Beginn einer neuen Diktatur: Ausstellung und Veranstaltung im Museum in der „Runden Ecke“

Die Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke" eröffnet aus Anlass des 70. Jahrestages des Kriegsendes am 2. Juli 2015, 18:30 Uhr, im Eingangsbereich des Museums den zweiten Teil der kleinen Sonderausstellung "Zwei Mal befreit? Leipzig unter amerikanischer und sowjetischer Besatzung 1945". Dieser thematisiert den Besatzungswechsel sowie den beginnenden Aufbau einer Diktatur nach sowjetischem Vorbild.
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Im Anschluss spricht der Leipziger Historiker Ivo Nußbicker über „Die sowjetische Besatzung in Leipzig 1945“. Originale Film- und Fotoaufnahmen dokumentieren die sowjetisch-amerikanischen Begegnungen in Leipzig sowie den Besatzungswechsel am 2. Juli 1945.

Der erste Teil der Ausstellung wurde bereits anlässlich des Jahrestages der Befreiung Leipzigs durch die US-Armee am 18. April 2015 eröffnet. An diesem Tag erreichten US-amerikanischen Truppen vor 70 Jahren Leipzig und befreiten die Stadt kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft. Die Amerikaner bezogen in der „Runden Ecke“ am Innenstadtring Quartier und richteten hier ihr Hauptquartier sowie zeitweilig die Alliierte Militärregierung ein. Trotz widrigster Bedingungen begann diese sofort mit dem Aufbau demokratischer Strukturen. Einzigartige und teilweise unbekannte Fotos und Dokumente zeigen, dass die amerikanische Besatzung nicht nur eine Befreiung Leipzigs und einen Neuanfang brachte, sondern sie auch vor völlig neue Herausforderungen stellte.

2. Juli 1945: Mit dem Einzug der Sowjetischen Armee in Leipzig beginnt der gezielte Aufbau der kommunistischen Diktatur

Gemäß den Vereinbarungen von Jalta zogen Anfang Juli sowjetische Truppen in die mitteldeutschen Gebiete ein. Damit endete nach nur 10 Wochen die amerikanische Besatzungszeit in Leipzig. Mit dem Besatzungswechsel am 2. Juli 1945 begann in Leipzig der planmäßige Aufbau einer kommunistischen Diktatur. Die von der sowjetischen Führung in Moskau ausgebildeten Kader der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) waren jetzt maßgeblich an der Neuordnung der Gesellschaft sowie der Formierung eines neuen Verwaltungs-, Überwachungs- und Sicherheitsapparates nach sowjetischem Vorbild beteiligt. Der im Moskauer Exil geschulte KPD-Kader Walter Ulbricht hatte die Strategie auf den Punkt gebracht: „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“

In Leipzig war es das erste Ziel, die bereits unter amerikanischer Besatzung neu aufgebaute Spitze der Leipziger Stadtverwaltung grundlegend umzugestalten. Der erste Leipziger Stadtkommandant, Generalleutnant Nikolai Trufanow, setzte in enger Abstimmung mit der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) und auf Drängen hochrangiger Vertreter der KPD Bürgermeister Hans Vierling ab und ernannte den Juristen und ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Erich Zeigner (SPD) zum neuen Oberbürgermeister. Die KPD versuchte, alle ihr wichtigen Posten zu besetzen.

Für kurze Zeit waren auch in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) Ansätze eines pluralistischen Parteiensystems erkennbar, das jedoch bereits am 14. Juli 1945 durch die „Einheitsfront der antifaschistisch-demokratischen Parteien“ faktisch aufgehoben wurde. Ab Sommer 1945 wurden zudem alle antifaschistischen Ausschüsse und Komitees, wie z. B. die Nachfolgeorganisationen des Nationalkomitees Freies Deutschland (NKFD), aufgelöst.

Mit der Absetzung von Heinrich Fleißner als Polizeipräsident begann auch die Umgestaltung und Neubesetzung der Polizei im Sinne der KPD und der sowjetischen Besatzungsmacht. Das unter amerikanischer Besatzung gebildete Kommissariat für Sonderaufgaben (KfS) arbeitete weiter, nun allerdings in enger Abstimmung mit der sowjetischen Besatzungsmacht. Das Hauptaugenmerk lag zwar weiterhin auf der Ergreifung von Kriegsverbrechern sowie nationalsozialistischen Funktions- und Amtsträgern, doch gerieten zunehmend auch vermeintliche und wirkliche Gegner der neuen Diktatur in den Fokus.

Der demokratische Neuanfang, der nach dem Ende der NS-Diktatur in Leipzig durch die amerikanische Besatzungsmacht ermöglicht wurde, fand nach nur wenigen Wochen mit der Übergabe Leipzigs an die Rote Armee ein jähes Ende. Die nun eingeführte kommunistische Diktatur dauerte fast 45 Jahre. Die „Runde Ecke“ am Dittrichring wurde durch die sowjetische Militäradministration genutzt. 1950 wurde das Gebäude Sitz der Leipziger Stasi-Zentrale. Erst 1989 mit der Friedlichen Revolution öffnete sich das Tor zu Freiheit und Demokratie wieder.

„Die tatsächliche Befreiung fand erst durch den Einzug der Sowjetarmee statt.“

Bis zum Ende der DDR wurden diese ersten Wochen eines demokratischen Neuanfangs unter der amerikanischen Besatzung durch die SED systematisch verschwiegen, verdrängt und diffamiert. Im Schulunterricht war zu vermitteln, dass „die tatsächliche Befreiung […] erst durch den Einzug der Sowjetarmee stattfand.“ Außerdem sollten „Beispiele für die Behinderung der Antifaschisten durch die Befehlshabe der anderen Armeen“ aufgeführt werden.

Der zweite Ausstellungsteil, der sich mit den ersten Monaten der sowjetischen Besatzung und dem beginnenden Aufbau einer kommunistischen Diktatur beschäftigt, wird anlässlich des Besatzungswechsels Anfang Juli 2015 präsentiert. Die nun vollständige kleine Sonderausstellung zeigt die Entwicklung dieser Monate in Leipzig. Sie ist nicht nur Hausgeschichte der „Runden Ecke“ sondern auch Vorgeschichte von SED-Diktatur und Staatssicherheit am Leipziger Beispiel und trägt somit zum Verständnis und zur Einordnung der Dauerausstellung „Stasi – Macht und Banalität“ bei. Möglich wurden die umfangreichen Forschungen durch eine entsprechende Projektförderung durch die Bundesbeauftrage für Kultur und Medien.

Die „Runde Ecke“ – ein wichtiger Geschichtsort auch für das 1000-jährige Stadtjubiläum

Nicht nur im Zusammenhang mit der Befreiung Leipzigs durch die amerikanische Armee und dem folgenden Besatzungswechsel spielt die „Runde Ecke“ eine wichtige Rolle für die Leipziger Stadtgeschichte. Besonders zwei weitere Ereignisse haben einen direkten Bezug zu Leipzig und somit auch zum diesjährigen Stadtjubiläum „1000 Jahre Leipzig“.

Vor 25 Jahren, am 31. August 1990, öffnete das Museum in der „Runden Ecke“ zum ersten Mal seine Türen. Inzwischen hat sich die Gedenkstätte zu einem anerkannten Ort der Aufarbeitung der SED-Diktatur und zu einem der bestbesuchtesten Museen der Stadt Leipzig entwickelt. Zum 25. Jubiläum ist ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm geplant.

Auch der 25. Jahrestag der Deutschen Einheit wird für die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ das ganze Jahr über das bestimmende Thema sein unter dem mehrere Veranstaltungen stehen, die den Bogen von der Friedlichen Revolution bis zur Deutschen Einheit spannen und sich mit deren Folgen auseinander setzen.

Die „Runde Ecke“ ist somit ein zentraler Geschichtsort der Stadt, der auch direkt mit dem Stadtjubiläum in Beziehung steht, denn genau an dieser Stelle stand die erste deutsche Burg „urbe libzi“ in der Bischof Eid im Jahr 1015 verstorben ist und die zu besagter Ersterwähnung Leipzigs führte.


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