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Montag, 18. Januar 2021

Bewegungsmelder Basketball: Aller guten Dinge sind drei? Hoffentlich nicht!

Von Marko Hofmann

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    Nach dem schwer erkämpften Heimerfolg im ersten Playoff-Spiel gegen die BG Dorsten, brauchen die Uni-Riesen am Samstag in Dorsten nur noch einen Sieg, um die zweite Runde klar zu machen. Der Druck liegt ganz klar beim Gegner, aber der ist auch nicht gerade von Pappe.

    Am Ende war es fast schon ein Krampf, wie sich die Uni-Riesen gegen den vermeintlichen Außenseiter BG Dorsten im ersten Playoff-Spiel der Saison am Samstag durchsetzten. In allen Bereichen brachten die Hausherren nicht das auf die Platte, was sie können. Walter Simon und dem Team ist das selbst spätestens nach dem Spiel bewusst geworden. „Wir wissen, dass wir uns noch steigern müssen und Dorsten ein ebenbürtiger Gegner ist.“ Vor allem von außen hatten die Dorstener, die nicht wie ein Außenseiter spielten, immer wieder beste Wurfmöglichkeiten, die sie zahlreich nutzten.
    Einen Sieg konnte sie trotzdem nicht einfahren und stehen beim zweiten Playoffspiel schon mächtig unter Druck. Eine Niederlage würde für sie das zeitige Saisonaus bedeuten. Davon will man an der Lippe allerdings nichts wissen, die Trainingsintensität sei außergewöhnlich hoch gewesen, heißt es vom Verein. „Wir wollen von Beginn an unsere Offensive kontrollieren und Leipzig die Möglichkeit zum Fast Break nehmen“, kündigt Trainer Torsten Schierenbeck an, der nach der Niederlage in Leipzig eine Weile enttäuscht auf der Bank sitzengeblieben war. Die Leistungsstützen der Uni-Riesen, Lamar Morinia und Mo Pratt, hatten sein Team mit einer guten Verteidigung unter ihren Durchschnittswerten gehalten. Doch das reichte nicht, weil Richard Fröhlich sein bestes Saisonspiel machte und 21 Punkte eintütete. Der 2,06 Meter lange Center vernachlässigte seinen Anteil am Erfolg anschließend regelrecht: „Meine Mitspieler haben mir schön den Ball gepasst und ich hab genauso wie immer 100 Prozent gegeben.“

    Während Dorsten unter Druck steht, können die Uni-Riesen einigermaßen locker an die Sache herangehen. Mit acht Siegen in der Fremde ist man in der Auswärtsstatistik der ProB Süd nicht irgendwer gewesen, sondern die zweitbeste Mannschaft hinter Nördlingen. Sollten die Riesen verlieren, bliebe ihnen außerdem noch ein Heimspiel am kommenden Mittwoch, um in die zweite Runde einzuziehen – und das ist das erklärte Ziel. „Dafür haben wir ein ganzes Jahr hart gearbeitet“, so Fröhlich, der, wie im ersten Spiel, viel gegen Blake Poole kämpfen wird. Der 122 Kilo Koloss ist die personifizierte Präsenz unter dem Korb der Dorstener – geht von außen nichts, läuft viel über ihn. Andererseits: Ist Poole zugestellt, geht viel über außen. Darauf sollten die Uni-Riesen diesmal besser auf dem Parkett reagieren.

    Sprungball in Dorsten ist am Samstag um 19:30 Uhr.

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