Exporterwartungen der Leipziger Wirtschaft sind weiter gestiegen und der Fachkräftemangel nimmt spürbar zu

Es ist schon erstaunlich: Da werden lauter Poltergeister zu Präsidenten gewählt – aber die Stimmung in der deutschen Wirtschaft betrübt das überhaupt nicht. Selbst in Leipzig vermeldet die IHK ein neues Allzeithoch bei der Geschäftslage. Seit 2010 brummt der Laden. Die Stimmungsschwankungen gibt es praktisch nur noch saisonal.

Die Geschäftsaussichten sind sogar so gut wie nie, meldet die IHK zu Leipzig mit der jüngsten Konjunkturumfrage. 57 Prozent der Unternehmen – mehr als je zuvor – beurteilen ihre Geschäftslage mit gut. Nur acht Prozent sind unzufrieden. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Konjunkturbefragung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig, an der sich 630 Unternehmen aller Branchen und Größenklassen mit rund 33.000 Beschäftigten beteiligten.

„Die wirtschaftliche Lage in der Region Leipzig kennt seit Monaten nur die eine Richtung – aufwärts. Die Geschäftserwartungen entwickeln sich positiv dank steigender Auftragslage und wachsender Konsumfreude, der Export ist weiter im Aufschwung und auch die Investitionsplanungen der Unternehmen steigen“, kommentiert Kristian Kirpal, Präsident der IHK zu Leipzig, das Befragungsergebnis. „In der Freude über die positiven Zahlen möchte ich aber gerade auf die Herausforderungen der nächsten Jahre hinweisen. Der Fachkräftemangel macht sich immer mehr bemerkbar, Unternehmen können viele offene Stellen nicht wie gewünscht neu besetzen. Beispielsweise im Baugewerbe planen fast 30 Prozent der Unternehmen, zusätzliche Mitarbeiter einzustellen, das sind doppelt so viele wie vor einem Jahr. Diesem Thema müssen sich Politik und Wirtschaft vereint stellen, sich verstärkt für die duale Berufsausbildung einsetzen und die klassische Facharbeiterausbildung als attraktive Alternative zum Studium vermarkten.“

Die Lageeinschätzung

In den meisten der befragten Wirtschaftsbereiche hat sich die Lageeinschätzung im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Das zeuge von einer äußerst positiven Konjunkturentwicklung in den vergangenen zwölf Monaten, interpretiert das die IHK. Da das alle Leipzig prägenden Branchen betrifft, bedeutet das eben auch, dass nicht nur die Industrie auf hohem Level produziert und die Baufirmen an ihre Kapazitätsgrenzen kommen, auch Logistik und Dienstleistung bleiben nachgefragt. Sogar das Hotel- und Gaststättenwesen, wo man ja mit den Hoteleröffnungen mit tausenden neuen Betten hadert, gibt man sich derzeit optimistisch. Vielleicht kann Leipzig ja sogar die neuen Hotels verkraften.

Der Lagesaldo liegt weiterhin auf seinem bisherigen Spitzenwert von +49 Prozentpunkten und damit um sieben Prozentpunkte höher als im Frühjahr 2016, betont die IHK. Besonders die Industrie profitiert vom verbesserten konjunkturellen Umfeld. Hier erhöht sich der Saldo um vier auf +51 Prozentpunkte und liegt um 13 Prozentpunkte über dem Vorjahresstand. Damit wird die bisherige Bestmarke von +49 Prozentpunkten aus dem Jahr 2007 erstmals übertroffen. Und das trotz Trump und Brexit. Was ja eindeutig heißt: Die exportierenden Unternehmen können wieder einmal ausweichen. Möglicherweise ist es diesmal der europäische Markt, der die Unsicherheiten ausgleicht.

Was erwarten Leipzigs Unternehmen?

Bei den Geschäftserwartungen ist die positive Entwicklung noch deutlicher. Der Saldo von nunmehr +18 Prozentpunkten stellt ein Allzeithoch dar. Die Geschäfts­aussichten der regionalen Wirtschaft sind also so gut wie nie und lassen auch 2017 ein solides Wirtschaftswachstum erwarten. Neben dem Konsum dürften auch der Export und die Investitionen wieder etwas stärkere Wachstumsimpulse setzen als zuletzt.

Aber genau das rückt einige Probleme in den Vordergrund, die künftig nicht so leicht zu beheben sein werden.

Stichwort Investitionen: Die zum Jahresbeginn 2017 gestiegenen Investitionsabsichten können zwar aktuell nicht gehalten werden, dennoch liegen die derzeitigen Planungen höher als im Frühjahr 2016. So ist der Saldo mit +11 Prozentpunkten um vier Prozentpunkte höher als zum Vorjahresstand. Vor allem in der Industrie steigen die Investitionsausgaben. Knapp die Hälfte der Firmen veranschlagt Ausgaben für Ersatzbeschaffungen und jeder vierte Betrieb für Innovationen.

Aber das betrifft vorrangig Industrie und Logistik, während sich Bau und Dienstleistung spürbar bei ihren Investitionen zurückhalten. Denn ihnen erwächst ein echtes Problem.

Die Personalplanungen der Unternehmen lassen zwar weiterhin einen Beschäftigungszuwachs in der gewerblichen Wirtschaft erkennen. Der Anteil der Unternehmen, die in den kommenden Monaten zusätzliche Mitarbeiter einstellen möchten, ist nochmals um zwei Prozentpunkte auf nunmehr 23 Prozent gestiegen. Besonders hoch ist die aktuelle Personalnachfrage im Bau- und Verkehrsgewerbe.

Aber genau das sorgt dafür, dass das Thema Fachkräftemangel aus Sicht der Unternehmen weiter wächst.

Bei den benannten Risiken liegt es jetzt mit 39 Prozent der Nennungen – gleich nach den Arbeitskosten (47 Prozent der Nennungen) auf Rang 2.

Die IHK betont zwar die nach wie vor erstrangige Nennung der Arbeitskosten als Problem – solange ringsum ein niedriges Einkommensniveau herrscht, machen gerade die zahlenmäßig starken Dienstleister, Logistiker und Einzelhändler nicht die Umsätze, die bei den Lohnkosten große Spielräume lassen.

Was den Blick auf die Tatsache wirft, dass eben auch die meisten IHK-Unternehmen ihre Umsätze in der Region machen, also direkt mit dem labilen Gleichgewicht der hier herrschenden Einkommen und Lohnkosten zu  tun haben – was ja vor allem dafür sorgt, dass die Angleichung der Löhne an das westdeutsche Niveau seit Jahren in der Breite stockt.

Geschäftsklimaindex in Leipzig 2000 bis 2017. Grafik: IHK zu Leipzig

Geschäftsklimaindex in Leipzig 2000 bis 2017. Grafik: IHK zu Leipzig

Trotzdem braucht man qualifiziertes Personal – kann aber nicht mit exorbitanten Löhnen ködern. Die IHK in ihrer Auswertung: „Wie bereits zur vorherigen Umfrage zum Jahresbeginn 2017 kann jedes dritte befragte Unternehmen seine offenen Stellen nicht innerhalb von zwei Monaten mit einem qualifizierten Bewerber  besetzen. Gegenüber dem Vorjahresstand bedeutet dies eine Zunahme um vier Prozentpunkte. Besonders hohe Anstiege verzeichnen der Großhandel, die Industrie und das Verkehrsgewerbe. In der Industrie hat sich die Situation insbesondere in den vergangenen 12 Monaten verschärft. Mit 39 Prozent betroffener Unternehmen wird nunmehr ein Niveau wie im Bau-, Gast- und Tourismusgewerbe erreicht. Mit Abstand am schwierigsten ist die Fachkräftegewinnung aber weiterhin im Verkehrsgewerbe.“

Das könnte man eine Klemme nennen, die eigentlich echte gemeinsame Anstrengungen von Wirtschaft und Politik braucht, die Fachkräftesicherung auf ein haltbares Fundament zu setzen. Was einerseits eine professionelle Integration der Asylbewerber braucht, aber auch eine echte und ehrliche Zuwanderungspolitik, um die sich die konservativen Parteien in Deutschland seit Jahr und Tag herumdrücken. Und genauso drücken sie sich um die überfällige Modernisierung des Bildungswesens, das zwingend schaffen muss, alle Schüler zu einem qualifizierten Schulabschluss zu bringen.

Stattdessen hält man an einem Auslesesystem fest, das neben sozialen eben auch wirtschaftliche Probleme mit sich bringt.

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