Am 04. März in der Moritzbastei: »Der durstige Pegasus«

André Ziegenmeyer ist wieder da! Etwas älter, weiser, aber eben nicht vernünftiger. Ein zwei Meter großes Kind versucht, erwachsen zu werden. »Der auf der Kuh surft« zeigt Episoden von Papawerdung, Heavy Metal und den Tücken des Landlebens. Zuletzt war Ziegenmeyer 2015 beim Durstigen Pegasus und konnte das Publikum mit seinen Geschichten und seiner einzigartigen Vortragsweise mehr als begeistern.

Und auch Thomas Bachmann ist ein Stammgast auf der Bühne des Durstigen Pegasus. Gleich zwei Bücher bringt er mit. Im mittlerweile sechsten Band der Anthologie »Schlafende Hunde« hat Bachmann politische Lyrik zusammengetragen. Für Kinder – und ganz sicher auch für Erwachsene – versteht es Thomas Bachmann in »Rübezahl, neu erzählt« vollendet, spannend und zärtlich die alten Texte in die heutige Sprache umzusetzen.
Moderiert wird der Durstige Pegasus von Elia van Scirouvsky.

04.03.2019, 20:00 Uhr in der Moritzbastei (Schwalbennest), Kurt-Masur-Platz 1, 04109 Leipzig

Eintritt ist wie immer frei und rechtzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze!

Der durstige Pegasus ist die älteste durchgehende Literaturreihe Europas – seit 1974 gibt es sie monatlich in der Moritzbastei zu Leipzig. Erstmals ertrunken von Jochen Wisotzki (später drehte dieser den Film »Flüstern & Schreien«).

André Ziegenmeyer

André Ziegenmeyer ist Tierärztinnen-Gatte, Journalist und praktizierender Papa. Nur mit dem Ernst des Lebens klappt es nicht so recht. Dafür mag er die Wunder des Alltags zu sehr.

André Ziegenmeyer kam 1983 in Hildesheim zur Welt. In Leipzig studierte er Germanistik, Geschichte und Journalistik. Mittlerweile lebt er mit seiner Familie in einem verwunschenen, leicht baufälligen Haus in Sachsen-Anhalt.

Seine Texte liegen irgendwo zwischen Fantastik, Alltagsmärchen und spontanen Erlebnissen.

https://ziegenmeyer.wordpress.com/about/

Der auf der Kuh surft

Ein zwei Meter großes Kind versucht, erwachsen zu werden. Episoden von Papawerdung, Heavy Metal und den Tücken des Landlebens. Mit einem Cover von Holger Much.

https://www.periplaneta.com/Produkt/art/hoer-buecher/der-auf-der-kuh-surft/

Thomas Bachmann

Thomas Bachmann, Jahrgang 61, lebt in Leipzig, arbeitete u.a. als Ingenieur und Sozialarbeiter; 1988/90 Liedermacher; 1995 Mitgründer des „Leipziger Literaturkreises“; 1995/03 Texte für die Wochenzeitung „Freitag“; 1998/2017 im VS; Regiedebüt 2000, Off-Theater; insgesamt fünf Ausstellungen Grafik und Fotografie; ab 12/01 freiberuflich; Lesungen für Kinder (Hutzelbrutzel); 2002/03/6/9 Stipendiat des Studios International, Denkmalschmiede Höfgen; 2003/04 Stadtschreiber in Ranis; 2003 UA Theaterstück „Mephisto“ (König/Hellmann); bislang mehr als zwanzig Bücher und Herausgaben, zuletzt „East Side – Psychogramme und Geschichten“, Leipzig 2016 und „Schlafende Hunde V – politische Lyrik“, Berlin 2017; verschiedene Chansonprojekte (jeweils Text und Musik) u. A. „nurso-chanson“ 2008/14 (CD „komm herein“), „Finesse“ 2015/16, Gesang Ines Agnes Krautwurst; gelegentlich Texte in verschiedenen Printmedien, seit 2012 Mitglied des P.E.N.

http://www.thomas-bachmann-autor.de/

Rübezahl, neu erzählt

Rübezahl, neu erzählt, Grafiken Hetty Krist, 108 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-942929-67-7

Vor langer langer Zeit kam ein später Wanderer in ein kleines Dorf an den Bergen. Er fragte nach einem Nachtlager beim nächstbesten Haus, in dem eine Mutter mit zwei Kindern lebte. Die drei bewirteten den Gast und für die Nacht bekam er ein warmes Bett. Als Dank wollte die kleine Familie kein Geld. Sie wünschten sich eine Geschichte, die er erzählen sollte. Daraus wurden drei Tage und Nächte und viele Geschichten. Und alle handeln vom Berggeist Rübezahl.

Thomas Bachmann versteht es vollendet, spannend und zärtlich die alten Texte kindgerecht in die heutige Sprache umzusetzen. Er wird zum erzählenden Wanderer. Rübezahl erscheint wunderlich, würdig, sanftmütig, witzig – aber auch derb und traurig. Ebenso geben die für dieses Buch neu geschaffenen Illustrationen von Hetty Krist das Geschehen frech und liebevoll zugleich wieder.

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Foto: Klinikum St. Georg

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Blick von der Bergstraße auf das Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TU Dresden

Foto: TU Dresden

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