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Leverkusen vs. HC Leipzig 35:26 – Untergang am Rhein

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    Den Start ins neue Handballjahr hat sich der HC Leipzig sicherlich anders vorgestellt. Aufgrund einer völlig verunglückten zweiten Halbzeit, bekam das Team von Trainer Stefan Madsen am Sonntag in Leverkusen eine saftige 9-Tore-Packung aufgehalst. Vor dem Seitenwechsel waren beide Mannschaften beim 16:16 noch auf Augenhöhe gewesen. Viel Zeit zum Ärgern bleibt den Leipzigerinnen jedoch nicht, schon am Mittwoch wartet der nächste Gegner.

    Das erste von insgesamt acht Januar-Spielen ist abgehakt. Ergebnis: suboptimal. Das hätte man nach den ersten 30 Minuten so noch nicht vermutet. Gegen wiedererstarkte Leverkusenerinnen, die ihre Verletzungsmisere inzwischen zu den Akten legen konnten, lieferte sich der HCL ein hochklassiges und schnelles Spitzenspiel. Stabile Abwehrreihen auf beiden Seiten sorgten dafür, dass die Partie bis zum Pausentee äußerst knapp blieb. Von 16 möglichen Unentschieden nahmen die Kontrahenten 12 in Anspruch.

    Dass die Leipziger Moral stimmte zeigte sich exemplarisch darin, dass der 7:5 (13.) Rückstand – übrigens die erste Zwei-Tore-Differenz bis dahin – direkt in eine 7:8 (15.) Führung umgebogen wurde. Nach 23 Minuten kam dann der HCL seinerseits in den Genuss einer ersten Zwei-Tore-Führung (10:12), die per 11:13 (14.) und 12:14 (26.) noch zweimal aufgefrischt werden konnte. Zur Halbzeit war das allerdings Makulatur, mit 16:16 begann das Spiel quasi noch einmal von vorn.

    Ob nun die Strapazen der langen Anreise zuschlugen, ob dem Pausentee unbemerkt Baldriantropfen beigemengt wurden oder ob ausgerechnet jetzt eine ganz ungünstige Planetenkonstellation vorlag, wird wohl nie geklärt werden. Fakt ist, dass das Spiel der Leipzigerinnen nun völlig von der Rolle geriet. Genau 77 Sekunden nach Wiederbeginn hatte sich das Pausen-Remis schon in einen 18:16-Rückstand verwandelt. Zwar stellte Natalie Augsburg mit dem 17. HCL-Tor noch einmal den Anschluss her, doch hatten die Gastgeberinnen darauf eine beeindruckende Vier-Tore-Antwort parat. Vier Minuten und neunundfünfzig Sekunden waren da gerade absolviert und es deutete sich beim 22:17 (35.) eine Vorentscheidung an.

    Coach Madsen reagierte sofort, nahm eine Auszeit, doch konnte den Leverkusener Tornado nicht aufhalten. „Die haben sich in einen Rausch gespielt“, erkannte auch HCL-Manager Kay-Sven Hähner, „fast jeder Wurf war ein Tor und wir kriegen in der Abwehr keine Hand an den Ball“. Der Rückstand erfreute sich nun eines gesunden Wachstums. Über die Stationen 28:22 (46.), 31:23 (52.) und 34:25 (58.) durchbrach er beim 35:25 (58.) sogar kurzzeitig die 10-Tore-Schmerzgrenze.

    „Leverkusen ist stark, hat jetzt wieder alle Spielerinnen dabei. Wenn du da nicht 100 Prozent bringst, kannst du hier auch untergehen. Aber so zu verlieren ist natürlich heftig.“, sagte Hähner nach dem Schlusspfiff. „Wir haben das in der zweiten Halbzeit nicht gut gemacht, das muss man klar sagen!“. Fazit: Abhaken und auf das nächste Spiel konzentrieren. Dieses findet bereits am morgigen Mittwoch um 19:30 Uhr in der Leipziger Ernst-Grube-Halle gegen den DJK/MJC Trier statt. Parole: Wiedergutmachung!
    Bayer Leverkusen vs. HC Leipzig 35:26 (16:16)

    Leverkusen: Hagel, Salamakha, Zapf (1/1), Egger, Extremado (3), Latakaite-Willig (4), Glankovicova (2), Hilster (2), Naidzinavicius (10/7), Steinbach (7), Jörgens, S.Münch, Comans (6), M.Münch, Loncar. Trainer: Heike Ahlgrimm.
    HC Leipzig: Schülke, Plöger, Visser (6/2), Augsburg (5), Müller (3), Reiche (2), Kramer (1), Bont (3), Schulze, Lang (6), Hubinger, Windisch. Trainer: Stefan Madsen.

    Schiedsrichter: Sebastian Grobe/ Adrian Kinzel. Zwei-Minuten-Strafen: Leverkusen 1x (Comans), HCL 1x (Reiche). Siebenmeter: Leverkusen 8/8 (Zapf 1/1, Naidzinavicius 7/7), HCL 2/2 (Visser 2/2). Zuschauer: 1.300 in der Smidt-Arena Leverkusen.
    Bayer Leverkusen – HC Leipzig 35:26
    Koblenz/ Weibern – VfL Oldenburg 25:28
    FHC Frankfurt/Oder – Buxtehuder SV 18:29
    DJK/MJC Trier – TuS Metzingen 32:32
    HSG Blomberg-Lippe – HSG Bad Wildungen 32:18
    Frisch Auf Göppingen – Thüringer HC 23:231.) Buxtehuder SV (12 Spiele/ 21 Punkte/ +73 Tore)
    2.) Thüringer HC (12/ 19/ +84)
    3.) HC Leipzig (11/ 17/ +47 Tore)
    4.) VfL Oldenburg (12/ 17/ +45)
    5.) Bayer Leverkusen (12/ 14/ +22)
    6.) Frisch Auf Göppingen (12/ 13/ 15)
    :

    Das nächste Spiel:
    Mittwoch, 9. Januar um 19:30 Uhr
    HC Leipzig vs. DJK/MJC Trier
    in der Ernst-Grube-Halle (!)

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