TheaterPACK & Gäste im Pittlerwerk Halle H

Unser Laden auf Zeit, Hauptspielstätte seit 2015, wird aufgrund seiner räumlichen Gegebenheiten wohl noch längere Zeit für Aufführungen tabu bleiben, aber hoffentlich als Produktionsstätte und Zukunftsprojekt zu halten sein. So bietet der TheaterPACK-Plan Schauspiel, Literatur, Musik und Kunst jetzt im Pittlerwerk Halle H – zum Teil wie gewohnt, aber, klar: manches neu und notwendigerweise anders.
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Nach SONG SLAM (1.10.) und POETRY SLAM (8.10.) passen wir im Oktober unseren Komödienklassiker PENSION SCHÖLLER dort ein, locken mit MÄRCHEN-IMPRO (18.10.) die lieben Kleinen ins Haus (ab November übrigens jeden Sonntag!), präsentieren verschiedenste Gäste und beschließen den Monat mit einem angemessenen HALLOWEEN-Begängnis.

Dieser sehr besondere Spielort in Leipzig-Wahren, den wir im Sommer für uns entdecken durften, lässt erahnen, dass er künftig Start und Ziel diverser theatralischer Zeitreisen sein wird: Wenn Jens-Paul Wollenberg und Alejandro Vallejo mit ihrer Geschichte über die menschlichen Gedanken eines Esels einen sehr alten Schleier mediterraner Melancholie in die Halle werfen (EINE ESELGIE ODER DAS TIER IN MIR, Premiere am 23.10.), könnte das noch Zufall sein, aber die Premiere VENUS IM PELZ (nach Sacher-Masoch) am 30.10. wird offenbaren: Dieser Ort hat sein Theater gefunden.

SONG SLAM

Angelehnt an das klassische Format eines Song Slams kuratiert Paula Linke jeden Monat einen musikalischen Entdeckungsabend. Zu erleben sind jeweils drei MusikerInnen, Duos, Trios oder Bands aus Leipzig und Umgebung. Einer Wundertüte gleich werden hier bekannte Gesichter und Stimmen neben ganz neuen, unbekannten präsentiert.

Selbst aus der Liedermacherszene stammend, hört sich Paula Linke dabei in ganz unterschiedlichen Musikrichtungen um und pickt Perlen aus der so großen, florierenden hiesigen Musikszene. Das Publikum ist eingeladen zu entdecken, zu genießen und per Abstimmung den künstlerischen Ausgang des Abends mitzugestalten.

Dieses Mal zu hören: Johanna am Klavier, Luislampe und Oskar
01.10., 19.00, Pittlerwerk Halle H | 12/9 €

Pension Schöller

Wilhelm Jacoby/Carl Laufs

Der wohlhabende Randberliner Philipp Klapproth gerät durch seine Gier nach spektakulären Großstadt-Erlebnissen auf einen Gesellschaftsabend in der Familienpension Schöller, die er für eine Nervenheilanstalt hält. Eine „Irrenhaus-Soiree“: perfekt! Er amüsiert sich prächtig inmitten all der exaltierten Pensionsgäste mit ihren diversen Marotten – wirklich verrückt wird es aber, als die vermeintlichen ‪Geisteskranke‬n ihn später zu Hause aufsuchen …

mit: Linda Lütkemüller, Mario Rothe-Frese, Frank Schletter, Inka Wiederspohn I Regie: Frank Schletter
09. + 10.10., 19.00, Pittlerwerk Halle H | 18/12 €

STAUN & SCHAUDER [49]

Christian von Asters Lesebühne für gehobene Mittelklassegemüter

Herr von Aster kredenzt eigenes Schriftwerk, unvergleichliche Rodeopoesie und als Oktobergast einen Herrn, der gleichsam auf Leipzigs Bühnen zu Hause ist wie sich auch Leipzig zur Bühne erkoren hat: FRANK SCHLETTER, seine Zeichens Impresario des TheaterPACKs, Regisseur, Schauspieler, Akt-, Kulissenmaler und schöpferischer Zweitausendsassa.

Da jener und der Lesebühnenbetreiber sich vermutlich länger kennen, als mancher Gast überhaupt auf der Welt ist, dürfte an diesem Abend mit allerlei zu rechnen sein. Was nicht bedeutet, dass es durchweg schön wird. Aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unterhaltsam.

15.10., 19.00, Pittlerwerk Halle H | 10/5 €

Es waren einmal drei …

Märchen-Impro für Klein und Groß

„Es waren einmal drei …“: So könnte ein bekanntes Märchen anfangen oder eine ganz neue, gerade ausgedachte Geschichte. Vielleicht haben drei Brüder, drei Hasen oder drei Nasenflöten drei Wünsche frei oder müssen drei Rätsel lösen? Genau wissen wir es nicht – denn drei Schauspieler (so viel ist gewiss) improvisieren aus Publikums-Vorschlägen eine spontane Märchenshow mit Kostümen, Masken und Überraschungen.

mit: Ricarda Andreh, Mario Rothe-Frese, Frank Schletter
18.10., 16.00, Pittlerwerk Halle H | 10/7 €

NEU: Eine Eselgie oder Das Tier in mir

nach einer Erzählung von Juan Ramón Jiménez – für Tier und Mensch aller Generationen phonetisch (alemán-spanisch) grenzüberschreitend vorgestellt

Gibt es eigentlich eine Gemeinsamkeit zwischen Esel- und Mensch-Sehnsüchten? Sind die Empfindungen von süß, weich, warm, duftend im Kontrast zu hart, stachelig, rau und stinkend nicht eindeutig gleichwertig? Und was macht uns Menschen so sicher, dass das Tier, von dem wir vieles zu wissen glauben, uns nicht an der Nase herumführt? Wessen Gedanken gehen hier eigentlich zwischen wie großen Ohren spazieren?

Eine poetische, collagenhafte Zeitreise vermittelt südländische Lebensart. Scheinbar unwesentliche Begebenheiten spiegeln den Hauch bedeutungsvoller Ereignisse. Eine Geschichte, die so tiefsinnig, tragisch, berührend und erheiternd daherkommt, dass es egal ist, ob gerade ein Esel oder ein Mensch spricht – und ebenso, ob sie deutsch oder spanisch reden.

Konzept/Spiel: Jens-Paul Wollenberg, Alejandro Vallejo | Musik: Mateo Marín | Szenische Einrichtung: Frank Schletter
PREMIERE: 23.10., 19.00, Pittlerwerk Halle H | 15/10 €

TransPaarenz – was wir nicht sagen

Nele Schulz & Frank Schilcher in einem 2-Personen-Stück über die ungewisse Zukunft unseres Beziehungslebens

Liebesbeziehungen sind im Wandel. Die monogame Zweierbeziehung gilt immer noch als normal, doch was bedeutet schon Normalität? Wer darf Gefühle standardisieren? Was soll das überhaupt sein, „Beziehung“?

Ein furchtloses, unsicheres, neugieriges, unbeholfenes und kluges Paar beim Versuch, bestehende Beziehungsregeln aufzubrechen. Wohin führt das – wie frei können sie sein?

Idee, Text und Spiel: Nele Schulz, Frank Schilcher | Regie: Florian Stauch | Musik: Jörg Kunze
24.10., 19.00, Pittlerwerk Halle H | 18/12 €

Ralph Schüller – gesungen und gemalt

Konzert & Ausstellungseröffnung

Ralph Schüllers Mai-Konzert im Laden auf Zeit musste ausfallen, nun haben wir im Pittlerwerk ausreichend Platz, nutzen das gleich doppelt und präsentieren Ralph Schüller nicht nur als Musiker, sondern zeigen auch seinen Bilder – sorgfältig unmodern, halbstark romantisch, mittelmäßig gewalttätig und sanft. Freundlich, nachdenklich, humorvoll und autobiografisch wie seine Musik.

Den uneitlen Musiker sieht die Fachpresse zu Recht in der ersten Liga deutschsprachiger Liedermacher: Schüller ist der musikalische Kopf, seine Band auch das Rückgrat des Musikernetzwerkes der LIEDERTOUR. Im Juli 2020 erschien die Doppel-CD „SCHÜLLER – Danke. Schade.“, zu dem die LVZ schrieb: „Stilistisch ist das ein Gewusel aus Chanson, Liedermacherei, Blue Grass und Blues; es schwingen Jazz, Pop, Rock, Tango und Musette mit, auch eine Reggae-Nummer ist vertreten.“ und konstatiert: „Der Mann wird immer besser.“ (Lars Schmidt, 1.7.20)

Ralph Schüller (Gesang, Gitarre), Knut Schwarz (Gesang, E-Gitarre, Dobro), Frank Oberhof (Akkordeon, Metallophon), Anton Sterz (Trompete, Bass)

Bilder: www.ralph-schueller.com | Musik: www.ralph-schueller.de
29.10., 19.00, Pittlerwerk Halle H | 12/9 €

NEU: Venus im Pelz

nach Leopold von Sacher-Masoch

Das Leben ist doch eigentlich komisch, denkt Severin von Kusiemski und hat in Wanda von Dunajew die ideale Frau gefunden. Diese gibt ihm ein Jahr Zeit, sie zu gewinnen, statt direkt mit ihm die Ehe einzugehen. Er unterschreibt einen Vertrag und wird in dessen Folge nicht nur die Liebe seiner Angebeteten kosten – unstillbare, unerklärliche Sehnsucht führt an einen schmalen Grat, der bedingungslose Hingabe von leidenschaftlicher Selbstaufgabe trennt. Wollen Sie „auf Messers Schneide“ einmal wörtlich erleben?

„Diese ewig rege, ewig ungesättigte Sehnsucht nach dem nackten Heidentum! Aber jene Liebe, welche die höchste Freude, die göttliche Heiterkeit selbst ist, taugt nicht für euch Modernen, euch Kinder der Reflexion. Sie bringt euch Unheil. Sobald ihr natürlich sein wollt, werdet ihr gemein.“ (Wanda)

mit: Inka Wiederspohn, begleitet von Christopher Grimm | Regie: Frank Schletter
PREMIERE: 30.10., 19.00, Pittlerwerk Halle H | 18/12 €

Halloween zum Anbeißen

Wir bieten die unheimliche Variante von „Nachts im Museum“.

Denn wirklich: Mit Betreten des Pittlerwerks erlebt das Publikum historische Industriekultur, so zauberhaft bewahrt, dass die Leipziger Steampunkszene innerlich Dampfkringel jauchzt. Das Ganze wird natürlich hübsch diffus eingenebelt, kulinarisch garniert und köstlich angeboten. Schaurig-schöne Gesänge mit Last Monday, Gruseliges, gelesen von Mario Rothe-Frese, und zur cineastischen Feier der Nacht: „Bram Stoker’s Dracula“ – das Original!

Für angemessene Gewandung haben wir Verständnis.

31.10., 19.00, Pittlerwerk Halle H | 18/12 €

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 82: Große Anspannung und Bewegte Bürger

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