Hallenhockey-Regionalliga: LSC-Herren vor dem Spiel der Spiele

Nach einer 5:7-Niederlage am letzten Wochenende in Königs Wusterhausen und einem 5:3-Heimsieg gegen Breitenhagen haben die Hockeyherren des Leipziger Sport-Club weiter alle Chancen auf den Klassenerhalt. Den Verbleib in der Regionalliga können die Schleußiger bereits am kommenden Sonnabend beim Tabellenletzten HTC Spandau klarmachen.
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In der Hallenhockey-Regionalliga Ost der Herren steigt am kommenden Wochenende das große Saisonfinale. Bei noch zwei ausstehenden Spielen haben die Herren des Leipziger Sport-Club bereits fünf Punkte zwischen sich und die Abstiegsränge der Tabelle gebracht.

Dass in Sachen Klassenerhalt kurz vor knapp nichts mehr anbrennt, haben die Schleußiger weiter selbst in der Hand. Denn am kommenden Sonnabend, 25. Februar, treten sie bei Tabellenschlusslicht HTC Spandau an. Ein Erfolg in diesem Sechs-Punkte-Spiel, und Blau-Weiß Breitenhagen und die West-Berliner vom HTC müssten definitiv den Gang in die Oberliga antreten.
Maßgeblich für diese aus Leipziger Sicht verheißungsvolle Tabellenkonstellation war der 5:3-Erfolg in heimischer Halle über den SV Blau-Weiß Breitenhagen vor Wochenfrist. Zum letzten und vorentscheidenden Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus dem Anhaltinischen war die Halle an der Leipziger Radrennbahn so gut gefüllt wie noch nie in der Saison.

„Wir wurden bei jeder Aktion beklatscht und nach vorn gepeitscht“, richtete LSC-Spieler Rene Sitte nach Spielschluss ein Riesen-Dankeschön an die Fans. Die erlebten eine schnelle 3:0-Führung der Hausherren durch Treffer von Kevin Korneck nach Strafecke, Norbertas Sieber und Michael Krämer.
Gelutscht war der Drops damit noch nicht. Denn die Rand-Köthener kamen bis zur Pause auf 3:2 heran. Doch nach dem Seitenwechsel waren Norbertas Sieber und Rene Sitte erneut zur Stelle, um zur 4:2- und zur 5:3-Führung einzunetzen.

Letztere war gleichzeitig das Endergebnis dieses so wichtigen Spieles. „Ich bin verdammt stolz auf meine Männer“, lautete denn auch der Kommentar von LSC-Coach Markus Haußig. Der Schleußiger Kapitän Josef Quaas sprach hinterher von einem nicht unbedingt hochklassigen, aber dennoch sehr interessanten Spiel.

Der Sieg im letzten Heimspiel am 11. Februar ließ das Punktekonto der Schleußiger auf 13 anwachsen. Damit auch rechnerisch gar nichts mehr schief gehen kann, brauchte es hernach noch zwei weitere Zähler.

Am vergangenen Sonnabend gab es die erste Chance für die Big Points. Doch beim HC Königs Wusterhausen waren die LSCer dem Gegner „körperlich und Mental unterlegen“, wie Trainer Haußig anschließend eingestehen musste. Nach 0:2-Rückstand konnten sich die Leipziger zwar auf ein 4:4 herankämpfen. Josef Quaas, Rene Sitte, Norbertas Sieber und Kevin Korneck trugen sich in die Torschützenliste ein.

Dann setzten die Gastgeber aus dem südlichen Weichbild der Bundeshauptstadt die spielentscheidenden drei Treffer. Das abschließende 5:7 durch Kevin Schmidt hatte nur noch statistischen Wert.

„Somit kommt es in Berlin beim HTC Spandau am Samstag zum Spiel der Spiele“, beschreibt Norbertas Sieber die Ausgangslage. Tags darauf treten die Schleußiger im letzten Spiel der Saison bei Zehlendorf 88 an. Die Mannen aus dem Berliner Südwesten stehen bereits als Meister und Aufsteiger fest.

HCLG-Damen steigen ab

Bereits gelaufen ist die Regionalliga-Saison hingegen für die Damen des HC Lindenau Grünau. „Bereits zwei Spieltage vor Schluss steht der Abstieg der HCLG-Damen aus der Regionalliga fest“, erklärte Trainer am Sonntag nach dem 3:20 in heimischer Halle gegen den Tabellenzweiten SC Charlottenburg. Denn Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen können die Lindenauerinnen in den beiden Schlussspielen Anfang März nicht mehr aufholen.


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