn zum Streitgespräch gebeten.
Leipzigs Mietpreisansteig macht gerade jungen Leipzigern und Familien mit Kindern immer größere Sorgen
Die größten Probleme der Leipziger. Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Für alle LeserLeipzigs Bürgerumfragen erfassen die Leipziger Mietpreisentwicklung im Grunde wie ein Seismograph. Sie beschränken sich bei der Befragung der Bürger eben nicht auf die reinen Angebotsmieten, also das, was gerade auf dem Leipziger Wohnungsmarkt angeboten wird. Sie erfassen das, was die Leipziger wirklich zahlen. Und das hat sich seit 2013 doch spürbar verändert.
Braucht Leipzig ein eigenes Lobbyregister?
Eingang zum Neuen Rathaus: Wer geht hier alles aus und ein? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAls der Stadtrat 1995 die Beteiligung von Bürgervereinen bei Bauplanungen beschloss, war das ein echter Fortschritt. Fortan wurden die Initiativen der Betroffenen zumindest um ihre Stellungnahme gebeten. Auch wenn die Planer dann doch haufenweise Gründe fanden, sie trotzdem zu ignorieren. Nun haben die Freibeuter einen Antrag vorgelegt, der die Beteiligungsmöglichkeiten deutlich erweitern soll. Nur mit dem Begriff „Lobbyregister“ griffen sie augenscheinlich in ein Regalfach zu hoch.
Am 16., 17. und 18. Mai im Westflügel: Spleen – Charles Baudelaire. Gedichte in Prosa

Foto: Helmut Pogerth

Die manchmal düster-bestialische, manchmal heiter-melancholische Atmosphare des Baudelaireschen Kosmos spielt mit dem Menschen an der Schwelle zur Moderne: zwischen apathischer Lebensgier und erotisierter Todessehnsucht, zwischen Sehnsucht nach Unendlichkeit und brutaler Belanglosigkeit, im Tragischen meist lapidar, im Komischen immer subtil.
Jetzt fällt der Stadt die zehn Jahre dauernde Verweigerungspolitik im Nahverkehr auf die Füße
Straßenbahnstau in Connewitz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Donnerstag, 18. April, diskutierte der Stadtrat zum ersten Mal über das von der Linksfraktion beantragte 365-Euro-Ticket für Leipzig. Nicht über den Antrag selbst, sondern über den Fragenkatalog, den die Freibeuter-Fraktion dazu am 5. April gestellt hatte. Am selben Tag hatten Sven Morlok, René Hobusch und Naomi-Pia Witte auch den Antrag gestellt, den Antrag der Linken abzulehnen und sich ganz auf das Nachhaltigkeits-Szenario zu konzentrieren.
Jugendparlament beantragt, die KarLi zur Fahrradstraße zu machen
Peterssteinweg. Foto: Martin Schöler

Foto: Martin Schöler

Für alle LeserKennen Sie auch dieses Gefühl, wie in Watte gewickelt zu sein, schön bemuttert von allen Seiten und daran gewöhnt, dass Sie dies nicht dürfen und jenes leider, leider verboten ist? Und auch in 100 Jahren nicht möglich sein wird, weil dies und das nicht geht? Also quasi den eingebauten Bedenkenträger immer eingeschaltet als Denksperre? Und dann kommen diese jungen Leute aus dem Jugendparlament und beantragen einfach mal, die ganze KarLi zur Fahrradstraße zu machen. Im Jahr 2019. Im Jahr von „Fridays for Future“.
Premiere am 23. Mai: Schön ist es auch anderswo und hier bin ich sowieso
Schön ist es auch anderswo. Foto: Mim Schneider

Foto: Mim Schneider

„Wir leben und wissen nicht wozu. Wir sterben und wissen nicht wohin. Leicht ist zu sagen, was man jetzt und nachher will. Aber niemand kann angeben, was er überhaupt will in diesem doch so zweckhaften Dasein. Mich wundert, dass ich fröhlich bin – sagt ein alter Türspruch.“ (Ernst Bloch)
Am 25. Mai im Kupfersaal: Wigald Boning – Wie ich Weltmeister im Langsamschwimmen wurde
Wiegald Boning. Kupfersaal GmbH

Quelle: Kupfersaal GmbH

Wigald Boning ist zurück mit einem neuen Live-Programm! Nach seinem Einkaufszettel-Vortrag in dem er schon einem seiner liebsten Hobbys frönte, gibt er jetzt bei "Wie ich Weltmeister im Langsamschwimmen wurde" erneut Einblicke in eine seiner großen Leidenschaften: Sport!
Leben: Die acht Kindheitsgeschichten von Oleg Senzow jetzt bei Voland & Quist
Oleg Senzow: Leben. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist ein berührendes Buch. Es ist ein aufrüttelndes Buch, eines, das nicht nur daran erinnert, dass der ukrainische Filmemacher Oleg Senzow seit fünf Jahren nach einer falschen Anklage und einem Schauprozess ganz in alter stalinistischer Manier in einem russischen Straflager eingesperrt ist. Als Faustpfand oder als Symbol für Putins Politik gegenüber der Ukraine, das ist eigentlich egal. Zerstört werden soll damit auch ein Mensch, der nicht ins Raster des eingeschüchterten Untertanen passt.
Gastkommentar von Christian Wolff: Osterfeuer
Das leuchtend goldene Kreuz in der Notre-Dame. Foto: Kurt Muehmel, Wikipedia

Foto: Kurt Muehmel, Wikipedia

Für alle LeserWenn Gotteshäuser wie Synagogen, Kirchen, Moscheen aus welchen Gründen auch immer geschändet, beschädigt, zerstört werden, fühlen sich Menschen im Innersten getroffen – unabhängig davon, ob sie selbst religiös gebunden sind oder nicht. Denn mit Gotteshäusern verbinden viele Menschen das, was ihrem Leben Fundament, Halt und Identität jenseits aller materiellen Absicherungen, Zugehörigkeit zu Religionsgemeinschaften und Nationalismen verleiht: Gott, die ganz andere, unverfügbare Macht, der ich mich in aller Hilflosigkeit anvertrauen kann, ohne dass sich irgendjemand dazwischenschaltet.
Entscheidet der Stadtrat tatsächlich schon im Mai zur Einführung des Wiener Modells in Leipzig?
Straßenbahntunnel an der Jahnallee. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie SPD hat es im Wahlkampfprogramm, die Grünen haben Unterstützung signalisiert, der Ökolöwe sammelt Unterschriften, die Linksfraktion hat es im Stadtrat gleich mal beantragt: die Einführung eines 365-Euro-Jahrestickets ab 2021 in Leipzig. Doch sicher, dass der Stadtrat dem Antrag noch in seiner Mai-Sitzung zustimmt, ist man sich auch beim Ökolöwen nicht. Denn so ein Tempo ist in der Leipziger Stadtpolitik seit über 20 Jahren nicht mehr üblich. Die Bedenkenträger regieren.