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Gewalt in den Religionen? Über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Judentum, Christentum und Islam

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    Am Mittwoch, 13.Mai, um 19:30 Uhr gibt es im Haus des Buches (Literaturcafé, Gerichtsweg 28) eine Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Verena Klemm (Orientalisches Institut, Universität Leipzig), Prof. Dr. Dr. Andreas Schüle (Theologisches Seminar, Universität Leipzig), Prof. Dr. Jürgen Tubach (Orientalisches Institut, Universität Halle) unter dem Titel "Gewalt in den Religionen? Über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Judentum, Christentum und Islam".

    Ist Gewalt ein Kennzeichen der monotheistischen Religionen? Anlässlich der aktuellen Krisen in den islamischen Staaten wird diese Frage immer wieder aufgeworfen. Gewalt gegenüber Fremden und Andersgläubigen, Gewalt und kriegerische Auseinandersetzung als politische Instrumentalisierung und religiöse Rechtfertigung, das alles sind Probleme die Politik, Kultur und Medien auch im christlich geprägten Abendland beschäftigen. Doch wo lassen sich die Ursprünge dafür finden?

    Die Gesprächsrunde möchte ausgehend von der Betrachtung der gemeinsamen Wurzeln der abrahamitischen Weltreligionen vor allem die gegenwärtigen historischen Entwicklungen religiöser Gewalt mit dem Schwerpunkt Naher Osten in den Blick nehmen sowie die praktizierten Auslegungen der religiösen Schriften diskutieren, um einen wichtigen Beitrag zu dieser gesellschaftlichen Kontroverse zu leisten.

    Moderation: Dr. Reiner Tetzner. Eintritt: 3 Euro/ 2 Euro ermäßigt.

    Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Arbeitskreises für Vergleichende Mythologie und dem Kuratorium Haus des Buches e.V.

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