Mit „Mi Ruina es su Ruina“ steht die zweite der vier Pre_LINDENOW-Ausstellungen an. Erstmals gibt es 2022 ein vom LINDENOW-Team kuratiertes Rahmenprogramm, welches bereits im Vorfeld des wie immer am ersten Oktoberwochenende stattfindenden LINDENOW Festivals startet.

„Mi Ruina es su Ruina“ besteht aus einer Kurz-Film-Installation, in der sich Clara Winter und Miiel Ferráez mit der Rolle von Ruinen in der “Invasion des Hyperzeitgenössischen” durch die Geschichte auseinandersetzen.

Der Ausstellung liegt die Überzeugung zu Grunde, dass Geschichte stets mehr ist als ein Bericht über das Vergangene. Geschichte wird als Filter für die Gegenwart verstanden, als Linse, durch die die Realität wahrgenommen wird. Sie hinterlässt immer materielle Überreste oder vielmehr symbolisch aufgeladene Spuren, die die Narrative legitimieren, die sie repräsentieren.

Die Leipzigerin Clara Winter und der in Mexiko geborene Miiel Ferráez arbeiten seit 2014 zusammen. Als zweiköpfiges Produktionsteam und freischaffende Künstler befruchten sie sich gegenseitig in ihren Gedanken zu individuellen und gemeinsamen Projekten.

Trotz ihrer geografischen und politischen Kontexte, die sich stark unterscheiden, finden sie eine Gemeinsamkeit in ihrem bürgerlichen Hintergrund und ihrem Wunsch, das Medium Kunst zu nutzen, um einfach etwas Gutes zu machen. Ihre Arbeit besteht aus Kurzfilmen, Performances, Musik und dem Initiieren von Austausch- und Begegnungsmöglichkeiten.

2019 wurde ihnen in der Elbphilharmonie für ihren Kurzfilm „Wir sprechen heute noch Deutsch“ (2019, 17 Min.) der Deutschen Kurzfilmpreis als bester Experimentalfilm bis dreißig Minuten verliehen.

Laufzeit: 06.-18.05.22 Ort: nyg|west, Georg-Schwarz-Straße 8 Opening: 06.05.22, 18 Uhr Öffnungszeiten: Montag-Mittwoch, 17 – 20 Uhr

Preopening LindeNOW Netzwerk: 06.05.22, 17h

Pop Ghost Concert 06.05.22, Talkshow am 11.05.22

Porträt über Clara Winter & Miiel Ferráez von Dennis Vetter, 20.12.2019 auf shortfilm.de

Homepage Clara Winter

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