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Hallenhockey-EM: Die große Zufriedenheit vor dem Start

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    Zufrieden mit dem Fahrdienst, zufrieden mit den Bedingungen, zufrieden mit der Mannschaft: Sieben Gäste waren zur Auftaktpressekonferenz für die Hallenhockey-Europameisterschaft in der Arena Leipzig - und alle sieben sahen positiv auf das kommende Wochenende. Kein Wunder: Die deutschen Teams sind jeweils Favorit, der Vorverkauf läuft und die Bedingungen sind gut. Es wird Zeit für den Start.

    Da saßen sie nun und strahlten – Matthias Witthaus und Tobias Hauke aus der deutschen Hockey-Nationalmannschaft der Herren, Herren-Bundestrainer Marcus Weiße, Sportbürgermeister Heiko Rosenthal, ATV-Präsident und OK-Chef Gerhard Langner, Frauen-Bundestrainer Marc Herbert und Lokalmatadorin Karoline Amm. Zwei Tage vor Beginn der Hallenhockey-Europameisterschaft, die vom Freitag bis Sonntag in Leipzig stattfinden wird, scheint keiner von ihnen einen Grund zur Klage zu haben.

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    Rosenthal jubelte noch immer: „Ich bin sehr glücklich, das Turnier hier zu haben, denn in der Einwerbung der EM steckt viel Kraft.“ Seine Einschätzung, dass „die Arena für Hockey wie geschaffen sei“, teilten die anwesenden sportlichen Fachkräfte. „Die Bedingungen sind gut, den Boden kennen wir bestens“, so Frauen-Bundestrainer Marc Herbert. Sein Pendant, der etwas sachlicher dreinschauende Markus Weise, kürzlich erst vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zum Trainer des Jahres 2011 gewählt, holte für seine Zufriedenheits-Rede etwas weiter aus. „Ich kenne Leipzig sehr gut, habe vor einigen Jahren hier in der Nähe gespielt. Die Stadt hat sich unfassbar verändert. Alle Menschen mit denen wir seit unserer Ankunft hier in Kontakt gekommen sind, sind sehr freundlich, der Fahrdienst klappt wunderbar“, so Weise, dem das Turnier aber eigentlich weniger passt. „Im Hinblick auf Olympia in London nutzt es uns gar nichts, aber da wir schon qualifiziert sind, sind wir mit der besten Mannschaft da.“

    Also auch mit dem Rekordnationalspieler in spe Matthias Witthaus, der sich noch bestens an die letzte Hallenhockey-WM in Leipzig erinnern kann. „2003 war hier eine tolle Atmosphäre. Früher habe ich Hallenhockey gar nicht so gemocht, aber es macht mittlerweile richtig Spaß.“ Auch vor dem inneren Auge seines Teamkollegen und Kapitäns Tobias Hauke spielen sich ab und zu die Ereignisse aus dem Februar 2003 ab. Als beide deutsche Teams Hallenhockey-Europameister wurden, saß der damals 15-jährige Hauke im Publikum. „Die Stimmung damals war riesig und mir wurde klar, dass ich das im Leistungshockey auch erreichen will.“ Nun ist Hauke selbst in Leipzig dabei und spielt seine allererste Hallenhockey-EM. Wird es denn auch gleich der erste Europameister-Titel? „Das Teilnehmerfeld ist sehr eng beieinander. Wir haben ein paar neue Gesichter dabei. Es ist schwer zu sagen, ob wir so gut sind wie in Posen letztes Jahr.“ In Polen wurden die deutschen Herren nach 2003 und 2007 zum dritten Mal in Folge Hallenhockey-Weltmeister.
    Doch dieses Jahr sieht er zusammen mit dem erfahrenen Witthaus das deutsche Team schon in der Vorrunde harten Brocken gegenüber. „Österreich ist amtierender Hallenhockey-Europameister, die Spanier haben aufgeholt und die Schweizer sind auch eher eine Hallenhockey-Nation.“ Das erste Spiel gegen Österreich ist für den 29-jährigen Witthaus richtungweisend fürs gesamte Turnier. „Verlieren wir das, dann wird es ganz schwer“, so der 339-malige Nationalspieler, der in diesem Jahr den deutschen Rekordhalter Philipp Crone überholen könnte.

    Bliebe noch Torhüterin Karoline Amm und OK-Chef Langner aus dem strahlenden Septett übrig. Bei der 23-jährigen Medizinstudentin hat die Nominierung durch Bundestrainer Marc Herbert kurz vor Weihnachten sehr große Freude ausgelöst, die sich mittlerweile in hohe Motivation umgewandelt hat. „Wir wollen den Damentitel unbedingt wieder zurückholen. Zwar ist die Konkurrenz mit der Ukraine, den Niederlanden und Spanien besonders stark, aber ich bin sehr zuversichtlich, denn wir haben gute Spielerinnen dabei. “

    Dass die Hallenhockey-EM bei beiden Geschlechtern für die sonst enorm erfolgreichen deutschen Teams kein Spaziergängchen wird und harte Duelle anstehen, hat sich auch bei den Leipzigern herumgesprochen. OK-Chef Gerhard Langner ist mit den Vorverkaufszahlen zufrieden. „Wir haben für die Finalspiele am Sonntag die Halle schon fast voll und Freitag, wenn die Menschen arbeiten gehen, werden 600 Schüler die Mannschaften unterstützen.“ Dafür arrangierte das OK-Team eigens Schulpatenschaften, so dass jede Mannschaft eine Garde von brüllenden Kindern an seiner Seite hat. Und damit dürften auch die Gästeteams zufrieden sein…

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